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Mit dem ETF-1-2-3 zur ersten Million!

Foto: Getty Images

Hast du das Ziel, mithilfe von ETFs deine erste Million zu erreichen? Falls ja, dann bist du mit Sicherheit nicht alleine. Kleiner Hinweis vorab: Es ist ein eher langfristiges Ziel, das durchaus Willensstärke und einen hohen Einsatz erfordert. Wer allerdings die Voraussetzungen und die psychologische Stärke mitbringt, der kann dieses Ziel langfristig erreichen.

Wie, fragst du dich? Nun, das kann man als Investor eigentlich nur für sich selbst beantworten. Grundsätzlich existieren schließlich viele Wege, die nach Rom führen. Beziehungsweise zur ersten Million. Mein ETF-1-2-3 könnte jedoch ein erster Anhaltspunkt sein, wie du das schaffen kannst. Und womöglich auch deinen Blick für wesentliche Details schärfen.

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1. ETF

Zunächst wollen wir dabei mit der Zahl eins anfangen: Dabei beschäftigen wir uns zugleich mit einigen grundlegenden Voraussetzungen, die man benötigt. Im Endeffekt kann man allerdings sehr vieles sehr reduziert halten. Denn bloß ein ETF ist unterm Strich ausreichend, um die magische Eins mit den sechs Nullen zu knacken.

Bedenke, Foolisher ETF-Investor: Mit deinem ersten Passivfonds bist du direkt breit diversifiziert unterwegs. So manches Mal verschlechtert man mit zu viel Auswahl sogar noch die Ergebnisse. Das gilt es natürlich zu vermeiden.

Bleibt natürlich die Frage, auf welchen Passivfonds beziehungsweise Index man setzen sollte. Der MSCI World könnte grundsätzlich eine breit diversifizierte Option sein. Wenn du mich fragst, sollte man allerdings auch über den S&P 500 zumindest einmal nachgedacht haben.

Obwohl er weniger Aktien beinhaltet, kam der US-amerikanische Index historisch gesehen auf eine höhere Rendite von ca. 9 % p. a., während es der MSCI World lediglich auf 7 % geschafft hat. Außerdem hat sogar Warren Buffett zuletzt die US-Wirtschaft im Kontext mit ETFs geadelt. Das könnte ein Wink sein, dass das womöglich ein spannender Index für die erste Million sein könnte.

2. Wege

Worüber du dir trotzdem im Klaren sein solltest, ist, dass es zwei Wege gibt, wie du dieses Ziel erreichen kannst: Nämlich mithilfe einer höheren einmaligen Investition. Das kann sinnvoll sein, wenn du sowieso viel Geld auf der hohen Kante hast, das du investieren möchtest.

Oder aber das Investieren via Sparpläne. Diese Form besitzt wiederum den Vorteil, dass man als Investor vom Durchschnittskosteneffekt profitieren kann. Dadurch braucht man sich keinerlei Gedanken um den idealen Zeitpunkt zu machen. Etwas, das einen womöglich davon abhält, direkt einen fünfstelligen Betrag zu investieren. Vielleicht sogar mehr.

Zu bedenken gilt: Es macht Sinn, möglichst frühzeitig möglichst viel zu investieren, damit sich der Zinseszinseffekt bemerkbar machen kann. Auch eine Mischform könnte eine Option sein: Beispielsweise indem man eine Summe X zu Beginn investiert und diese mithilfe von Sparplänen konsequent erweitert.

3. Jahrzehnte

Ein realistischer Zeitraum, um das Ziel von einer Million Euro zu erreichen, können dabei drei Jahrzehnte sein: Eine Eins mit sechs Nullen ist schließlich alles andere als leicht zu erreichen. Wer über 30 Jahre diesen Betrag zusammensparen möchte, der müsste beispielsweise jeden Monat 2.777 Euro beiseiteschaffen. Glücklicherweise haben wir den Zinseszinseffekt.

Wenn wir von einer Sparplanvariante ausgehen und du als Investor eine durchschnittliche jährliche Rendite von 9 % pro Jahr erhältst (beispielsweise historisch eben beim S&P 500), so würdest du bei einer Dauer von drei Jahrzehnten jeden Monat 582,94 Euro rein rechnerisch benötigen. Wie gesagt: Ein hoher Einsatz, aber das Ziel ist ja ebenfalls nicht klein.

Wer hingegen mithilfe einer Einmalinvestition unter diesen Prämissen das Ziel erreichen möchte, der benötigt einen initialen Betrag von ca. 75.400 Euro. Und, wie gesagt: Mischformen sind ebenfalls denkbar. Insgesamt sind das jedoch Zahlen, die zeigen können: Ja, die erste Million mithilfe von ETFs ist möglich.

Ist mein ETF-1-2-3 auch deins?

Wie du sehen kannst, ist das Ziel von einer Million Euro mithilfe von ETFs möglich. Mein ETF-1-2-3 hat dir dabei womöglich einige Optionen aufgezeigt, über die man als Foolisher Passivinvestor nachdenken kann. Ob das dein Weg ist? Das solltest du für dich selbst beantworten.

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