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Royal Dutch Shell nach Milliardenverlust: Was jetzt bei der ehemaligen Dividendenperle?!

Dass die Aktie von Royal Dutch Shell (WKN: A0ER6S) operative Probleme hat, das ist den meisten Investoren inzwischen hinlänglich bekannt. Die niedrigen Ölpreise sind dabei insbesondere im zweiten Quartal eine Belastung gewesen. Allerdings nicht erst seit diesem Zeitpunkt.

Nein, im Grunde ist das gesamte Börsenjahr 2020 bereits geprägt von niedrigen Notierungen von Brent und WTI. Die Gründe hierfür sind neben dem Coronavirus zunächst die Ölflut durch die OPEC+. Das hat den Markt deutlich aus dem Gleichgewicht gebracht.

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Wie auch immer: Das Ausmaß haben wir bereits im ersten Quartal gesehen, wo Royal Dutch Shell gerade noch netto in der Gewinnzone geblieben ist. Allerdings bereits die Dividende gekürzt hat. Für das zweite Quartal deutete sich hingegen Ungemach an, als sich Abschreibungen angekündigt haben.

Aber ist das zweite Quartal wirklich so schlecht? Werfen wir heute einen Foolishen Blick auf die neuen Quartalszahlen, um genau das herauszufinden.

Die Zahlen im Blick!

Wie Royal Dutch Shell jetzt verkünden musste, ist das zweite Quartal mit einem hohen Verlust von 18,1 Mrd. US-Dollar abgeschlossen worden. Die bereits angekündigten Abschreibungen beliefen sich dabei auf rund 16,8 Mrd. US-Dollar. Das wiederum ist sinnbildlich für diesen durchwachsenen Berichtszeitraum.

Auf bereinigter Basis ist der britisch-niederländische Öl- und Erdgaskonzern sogar mit einem Gewinn in Höhe von 638 Mio. US-Dollar profitabel geblieben. Wow. Allerdings entspricht auch das natürlich einem signifikanten Einbruch im Jahresvergleich.

Bemerkenswert ist außerdem, dass Royal Dutch Shell die Phase des niedrigen Ölpreises scheinbar für aktives Trading genutzt hat. Demnach hätte im Segment Oil Products Refining & Trading zu einem positiven Ergebnis von 1,9 Mrd. US-Dollar geführt. Das wiederum hat anscheinen ein noch bedeutend schlechteres Abschneiden verhindert. Bemerkenswert, welche Krisenmechanismen Royal Dutch Shell in herausfordernden Zeiten bereit ist zu gehen.

Die Dividende wird indes weiterhin bei 0,16 US-Dollar je Aktie gehalten. Immerhin etwas: Denn so mancher Investor hat im Vorfeld vielleicht darauf spekuliert, dass das schlechte zweite Quartal zu einem Absenken dieses bereits geringeren Dividendenniveaus führen könnte.

Erkenntnisse aus dem zweiten Quartal

Bleibt zum Abschluss die Frage, welche Erkenntnisse Investoren aus diesem sehr durchwachsenen Berichtszeitraum ziehen können. Dabei gilt es, erneut in verschiedene Richtungen zu denken sowie das Positive als auch das Negative zu sehen.

Positiv könnte beispielsweise sein, dass Royal Dutch Shell diesen herausfordernden Zeitraum eigentlich recht solide gemeistert hat. Der Nettoverlust ist zwar gewaltig, keine Frage. Allerdings sind es vorrangig die Abschreibungen gewesen, die belastet haben. Ansonsten ist die mittelschwere Katastrophe eigentlich ausgeblieben. Zumal jetzt die Talsohle durchschritten sein könnte. Das Barrel Brent notiert schließlich wieder über der Marke von 40 US-Dollar je Fass. Das könnte im dritten Quartal etwas Entspannung bringen.

Allerdings, und auch das sollten Investoren nicht vergessen: Royal Dutch Shell ist aufgrund fremder Einflüsse wie der OPEC und des geringen Ölpreises jetzt in die roten Zahlen gerutscht. Die Abhängigkeit wird auch weiterhin bestehen bleiben. Jedoch womöglich etwas reduziert. Das Management möchte schließlich in einen Elektrizitätsbereich investieren, der perspektivisch ca. ein Drittel des Gesamtkonzerns ausmachen soll. Pläne, die durch die niedrigen Ölpreise jedoch zunächst auf Eis liegen könnten.

Insgesamt sollten sich Investoren überlegen, ob Royal Dutch Shell als Gesamtpaket attraktiv ist. Die Dividende ist jedenfalls gekürzt. Die Abhängigkeit von Öl und Erdgas noch immer vorhanden. Das zweite Quartal hat dabei gezeigt, wie schmerzhaft das manchmal sein kann.

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Vincent besitzt Aktien von Royal Dutch Shell. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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