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2 Aktien, die du kaufen und für immer halten kannst

Langfristige Geldanlage Wachstumsaktien Finanzielle Freiheit Growth Vermögen Ausschüttung Dividendenaktien Dividendenrendite Dividende
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Das Mantra, das oft wiederholt wird, wenn es um Investitionen geht, lautet: „Durch dick und dünn investiert bleiben“. Aber das kann schwierig sein, wenn die Märkte um uns herum einbrechen und Unsicherheit herrscht. Unternehmen, die vielleicht unfehlbar schienen, leiden jetzt unter einer einbrechenden Nachfrage und wachsenden Verlusten. Ich bin jedoch der Meinung, dass einige Unternehmen wieder gut auf die Beine kommen können, wenn die Wirtschaft wieder an Fahrt aufnimmt. Dies sind die Unternehmen, die sich kurzfristigen Herausforderungen stellen müssen, aber dennoch ein langfristiges Wachstum verzeichnen werden.

Hier sind zwei Aktien, die du über Generationen halten kannst.

4 "inflationssichere" Aktien, die man heute kaufen kann! Kein Zweifel, die Inflation steigt sprunghaft an. Investoren sind verunsichert. Geld, das nur auf der Bank liegt, verliert Jahr für Jahr an Wert. Aber wo solltest du dein Geld anlegen? Hier sind 4 Aktien-Favoriten der Redaktion von The Motley Fool, in die du bei steigender Inflation investieren kannst. Wir haben einige der profitabelsten Aktien dieser Generation wie Shopify (+ 6.878%), Tesla (+ 10.714%) oder MercadoLibre (+ 10.291%) schon früh empfohlen. Schlag bei diesen 4 Aktien zu, solange du noch kannst. Gib einfach unten deine E-Mail-Adresse ein und fordere diesen kostenlosen Bericht umgehend an. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab.

Nike

Nike (WKN: 866993) ist zweifelsohne eine der weltweit stärksten Sport- und Bekleidungsmarken. Das 1964 gegründete und 1980 börsennotierte Unternehmen hat sich vor allem bei Sportschuhen einen Ruf für Qualität und Innovation aufgebaut. Die COVID-19-Pandemie erzwang im Quartal vom 1. März bis 31. Mai die vorübergehende Schließung von 90 % der Nike-eigenen Geschäfte für einen Zeitraum von etwa acht Wochen. Diese Schließungen führten zu einem Umsatzrückgang von 38 % im Jahresvergleich. Da die Gemeinkosten in diesem Zeitraum immer noch hoch waren, verzeichnete Nike für das Quartal einen Nettoverlust von 790 Millionen US-Dollar.

Auch wenn dies eher schlecht aussieht, sollten Investoren bedenken, dass die Schließungen vorübergehend waren. Außerdem waren sie im Einklang mit den von Regierungen in aller Welt eingeführten Lockdowns und „Bleiben-Sie-zu-Hause“-Maßnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Ende Juni waren schon rund 90 % der Nike-eigenen Geschäfte weltweit geöffnet und alle Geschäfte in China haben wieder geöffnet. Die digitalen Verkäufe haben die Flaute während der Pandemie aufgefangen. Sie sind in diesem Quartal im Jahresvergleich um 75 % gestiegen und machen 30 % des Gesamtumsatzes aus.

Die Innovationskraft von Nike glänzt auch in der Krise, denn das Sportforschungslabor von Nike hat mit dem Nike NEXT%-Programm einen neuen Ansatz für das Schuhdesign entwickelt. Bahnbrechende Forschungsarbeiten, an denen Designer und Ingenieure beteiligt waren, führten zum Prototyp des Nike Air Zoom Vaporfly. Diese Innovation stellt einen großen Fortschritt im Design von Laufschuhen dar. Das Unternehmen bringt auch einen Nike Air Max Up auf den Markt, der für Frauen für ihre Herbstkollektion entworfen wurde.

Die digitale Präsenz des Unternehmens wird mit der Einführung eines neuen Ladenkonzepts namens Nike Rise noch stärker wachsen. Es soll das digitale und stationäre Einkaufserlebnis mit den Präferenzen der Kunden verbinden. Der erste Rise-Store wurde am 9. Juli in Guangzhou, China, eröffnet.

Mastercard

Mastercard (WKN: A0F602) ist eines der größten finanziellen Zahlungsunternehmen der Welt. Das Unternehmen hat rund 2,2 Milliarden Kredit- und Debitkarten der Marke Mastercard im Umlauf. Es wickelte im ersten Quartal 2020 Transaktionen mit einem Brutto-Dollar-Volumen von 1,57 Billionen US-Dollar ab, ein Anstieg von 8 % gegenüber dem Vorjahr. Mastercard verzeichnete im Jahresvergleich ein gesundes Wachstum des Nettoumsatzes von 3 %, während der Nettogewinn im Jahresvergleich um 1 % zunahm.

Die Ergebnisse zeigten jedoch auch die Auswirkungen von COVID-19 im April, als das Zahlungsvolumen und die Anzahl der Switch-Transaktionen in der Woche bis zum 7. April um rund 25 % zurückgingen. Investoren müssen sich daher für das zweite Quartal auf eine schlechte Ertragslage einstellen, da der Großteil der globalen Lockdowns im April und Mai erfolgte. In der Woche bis zum 21. Juni trugen die Lockerung der „Social Distancing“-Maßnahmen und die Wiedereröffnung vieler Volkswirtschaften rund um den Globus zur Erholung der Volumina bei. Das Volumen und die Anzahl der Switch-Transaktionen in den USA nahmen im Jahresvergleich um 5 bzw. 1 % zu. Das Volumen der grenzüberschreitenden Transaktionen blieb jedoch weiterhin rückläufig und ging im Jahresvergleich um 41 % zurück.

Diese Zahlen zeigen, dass das Schicksal von Mastercard eng mit der Gesundheit der verschiedenen Volkswirtschaften verbunden ist. Das bedeutet wiederum, dass die Erholung der Corona-Situation eine Verbesserung der finanziellen Leistungen des Unternehmens mit sich bringen wird. Mit dem starken Franchise und dem guten Ruf von Mastercard dürfte das Unternehmen nach der Pandemie kein Problem haben, wieder Fuß zu fassen.

Auch die Verbrauchergewohnheiten ändern sich und verlagern sich hin zu kontaktlosen digitalen Zahlungen. Die Recherche von Mastercard zeigt, dass weltweit fast sieben von zehn Verbrauchern sagen, dass ihre Umstellung auf digitale Zahlungen wahrscheinlich von Dauer sein wird. Und fast die Hälfte plant, auch nach Abklingen der Krise weniger Gebrauch von Bargeld zu machen. Diese Trends sind vorteilhafte Entwicklungen, die das langfristige Wachstum von Mastercard begünstigen.

Das Unternehmen ist auch an der Akquisitionsfront aktiv und stimmte Ende Juni dem Kauf von Finicity für 825 Millionen Dollar zu. Finicity ist ein führender nordamerikanischer Anbieter von Echtzeit-Zugang zu Finanzdaten und -einblicken. Die Übernahme soll die bestehende „Open Banking“-Plattform von Mastercard stärken, um eine größere Auswahl an Finanzdienstleistungen zu ermöglichen.

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Royston Yang besitzt Aktien von Mastercard und Nike. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Mastercard und Nike.

Dieser Artikel wurde von Royston Yang auf Englisch verfasst und wurde am 25.07.2020 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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