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Ryanair-Aktie: Der Profiteur der Luftfahrtkrise

Die COVID-Pandemie hat die Airlines weltweit in die Knie gezwungen. Ein großer Teil der Branche musste von den jeweiligen Regierungen gerettet werden. Allein die Lufthansa (WKN: 823212) hat 9 Mrd. Euro in Deutschland bekommen und noch weitere Hilfen in Nachbarländern, in denen Tochtergesellschaften ihren Sitz haben. Aber nicht alle Airlines waren gleich schwer betroffen. Ryanair (WKN: A1401Z) beispielsweise ist bisher ganz ohne direkte staatliche Hilfen durch die Krise gekommen und schließt für sich weiter aus, solche Hilfen in Anspruch nehmen zu müssen.

Konzernchef O’Leary hat die Konkurrenz und die jeweiligen Regierungen hart dafür verurteilt, die Schwäche der Airlines durch staatliche Hilfen auszugleichen.

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Doch wieso steht Ryanair so viel besser da als der Rest der Branche und wie profitieren die Iren davon?

Die starke Bilanz hilft Ryanair durch die Krise

Ganz spurlos ist die Krise natürlich auch an Ryanair nicht vorbeigezogen. Im letzten Geschäftsquartal, das zum 30.06. endete, ist die Zahl der beförderten Passagiere von 41,9 Mio. im Vorjahr auf nur noch 0,5 Mio. geschrumpft. Daher ist auch der Umsatz von 2,3 Mrd. Euro auf nur noch 0,125 Mrd. Euro zusammengebrochen. Ein ziemlich dramatischer Einbruch. Trotzdem hat sich Ryanair gut geschlagen und einen Verlust von nur 185 Mio. Euro ausgewiesen. Aktuell verfügt man noch über liquide Mittel in Höhe von 3,9 Mrd. Euro. Das ist sogar ein bisschen mehr als am Ende des vorangegangenen Quartals. Man könnte also noch über viele Monate problemlos weitermachen, ohne sich über externe Hilfen Gedanken machen zu müssen.

Langsam geht Ryanair zudem wieder in den Angriffsmodus über. Im aktuellen Quartal wird der Flugbetrieb wieder deutlich hochgefahren. Das Ziel ist es, im September bei 70 % der ursprünglich geplanten Flüge angekommen zu sein. Wie viele Passagiere die jeweiligen Flüge dann transportieren, bleibt aber abzuwarten. Sollten die Flugzeuge nur mit geringer Auslastung abheben, würde das eher den Verlust in die Höhe treiben, als der Airline in irgendeiner Weise zu helfen.

Konkurrenzkampf wird an Härte gewinnen

In den kommenden Monaten und vielleicht sogar Jahren wird daher zweifellos ein noch intensiverer Konkurrenzkampf unter den großen Airlines entstehen. Jeder möchte die eigenen Flüge so gut es geht füllen und greift daher zum naheliegendsten Mittel: dem Ticketpreis. Wer also die günstigsten Tickets anbieten und dabei noch einen Gewinn erzielen kann, wird langfristig gewinnen.

Aber Ryanair kann durch den Verzicht auf staatliche Hilfen noch auf eine weitere Art profitieren. Die Direkthilfen sind in der EU an Bedingungen gebunden. Die Lufthansa beispielsweise muss wertvolle Landerechte an großen Airports abgeben. Die schaut sich Ryanair gerade ganz genau an, denn mit deren Hilfe könnte man im deutschen Markt weiter expandieren.

Aufstieg in die Liga der wertvollsten Airlines

Inzwischen zählt Ryanair sogar zu den wertvollsten Airlines der Welt. Beim aktuellen Kurs von 11,01 Euro je Aktie (Stand 30.07.2020) ist das Unternehmen mehr als 12 Mrd. Euro wert. Die Lufthansa dagegen ist inzwischen bei einem Aktienkurs von 7,88 Euro (Stand: 30.07.2020) weniger als 5 Mrd. Euro wert. In Zukunft dürfte sich diese Lücke weiter vergrößern. Denn ein Großteil der Konkurrenz wird in den kommenden Jahren mit der Restrukturierung des Geschäfts zu tun haben. Vor allem müssen sie mit allen Mitteln versuchen, profitabel zu arbeiten und Kapital aufzutreiben, um die staatlichen Hilfen zurückzahlen zu können. Diese Schwäche kann Ryanair in den nächsten Jahren ausnutzen, um weiter profitabel zu wachsen.

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Dennis Zeipert besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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