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3 Dinge, die Disney World bei der Wiedereröffnung in diesem Monat richtig gemacht hat

In fast zwei Wochen beginnt nun die schrittweise Wiedereröffnung des Parks von Walt Disney (WKN:855686) in Florida. Ich bin kürzlich einige der Dinge durchgegangen, die Disney World bei der Öffnung seiner vier Freizeitparks falsch gemacht hat. Jetzt ist es an der Zeit, auf die Dinge hinzuweisen, die das House of Mouse richtig macht.

Bei der Wiedereröffnung von Disney World steht viel auf dem Spiel, zumal das ursprüngliche Disneyland-Resort noch immer auf grünes Licht wartet. Lass uns die Dinge durchgehen, die zu Gunsten von Disney World wirken, da es in einer ungewöhnlichen und gefährlichen Zeit wieder öffnet.

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1. Sicherheit ist oberstes Gebot

Disney World war das letzte der Themenpark-Resorts in Zentralflorida, das eröffnet wurde. Die Konkurrenten begrüßen die Gäste seit mehr als sieben Wochen. Es könnte also bald eine Nachricht über einen Ausbruch in einem Freizeitpark geben.

Die Leute könnten sich in Disney World sicherer fühlen als in einem Supermarkt, in einer Arztpraxis oder sogar beim Abholen eines Take-outs. In allen Parks muss die Körpertemperatur kontrolliert werden. Maskenpflicht, soziale Distanzmarkierungen in den Warteschlangen und fortwährende Hygienemaßnahmen scheinen den Besuch eines Freizeitparks zum sichersten Erlebnis zu machen, wenn man nicht einfach zu Hause bleibt. Disney und seine kleineren Konkurrenten haben auch alle Fahrgeschäfte oder Attraktionen gestrichen, die nicht den sozialen Distanzierungsnormen entsprechen.

Es ist ganz natürlich, dass du Bedenken hast, diesen Sommer in einen Freizeitpark zu gehen, und die sozialen Medien werden dir sagen, dass du verrückt oder egoistisch bist, weil du ein paar Stunden in Disney World verbracht hast. Florida – genauer gesagt Südflorida, eine dreistündige Autofahrt von Disney World entfernt – ist zu einem Epizentrum für COVID-19 geworden. Es ist eine beängstigende Szene, aber die Vergnügungsparkindustrie ist über die vorgeschriebenen Sicherheitsstandards hinausgegangen, und Disney hat auf dem Weg dorthin seine Politik der Gesichtsbedeckung verschärft, um für noch mehr Sicherheit zu sorgen.

2. Die Magie

Disney hat viele seiner charakteristischen Themenpark-Erlebnisse gestrichen. Nächtliche Feuerwerke, Paraden und viele Bühnenshows, bei denen sich die Leute eng aneinander drängen, stehen nicht mehr auf dem Plan. Die Meet-and-Greet-Erlebnisse, bei denen die Gäste Schlange standen, um Schnappschüsse mit Disney-Prinzessinnen und anderen kostümierten Figuren zu machen, sind während der Pandemie ebenfalls auf Eis gelegt.

Aber Disney hat einen Weg gefunden, eine Version der Erlebnisse zu bieten, die es jetzt nur noch aus der Ferne vermitteln kann. In allen vier Vergnügungsparks sind Figuren zu sehen, die auf dem Gelände spazieren gehen, schweben oder sitzen, um Gäste zu begrüßen. Die Erlebnisse – von Winnie the Pooh-Figuren, die im Magic Kingdom auf einer Pferdekutsche sind, bis hin zu Pixar-Figuren auf Themen-Cabrios, die durch die Hollywood-Studios von Disney fahren – sind sogar noch besser als die alten Paraden und Meet-and-Greets, die sie vorübergehend ersetzen. Die Parks sind angesichts der geringen Nachfrage und Disneys harten Beschränkungen bei der Gästezahl relativ leer, was diese zufälligen und spontanen Begegnungen noch persönlicher macht.

Es lässt sich nicht leugnen, dass die Maßnahmen wie Gesichtsabdeckungen anzulegen, die Bodenmarkierungen  respektieren, 2 Meter Abstand halten, und Fahrgeschäfte desinfizieren, dies manchmal zu einer weniger als idealen, etwas klinischen Erfahrung macht. Es funktioniert aber trotzdem als Gesamtpaket, vor allem weil Disney Wege findet, die Markenerfahrung innerhalb des Chaos aufrechtzuerhalten.

3. Themenparks dienen immer noch einem größeren Zweck

Die Parks sind vielleicht nicht mehr so rentabel wie früher. An einem bestimmten Tag sind weniger Gäste erlaubt, so dass die Menge an Lebensmitteln und Waren, die verkauft werden, deutlich geringer ist als selbst in der Bummelsaison in den Tagen vor der Pandemie. Sogar das Naschen scheint einen Rückschlag erleiden zu müssen, jetzt, da die Gäste sich maskieren müssen, wenn sie nicht stehen, d.h. sie dürfen nicht mehr herumlaufen, während sie essen und trinken.

Disney wird das schon machen.

Der Mediengigant macht immer noch das Beste daraus. Es gibt immer noch Plakate, die auf bevorstehende Neuveröffentlichungen hinweisen. Die Geschäfte haben frische Ware. Selbst die Restaurants, die ihre Speisekarten vorübergehend reduziert haben, leiden nicht unter einem Mangel an hungrigen Gästen. Im Gegensatz zu regionalen Attraktionen im ganzen Land, die finanziell vor Engpässen stehen, ist Disney eines der wenigen Unternehmen, das seine Freizeitparks für ein oder zwei Jahre hätte schließen und zahlungsfähig bleiben können, bis ein brauchbarer Impfstoff zur Verfügung steht oder die Pandemie überstanden ist. Das Unternehmen entschied sich für die sichere Wiedereröffnung, um Zehntausenden von täglichen Besuchern in seinen Parks ein Gefühl der Normalität zu vermitteln und Zehntausenden von Mitarbeitern, die es zur Arbeit zurückgebracht hat, ein Gehalt zu geben.

Florida ist nach wie vor eine Brutstätte für COVID-19, aber Disney World – und alle Themenparks, die ich in diesem Sommer besucht habe – sind Schutzgebiete. Die Themenparks in Zentralflorida bieten eine notwendige Pause von der Rücksichtslosigkeit, die man in anderen Einzelhandels- und Sozialeinrichtungen im ganzen Staat sieht. Die Wiedereröffnung von Disney World dauerte fast vier Monate, um sicherzustellen, dass die Dinge in Ordnung gebracht wurden, und zum größten Teil ist genau das in diesem ansonsten verlorenen Sommer gelungen.

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Dieser Artikel wurde von Rick Munarriz auf Englisch verfasst und am 24.07.2020 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt Aktien von Walt Disney und empfiehlt die folgenden Optionen: Long Januar 2021 $60 Calls auf Walt Disney und Short Oktober 2020 $125 Calls auf Walt Disney.

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