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Lufthansa-Aktie: Minus 10 % in nur einer Woche. Was ist passiert?

Der Einstieg des Staates bei der größten deutschen Airline ist vollzogen und die Zukunft gesichert. Zuerst hat die Lufthansa (WKN: 823212)-Aktie deshalb einen Freudensprung gemacht und ist sogar kurzzeitig auf mehr als 12 Euro gestiegen. Danach ging es aber nur noch bergab und über die letzte Woche hat sich der Kursrutsch noch beschleunigt. Um zeitweise 10 % ging es in der Zeit nach unten.

Aber was ist eigentlich der Auslöser für diesen schleichenden Abstieg und vor allem den rasanten Sturz in den letzten sieben Tagen?

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Freudensprung der Lufthansa-Aktie ist gleich wieder verpufft

Zuerst gab es direkt nach der Genehmigung der Staatshilfen durch die Aktionäre einen Freudensprung an der Börse. Innerhalb weniger Tage ist der Kurs auf mehr als 12 Euro gestiegen. Grund dafür waren einerseits die Erleichterung über die Sicherung der finanziellen Zukunft des Konzerns, andererseits aber auch sehr gute Nachrichten. Beispielsweise wurde quasi nebenbei angekündigt, dass der neue Flugplan ab September eine Ausweitung des Flugbetriebs vorsieht. Konkret sollen wieder mehr als 90 % der Kurzstreckenziele und mehr als 70 % der Langstreckenziele angesteuert werden.

Doch ein großes Problem gibt es dabei noch: Die Nachfrage der Kunden wird wahrscheinlich nur langsam wieder steigen. Das könnte über die nächsten Quartale das Ergebnis der Lufthansa belasten. Denn wenn die Flugzeuge wieder in der Luft sind, aber nur mit geringer Auslastung fliegen, wird der Verlust in die Höhe schnellen.

Zweite Infektionswelle bedroht den Aufschwung

In den letzten Tagen kam dann noch die zunehmende Furcht vor der zweiten Infektionswelle hinzu. Die Infektionszahlen nehmen wieder zu und in manchen Ländern wird bereits ein neuer Lockdown befürchtet. Selbst ohne Lockdown bedroht jede schlechte Nachricht im Zusammenhang mit der Pandemie das Geschäft der Lufthansa. Denn die ohnehin nicht mehr sehr ausgeprägte Reisebereitschaft der Kunden könnte noch einen weiteren Dämpfer erleiden, wenn die Gefahr besteht, sich nach einem Flug in Quarantäne begeben zu müssen.

Diese Sorge hat den Kurs sicherlich über die letzten Tage massiv beeinflusst. Der länger andauernde Abwärtstrend dürfte aber auch mit der Sorge um die langfristige Perspektive zu tun haben.

Staatshilfe wird die Gewinne über Jahre belasten

Denn langsam stellt man sich die Frage, was die massive zusätzliche Schuldenlast, die die Staatsrettung mit sich bringt, für das Ergebnis und die Lufthansa-Aktie bedeuten wird. Vollkommen klar ist, dass die Zinszahlungen weiter ansteigen werden. Gleichzeitig wird es voraussichtlich noch eine Weile dauern, bis die Lufthansa wieder profitabel arbeiten wird. Denn dazu muss sich erst mal der Flugverkehr normalisieren, also die Nachfrage nach Flügen steigen. Oder aber man schafft es irgendwie, die Kosten einzudämmen. Ein erster Schritt in diese Richtung ist bereits passiert. Man hat sich mit der Gewerkschaft auf ein Paket freiwilliger Maßnahmen wie beispielsweise Vorruhestandsregelungen geeinigt, das etwa eine halbe Mrd. Euro einsparen soll.

Insgesamt sieht es ganz danach aus, als würde der Lufthansa-Aktie ein langer, steiniger Weg bevorstehen. Ein Anstieg auf ein Kursniveau in der Nähe des Allzeithochs von 2017 ist über die nächsten Jahre unwahrscheinlich. Erst mal wird der Fokus der Geschäftsführung darauf liegen müssen, Kosten zu senken und die Profitabilität wieder herzustellen. Denn sonst ist eine schnelle Rückzahlung der Staatskredite nicht möglich. Und hier kommt es ganz besonders auf schnelles Handeln an, denn ab 2022 steigen die Zinsen auf die staatlichen Hilfen. Je länger man also benötigt, um das Geld aufzutreiben, desto größer die Belastung.

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Dennis Zeipert besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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