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Würde Warren Buffett SAP-Aktien kaufen?

Warren Buffett ist allgemein nicht als großer Freund von Technologieunternehmen bekannt. Andererseits schätzt er Profitabilität und Wettbewerbsvorteile, also stabile und hochprofitable Unternehmen. Da könnte SAP (WKN: 716460) doch genau in die Schablone passen, oder?

In den letzten 10 Jahren hat Buffett seine Einstellung gegenüber dieser Art von Unternehmen geändert und sogar in einige wenige investiert. Das prominenteste Beispiel ist die gigantische Apple (WKN: 865985)-Beteiligung, die Buffett über die vergangenen Jahre aufgetürmt hat.

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Warren Buffett hat Gefallen an Technologieaktien gefunden

Am Ende des letzten Geschäftsjahres besaß Buffetts Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) mehr als 250 Mio. Apple-Aktien. Aktuell (Stand 27.07.2020) ist diese Beteiligung fast 100 Mrd. Dollar wert! Buffett hat aber auch stattliche 35 Mrd. Dollar für den Kauf der Aktien hingelegt. Es ist also nicht auszuschließen, dass er hin und wieder viel Geld in die Aktien eines Technologieunternehmens steckt. Für 35 Mrd. Dollar würde er schon fast ein Viertel der SAP-Anteile bekommen.

Noch lange bevor er Apple-Aktien gekauft hat, ist er bei IBM (WKN: 851399) eingestiegen. 2011 hat Buffett IBM-Aktien für fast 11 Mrd. Dollar zusammengekauft und die Beteiligung über die folgenden Jahre noch erhöht. Eingestiegen ist er damals, auf Grund des sehr stabilen Geschäftsmodells, das IBM verfolgt. Nämlich der Verkauf von Software und Hardware an Unternehmenskunden. Leider ist IBM über die folgenden Jahre nicht richtig vom Fleck gekommen, so dass Buffett die Aktien einige Jahre später wieder verkauft hat.

SAP ist da natürlich eine ganz andere Story. Dort sprudeln die Gewinne und das Unternehmen wächst seit vielen Jahren schnell mit dem Verkauf von Software an Unternehmen.

Verhindert die hohe Bewertung den Einstieg?

Der Markt in dem SAP sich befindet ist riesig und bietet genug Platz für eine Vielzahl an Konkurrenten. SAP ist einer der größten und ältesten Anbieter der Branche und verfügt über lange währende Kundenbeziehungen. Das bietet einen gewissen Schutz vor der Konkurrenz. Denn kein Unternehmen möchte gerne seine gesamte Software von SAP auf ein Konkurrenzprodukt umstellen und seine Mitarbeiter neu schulen.

Das führt dazu, dass SAP kontinuierlich wächst. Zwischen 2015 und 2019 ist der Umsatz von 20,8 Mrd. Euro auf 27,5 Mrd. Euro gestiegen. Der Gewinn hat im letzten Geschäftsjahr zwar einen deutlichen Dämpfer erfahren und ist von 4,1 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2018 auf 3,3 Mrd. Euro gefallen, aber das dürfte nur ein vorübergehendes Phänomen sein.

Ein stabiles Geschäft ist damit also klar ersichtlich. Sieht man sich die Entwicklung der letzten Jahre an, kann man wohl stark davon ausgehen, dass SAP auch in den kommenden Jahren weiter wachsen wird. Zwar ist der Rückspiegel natürlich alleine kein geeignetes Maß für die Beurteilung, aber da das Geschäftsmodell in der Bereitstellung von Unternehmenssoftware besteht und seit Jahrzehnten wächst, dürfte der finanziell rosigen Zukunft nicht viel im Weg stehen.

Woran es aber letztendlich scheitern könnte, ist die hohe Bewertung. Im letzten Geschäftsjahr hat SAP nach Steuern 5,11 Euro je Aktie verdient. Aktuell kostet die Aktie 135,98 Euro (Stand 27.07.2020), was zu einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 26 führt. Aber der Gewinn basiert auf einer eigenen Rechnungslegungsgrundlage, die gewisse Faktoren ausklammert. Der offiziell ausgewiesene Gewinn je Aktie lag bei 2,78 Euro je Aktie. Damit liegt das KGV schon bei 49 und mit hoher Wahrscheinlichkeit deutlich zu hoch für eine Buffett-Investition.

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Dennis Zeipert besitzt Berkshire Hathaway-Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Apple und Berkshire Hathaway (B-Aktien) und empfiehlt die folgenden Optionen: Short September 2020 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short January 2021 $200 Put auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Long January 2021 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

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