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Setzt Warren Buffett etwa weiterhin auf veraltete Käufe?!

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Warren Buffett hat endlich mit dem Investieren beginnen: In den letzten Tagen und Wochen sind mehrere Käufe des Orakels von Omaha bekannt geworden. Ja, sogar drei an der Zahl, was womöglich erst die Spitze des Eisbergs sein könnte. Sein Portfolio-Update wird schließlich erst in wenigen Tagen veröffentlicht.

Dennoch scheint eine Frage schon jetzt hintergründig mitzuschwingen: Setzt das Orakel von Omaha weiterhin auf veraltete Käufe? Oder auf die Old Economy, die allmählich ihren Rang in der Wirtschafts- und Börsenwelt verliert? Spannende Fragen, die wir im Folgenden mit Blick auf die letzten Buffett-typischen Käufe beantworten wollen.

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Die letzten Käufe im Überblick!

Wie gesagt: Im Grunde genommen sehen wir erst ein halbes Bild bis zum Portfolio-Update. Allerdings existieren drei Käufe, die grundsätzlich zeigen könnten: Ja, das Orakel von Omaha investiert noch immer wie bisher. Das wiederum könnten einige Investoren kritisch sehen.

So ist es zunächst die Übernahme von Vermögenswerten von Dominion Energy gewesen, die bekannt geworden ist. Damit hat Buffett die Energy-Sparte von Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) gestärkt und Infrastruktur im fossilen Brennstoffsegment gekauft. Zu einem Zeitpunkt, wohlgemerkt, an dem solche Beteiligungen aufgrund der niedrigen Öl- und Erdgaspreise eher unbeliebt sind. Ein durchaus klassischer Buffett-Ansatz.

Zudem ist bekannt geworden, dass das Orakel von Omaha vermehrt eigene Aktien gekauft und eingezogen hat. Kolportiert worden ist ein Volumen von ca. 5 Mrd. US-Dollar. Damit haben sich die Aktienrückkäufe zuletzt wieder ein wenig intensiviert. Im ersten Quartal sind schließlich noch für ca. 1,6 Mrd. US-Dollar eigene Aktien vernichtet worden.

Zu guter Letzt hat Buffett außerdem bei der Bank of America weitere 800 Mio. US-Dollar nachgeschossen und diese Beteiligung ausgebaut. Gängigen Berichten zufolge hält Berkshire Hathaway damit ca. 11 % an dem Geldhaus, das bereits vorher die zweitgrößte Beteiligung gewesen ist. Damit können wir auch hier sagen: Alles insgesamt sehr Buffett-typisch. Alles das, was das Orakel von Omaha kennt.

Was verfolgt Buffett mit diesen Käufen?

Die spannende Frage ist, was Warren Buffett im Endeffekt mit dieser Strategie verfolgt. Von einer Neuausrichtung beim Portfolio können wir in Anbetracht dieser Käufe und Beteiligungen eher nicht sprechen. Im Endeffekt ist es genau das, was das Orakel von Omaha bereits die letzten Jahre und Jahrzehnte lang gemacht hat. Und genau das ist der springende Punkt:

Warren Buffett investiert nicht in Trends. Ganz im Gegenteil, er lehnt sie sogar ab. Sein Fokus sind Renditen aus einem unternehmensorientierten Blickwinkel in seinem Kompetenzkreis. Und das über Jahre, idealerweise Jahrzehnte hinweg.

Sprich, er investiert in seiner Ansicht nach günstige Aktien, deren Renditepotenzial er abschätzen kann. Über einen Zeitraum, dem einige Investoren mit Blick auf Berkshire Hathaway jetzt wenig Beachtung schenken. Das wird zwar vermutlich dazu führen, dass es keine signifikanten Kursgewinne bei der Beteiligungsgesellschaft geben wird. Aber eben langfristig solide Renditen, die den Wert des Portfolios in den Augen des Orakels von Omaha steigern können. Unbeirrt von Trends und Kritik.

Buffett bleibt sich treu

Oder, anders ausgedrückt: Warren Buffett bleibt sich treu. Trotz der Underperformance, trotz der zuletzt schlechten Presse. Und trotz des Stillhaltens in Zeiten des Crashs, was ihm einiges an Kritik eingebracht hat. Das könnte das wichtigste Erfolgskriterium sein, dass Berkshire Hathaway noch immer besitzt. Wie gesagt: Langfristig.

Buffetts Mega-Milliardenwetten zum Nachahmen

Bis zu 130 Mrd. US-Dollar investiert Investorenlegende Warren Buffett in nur ein einziges Unternehmen. Das zeugt von riesigem Vertrauen in das Zukunftspotential.

Buffett hat so einige Mega-Milliardeninvestments in seinem Portfolio. Wir haben sie näher analysiert, und angesehen, inwieweit sie sich zum Nachahmen eignen.

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Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien) und empfiehlt die folgenden Optionen: Short September 2020 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short January 2021 $200 Put auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Long January 2021 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien). The Motley Fool empfiehlt Dominion Energy.

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