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Ethereum explodiert: Was steckt hinter dem Krypto-Boom?

Foto: Getty Images

Die Anhänger und Anleger vieler Kryptowährungen sind derzeit wieder einmal in Hochstimmung. Denn die Kurse schrauben sich von Tag zu Tag auf neue Monatshochs. Allen voran ist derzeit die wohl bekannteste Kryptowährung nach dem Bitcoin: Ethereum.

Nun stellen sich viele Anleger die Frage, wodurch diese Rallye begründet ist. Und, noch viel wichtiger, befindet sich der aktuelle Kursanstieg erst am Anfang eines langfristigen Aufwärtstrends mit dem Ziel Allzeithoch?

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Von Gold zu Kryptowährungen

Natürlich gibt es viele Gründe für oder gegen einen Ausbruch von digitalen Währungen wie Bitcoin, Ethereum und Co. Hier hat wohl jeder Analyst seine eigene Meinung. Für mich steht der aktuelle Anstieg erst am Beginn einer längeren Hausse, die wohl analog zum Anstieg des Goldpreises stattfinden wird.

Denn du solltest dir vor Augen führen, dass Kryptowährungen unterschiedliche Funktionen wahrnehmen können, zum Beispiel den Zahlungsverkehr. Grundsätzlich steigen zwar Zahlungen mithilfe von Kryptowährungen an, jedoch habe ich Zweifel daran, dass diese Tatsache derzeit für steigende Kurse sorgt.

Vielmehr sorgen monetäre Maßnahmen vieler Zentralbanken dafür, dass Kryptowährungen an Wert gewinnen. Denn diese Institutionen ergreifen Maßnahmen, um das aktuelle Wirtschaftssystem am Laufen zu halten. Dies funktioniert unter anderem mit einer starken Ausweitung der Geldmenge an Euro, US-Dollar oder Japanischen Yen. Der Vorteil für die Zentralbanken liegt darin, dass es keine Obergrenze gibt. Grundsätzlich kann daher so viel Geld aus dem „Nichts“ erschaffen werden, wie man möchte.

Jedoch sorgt dies dafür, dass die zugrunde liegenden Währungen von Jahr zu Jahr an Wert verlieren. Dieser Kaufkraftverlust wird als Inflation bezeichnet. Jedoch gibt es Sachwerte, die einer mengenmäßige Obergrenze unterliegen wie zum Beispiel Gold oder Kryptowährungen. Das bedeutet, dass es nur eine begrenzte Anzahl an Bitcoins geben und somit keine Inflation eintreten kann.

Daher gehe ich davon aus, dass Kryptowährungen in ihrer Funktion als Wertaufbewahrung in Zukunft vermehrt nachgefragt werden. Dies könnte sogar dafür sorgen, dass ein erneuter „Run“ auf digitale Währungen entsteht, denn steigende Preise sorgen für hohe Aufmerksamkeit und weitere prozyklische Käufe.

Risiken von Kryptowährungen

Nichtsdestotrotz sollte man keine Analyse zu Kryptowährungen verfassen, ohne auf das hohe Risiko hinzuweisen. Denn während Gold seit Tausenden von Jahren als Wertaufbewahrung dient, müssen Kryptowährungen erst beweisen, ob sie das im Ernstfall auch tatsächlich können.

In Extremfällen wie einer Hyperinflation besteht zudem die Gefahr, dass Kryptowährungen verboten werden, wonach deren Preise in den Keller stürzen könnten. Halte ich dieses Szenario für wahrscheinlich? Nein, denn sonst würde ich keine Kryptowährungen halten. Jedoch sollte man vor einer Anlageentscheidung sämtliche Szenarien abwägen. Denn die Geschichte lehrt uns, dass selbst Gold in Zeiten von galoppierender Inflation teilweise verboten war.

Ein weiterer Nachteil von Kryptowährungen besteht darin, dass in keine regelmäßige Wertschöpfung investiert wird. Legt man beispielsweise in Aktien oder ETFs (Exchange Traded Funds) an, erhält man von den zugrunde liegenden Unternehmen regelmäßige Ausschüttungen in Form von Dividenden. Diese wirst zu mit Kryptowährungen nie erhalten.

Ausblick

Meiner Meinung nach sollte man sich derzeit nicht von Nachrichten oder Analysen zur drohenden Inflation in risikoreiche Investitionen drängen lassen. Denn solange die Wirtschaft mit den Auswirkungen der Coronakrise zu kämpfen hat, erscheint ein Szenario mit ausufernder Inflation sehr unwahrscheinlich.

Natürlich kann es langfristig dazu kommen. Daher sollte man sich als Anleger auch gegen dieses Drohszenario absichern und in Sachwerte investieren. Das könnten Immobilien, Aktien, Gold oder eben auch Kryptowährungen sein.

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Michael besitzt die Kryptowährungen Bitcoin, Bitcoin Cash, Dash, Ethereum, Cardano, Lisk und IOTA. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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