The Motley Fool

Wer reich in Rente gehen will, sollte diese 3 Dinge tun!

Reich in Rente zu gehen ist für viele angehende Ruheständler inzwischen mehr Traum als Wirklichkeit. Die derzeitigen Zahlen zeigen es: Das Rentenniveau sinkt konsequent weiter und für einen großen Teil der Rentner ist inzwischen eher Altersarmut an der Tagesordnung. Zumindest, wer sich auf die gesetzliche Rente verlässt.

Das muss allerdings nicht sein: Vor allem wer privat vorsorgt und möglichst frühzeitig beginnt, kann langfristig bedeutende Unterschiede erzielen. Und vielleicht sogar ein bisschen reich in Rente gehen. Werfen wir in diesem Sinne einen Foolishen Blick auf drei Dinge, die jeder tun sollte, wenn er reich in Rente gehen möchte. Kleiner Hinweis: Planung ist das A und O. Genauso wie das Handeln.

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1. Beziffere die Rentenlücke

Ein erster Schritt sollte zunächst die Bestandsaufnahme sein. Oder, konkret gesagt: Womit kannst du im Alter rechnen? Was sind deine derzeitigen monatlichen Bezüge? Deine Ausgaben? Und konkret: Wie groß ist deine Rentenlücke? Fragen, die unbequem werden können. Allerdings sind das Fakten, die früher oder später sowieso auf dich zukommen werden. Besser jetzt die bittere Wahrheit erkennen, als später eine Überraschung erleben, die man nicht mehr ändern kann.

Wichtig ist es, die Differenz zwischen dem letzten Einkommen und dem Rentenniveau zu beziffern. Ein Wert, den man bereits als klassische Rentenlücke bezeichnet und der durchschnittlich bei ca. 800 Euro liegen kann. Einzelfälle können hiervon natürlich abweichen. Ebenfalls wichtig ist allerdings auch, dass man die eigenen Kosten im Auge hat und schaut, ob die Renteneinkünfte ausreichend sein werden, um das Leben, so wie man es jetzt lebt, sichern zu können.

Es gilt, eine ausführliche Bestandsaufnahme anzustellen: Ein Haushaltsbuch, Rentenauskünfte und weitere Finanzplanung oder Budgetierung können dabei behilflich sein.

2. Entwickle einen Rentenplan!

In einem zweiten Schritt gilt es, die Rentenlücke oder auch eine Kostenlücke bestmöglich zu schließen. Die Bestandsaufnahme ist schließlich bloß der erste Schritt. Die Lösung ist die Erkenntnis, wie man finanziell aufgestellt ist, jedoch häufig nicht.

Leider gibt es hier keinen allgemeingültigen Weg. Allerdings Ratschläge, die einen allgemeingültigen Charakter haben: Sparen wird oftmals nicht ausreichend sein, um im Alter vorzusorgen. Nein, sondern man wird auf Rendite angewiesen sein, um den Vermögensaufbau signifikant voranzutreiben. Der Zinseszinseffekt kann vor allem über viele Jahre, idealerweise sogar Jahrzehnte zu signifikanten Wertsteigerungen führen.

Ob du mithilfe von Dividendenaktien deinen Lebensunterhalt bestreiten wirst oder aber entsparen möchtest, beispielsweise mithilfe der 4-%-Regel, das ist deine Entscheidung. Allerdings auch von der Ausgangslage abhängig. Manchmal wird man möglicherweise nicht mehr die Zeit haben, passive Einkünfte aufzubauen, die die Rentenlücke vollständig kompensieren. In einem solchen Fall wird man womöglich eher entsparen müssen, um die Lücke zu schließen.

3. Sei ehrlich mit dir selbst!

Zu guter Letzt und ein wichtiger Schritt ist außerdem die Ehrlichkeit mit sich selbst. Das beginnt bereits bei der Aufstellung der Kosten beziehungsweise der Alters-Budgets. Wer sich hier die Welt etwas schönrechnet und daraufhin denkt, es ist eigentlich alles okay, der begeht einen teuren Fehler.

Auch was die realistische Renditeerwartung angeht, sollte man womöglich etwas defensiver kalkulieren. Es geht um die Altersvorsorge in deinem konkreten Fall. Platz für Optimismus sollte in der Kalkulation nicht vorhanden sein. Vielleicht nicht einmal für Durchschnittswerte. Sondern für eine konservative, sichere Planung, mit der du in jedem Fall dein Ziel erreichst.

Wer falsch oder unehrlich mit sich selbst ist, der betuppt sich im Endeffekt bloß selbst. In diesem Fall ist Altersarmut oder ein finanziell unbequemer Ruhestand eine Folge. Ich persönlich glaube, dass es im Alter kaum etwas Schlimmeres geben könnte. Vor allem, wenn es in gewisser Weise selbst verschuldet ist.

Reich in den Ruhestand: Mit diesen 3 Dingen!

Wer reich in die Rente gehen möchte, der sollte eine Bestandsaufnahme machen und sorgfältig planen, wie man die Rentenlücke schließen kann. Sowie gleichzeitig schauen, dass man möglichst ehrlich und nachvollziehbar kalkuliert. Beziehungsweise konservativ. Unter diesen Umständen kann es etwas werden. Aber bedenke: Die Zeit könnte dein Feind sein. Es gilt daher möglichst frühzeitig anzufangen.

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