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6 gute Gründe, warum die Tesla-Aktie der Konkurrenz davonfährt

An der Tesla (WKN: A1CX3T)-Aktie scheiden sich die Geister. Während die einen bereits den Untergang des Unternehmens vorhersagen, weil die Konkurrenz auf- und überholen könnte, sehen die anderen ein von vielen verschiedenen Faktoren profitierenden Konzern, dessen Aktienkurs zurecht stark gestiegen ist.

Es mag viele Beobachter verwundern, aber die Tesla-Aktie ist seit ihrem Börsengang 2010 nicht stärker als ihre Fundamentaldaten gestiegen, was bedeutet, dass der Kursanstieg gerechtfertigt ist. Und auch die Ergebnisse zum zweiten Quartal 2020 bestätigen ein weiteres Mal, dass Tesla gegenüber der Konkurrenz derzeit einfach viele Vorteile auf seiner Seite hat. Hier sind einige Gründe dafür.

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1. Trotz Krise profitabel

Viele Jahre verbrannte Tesla in Summe Milliarden US-Dollar, weshalb einige Investoren an eine Insolvenz glaubten. Diese Zeiten sind allerdings weitgehend vorüber, denn mit Ausnahmen verbucht das Unternehmen nun dreistellige Millionengewinne. Allein im zweiten Quartal 2020 waren es 104 Mio. US-Dollar. Dies war gleichzeitig Teslas vierter Quartalsgewinn in Folge. Im Vorjahr musste hingegen noch ein Verlust in Höhe von 408 Mio. US-Dollar verbucht werden.

Die Leistung ist umso höher einzustufen, als die gesamte Konkurrenz infolge der Coronaviruskrise über Milliardenverluste berichten musste. Doch der E-Auto-Pionier zeigte sich wieder einmal kreativ und senkte seine Kosten gegenüber dem Vorjahresquartal um ganze 14 %, was in Summe Einsparungen in Höhe von 148 Mio. US-Dollar bedeutet.

2. und 3. Kostenvorteile und hohe freie Cashflows

Auch in puncto Kosten besitzt Tesla mit seinem Direktvertrieb einen Kostenvorteil gegenüber der Konkurrenz, der sich zukünftig noch deutlicher zeigen wird. Für Investoren noch wichtiger ist der freie Cashflow, also der Cashflow abzüglich aller Sachinvestitionen, die in der Autobranche gewöhnlich sehr hoch ausfallen.

Er lag im zweiten Quartal 2020 bei sehr guten 418 Mio. US-Dollar, was zu einer freien Cashflowmarge von 6,9 % führte. In drei der letzten vier Quartale hat Tesla einen hohen freien Cashflow verbucht und damit seinen Kassenbestand von 4.955 auf 8.615 Mio. US-Dollar gesteigert.

Eine Insolvenz ist mit diesen Zahlen und Entwicklungen derzeit ausgeschlossen. Der Sprung in die Profitabilität ist sehr wahrscheinlich der Hauptgrund dafür, dass die Tesla-Aktie über die letzten zwölf Monate so stark steigen konnte (24.07.2020).

4. Deutlich besserer Absatz als die Konkurrenz

Teslas Umsatz- und Produktionszahlen sanken infolge der Krise im zweiten Quartal leicht um 5 %, was in der aktuellen Situation jedoch nicht das Wichtigste ist. Dennoch fällt dieser Wert deutlich besser aus als bei vielen Konkurrenten.

Nach einem krisenbedingten Absatzeinbruch im ersten Quartal steigerten sich die Zahlen im zweiten Quartal 2020 wieder leicht um 3 %. Während Tesla in der ersten Jahreshälfte seine Auslieferungen um mehr als 10 % steigern konnte, verbuchte die Konkurrenz hingegen Verkaufseinbrüche von -20 bis etwa -45 %.

5. Tesla ebnet sich die eigene Absatzgrundlage

Beim Aufbau seines eigenen Ladennetzes liegt Tesla ebenfalls vor der Konkurrenz. So wuchs die Anzahl der Ladestationen allein im zweiten Quartal 2020 um 28 % auf 2.035 und die Zahl der Ladepunkte um 30 % auf insgesamt 18.100.

Bisher scheint Teslas Expansionsphase noch lange nicht abgeschlossen zu sein. Dies belegen die Werkserweiterungen in Freemont und Shanghai sowie die geplanten neuen Fabriken nahe Berlin und in Austin (Texas).

6. Weitere Margensteigerung bereits in Planung

Ein Ausblick ist während der Viruskrise sehr schwierig, denn noch ist unklar, wie schnell sie überwunden werden kann. Dennoch hat sich Tesla mit einem Absatz von 500.000 Autos bis zum Jahresende 2020 sehr hohe Ziele gesetzt. Für Investoren aber noch bedeutsamer sollte sein, dass der Konzern seine Gewinnmarge weiter in Richtung Branchenspitzenwerte steigern möchte.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Tesla.

 

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