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Daimler mit Milliardenverlust im 2. Quartal: Ist nun das Schlimmste überstanden?

Foto: Daimler

Als Daimler (WKN: 710000) gestern seinen Bericht zum zweiten Quartal veröffentlichte, haben die Aktionäre wohl keine Freudentänze vollführt. Tatsächlich sahen die Zahlen auf den ersten Blick ziemlich erschreckend aus. Dabei hat der Autobauer trotz eines operativen Milliardenverlusts nicht so schlecht abgeschnitten wie befürchtet.

Außerdem sieht Daimler-Chef Källenius nach dem schwachen ersten Halbjahr langsam wieder Licht am Horizont. Werfen wir mal einen Blick auf die Quartalszahlen und sehen uns an, warum Källenius trotz Coronaschock optimistisch in die Zukunft blickt.

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Unterm Strich steht ein Milliardenverlust

Die Coronapandemie hat den Automobilhersteller hart getroffen. Nach dem Gewinneinbruch von fast 80 % im ersten Quartal hatte Daimler auch im zweiten Quartal mit dem coronabedingten Nachfragerückgang bei Pkw, Transportern, Lkw und Bussen zu kämpfen. Unterm Strich stand deshalb ein Quartalsverlust von 1,9 Mrd. Euro. Der Umsatz brach um 29 % auf 30,2 Mrd. Euro ein. Besonders schlecht lief der Verkauf von Bussen und schweren Lastwagen. Hier sank der Absatz im zweiten Quartal um 55 %. In der Auto- und Van-Sparte gingen die Verkäufe nicht ganz so stark zurück (Absatzrückgang von 30 %).

Wegen der Coronakrise standen die Produktionsbänder in den Werken wochenlang still. Auch die Autohäuser waren vorübergehend geschlossen und die Nachfrage nach Fahrzeugen knickte ein. Trotz der schwachen Zahlen fiel das Betriebsergebnis immerhin nicht so schlecht aus, wie allgemein befürchtet worden war. Doch was wird die Zukunft bringen? Tatsächlich gibt es offenbar Grund für vorsichtigen Optimismus.

Das Schlimmste überstanden?

Der Daimler-Chef blickt positiv nach vorne. Der Grund: „Wir sehen jetzt erste Anzeichen einer Absatzerholung – insbesondere bei Mercedes-Benz Pkw, wo wir eine starke Nachfrage nach unseren Spitzenmodellen und unseren elektrifizierten Fahrzeugen verzeichnen“, erklärte Källenius. Vor allem China als weltgrößter Automarkt gibt Daimler Hoffnung, denn dort erzielte Mercedes-Benz beim Absatz das bisher beste zweite Quartal. Es gibt also erste Anzeichen für eine Besserung der Nachfragesituation. Das Unternehmen berichtete auch, dass inzwischen nahezu alle seine Händler rund um den Globus wieder geöffnet hätten.

Außerdem will der Autobauer den Gürtel noch enger schnallen. Das heißt konkret: mehr sparen und den Konzern noch effizienter machen. Sparen will man unter anderem bei den Personalkosten. So soll das ursprüngliche Ziel von 2019, bis Ende 2022 bei den Personalkosten 1,4 Mrd. Euro einsparen zu wollen, erhöht werden und zeitlich bis 2025 ausgedehnt werden.

Daimler peilt positives Ergebnis im Gesamtjahr an

Aus dem Bericht für das zweite Quartal ging auch hervor, dass Daimler für das Gesamtjahr 2020 sowohl beim Cashflow als auch beim EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) „mit positiven Werten“ rechne. Bisher hatte man lediglich davon gesprochen, dass das Konzern-EBIT voraussichtlich unter dem Vorjahr liegen wird. Ob es positiv oder negativ sein würde, hatte man bislang offengelassen.

Die Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass sich die wirtschaftliche Erholung fortsetzt und es in den wichtigen Absatzmärkten nicht zu weiteren größeren Corona-Infektionswellen kommt. Fakt ist also: Daimler kalkuliert in diesem Jahr trotz der Coronakrise mit einem Gewinn. Finanzchef Harald Wilhelm geht konkret von einem „niedrigen einstelligen Milliardenbetrag“ beim Betriebsergebnis aus.

Wie schnell sich die Absatzzahlen erholen werden, steht derzeit noch in den Sternen. Die Aktie hat zwar positiv auf die Bekanntgabe der Quartalszahlen reagiert, aber die schleppende Autonachfrage und die Coronapandemie sorgen immer noch für Unsicherheit. Deshalb sind Kursrückschläge auch in nächster Zeit nicht ausgeschlossen. Durchhalten ist die Devise.

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Franziska besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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