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Abseits von Nord Stream 2: China wird für Gazprom immer wichtiger

Foto: Gazprom

Die Aktie von Gazprom (WKN: 903276) kennt derzeit eine größere Baustelle: Nord Stream 2. Der Druck wächst international konsequent weiter. Insbesondere die USA bauen vermehrt Widerstand gegen die Fertigstellung des Projektes auf. Aber immerhin: Die EU stellt sich geschlossen hinter den russischen Erdgaskonzern.

Das wiederum könnte dazu führen, dass eine neue Chance für Russland und den Konzern besteht. Die EU und Russland rücken scheinbar weiter zusammen. Sämtlicher europäische Protest gegen das Projekt ist quasi versiegt. Es gilt schließlich, sich um andere Probleme diesbezüglich zu kümmern. Vielleicht wird das ein Sieg auf ganzer Linie für Gazprom.

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Doch auch abseits dieses wichtigen Projektes gibt es weiterhin Erfolgsmeldungen. Dabei zeigt sich: China könnte für Gazprom immer wichtiger werden. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Investoren jetzt wissen sollten.

Weitere China-Schlagzeilen im Überblick!

Es ist gar nicht lange her, da hat die chinesische Nachfrage oder der Hunger der chinesischen Regierung bereits Schlagzeilen gemacht. Dabei ist berichtet worden, dass die Absatzmenge beim Erdgas, die der russische Konzern in diesem Jahr liefern soll, womöglich steigen soll. Kolportiert worden ist ein Anheben des Jahresvolumens von ursprünglich geplanten 35 Mrd. Kubikmeter auf 44 Mrd. Kubikmeter. Zu diesem Zweck ist unter anderem auch die Pipeline Power of Siberia in Betrieb genommen worden.

Jetzt wiederum gibt’s neue Schlagzeilen: Demnach könnte China auch Hunger auf weiteres Erdöl haben. Demnach habe die Gazprom-Tochter Gazprom Neft erstmals Erdöl nach China geliefert. Womöglich der Beginn des Ausbaus der Kooperation auch in diesem Bereich.

China könnte für Gazprom ein wichtiger strategischer Partner werden. Das Reich der Mitte gilt schließlich als energiehungrig, jetzt womöglich mehr denn je. Dabei nutzt das Reich der Mitte auch die günstigen Preise, um sich mit fossilen Brennstoffen einzudecken. Das wiederum könnte jedoch auch das Risiko eines kurzfristigen Nachfrage-Peaks nach sich ziehen.

Die strategische Lage verbessert sich

Insgesamt zeigt die Entwicklung in Richtung China jedoch, dass sich die Nachfrageseite und der Kundenkreis von Gazprom jetzt stark erweitert. Das Reich der Mitte ist dabei ein vergleichsweise unkomplizierter und hungriger Partner, der für wachsende Volumina stehen könnte. Das wiederum dürfte bei Gazprom die Umsatz- und Ertragslage langfristig verbessern. Zumindest, wenn sich die Preise stabilisieren.

Gleichzeitig wird Gazprom durch solche Pipelines und Handelsbeziehungen unabhängiger in der Kundenschicht. Bislang sind Europa und speziell die EU der größte Abnehmer gewesen und werden auch ein großer Kunde bleiben. Vielleicht jetzt mehr denn je, wenn die EU und Russland durch die US-Sanktionen näher zusammenrücken. Diversifikation in der Absatz-Schicht kann jedoch langfristig ein wichtigeres defensives Merkmal sein.

Zudem gibt es mit Turkish Stream einen weiteren strategischen Strang, der den Markt in Richtung Türkei öffnet. Gazprom ist daher dabei, sein operatives und strategisches Fundament bedeutend zu erweitern. Das wiederum sollten Investoren sehr wohlwollend zur Kenntnis nehmen. Zumal China zeigt, dass dadurch sogar Wachstum möglich ist.

Kurzfristige Probleme, aber …

Die Turbulenzen rund um Nord Stream 2 mögen daher zeigen, dass es kurzfristige Unsicherheiten durchaus gibt. Nichtsdestotrotz hellt sich die operative und strategische Lage doch etwas auf. Die Erdgas- und Erdölpreise sind zwar zusätzliche Belastungen. Mit der EU, China und der Türkei verfügt Gazprom jedoch über drei starke Kunden, die mittel- bis langfristig womöglich mehr wollen. Und in Puncto Erdgas und Erdöl von dem russischen Konzern versorgt werden.

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