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2 deutsche Nebenwerte, die von einer Konjunkturerholung profitieren könnten

Foto: Getty Images

Bist du schon mal mit einer Dunkelachterbahn gefahren? Also mit einer Indoor-Achterbahn, bei denen die Fahrt weitgehend im Stockfinsteren stattfindet und man den nächsten Looping nicht kommen sieht? Ungefähr so dürften sich die meisten Börsianer zurzeit fühlen. Seit Beginn der Coronakrise sind die Börsen unvorhersehbar. Dabei vollführen nicht nur die Blue Chips aus dem DAX wahre Kurskapriolen. Auch deutsche Nebenwerte sind betroffen. So hat der SDAX zwischen Mitte Februar und Mitte März um satte 40 % nachgegeben. Nach dem Corona-Crash ging es fast ebenso achterbahngleich wieder aufwärts.

Bei derartigen Übertreibungen am Markt eröffnen sich immer wieder langfristige Chancen. Vor allem in den hinteren Börsenreihen gibt es aussichtsreiche Kandidaten, die jetzt vielleicht einen Blick wert sind. Konjunkturabhängige Werte sind zurzeit oft günstiger als konjunkturresistente Unternehmen, bei denen viele Anleger während der Krise Zuflucht gesucht haben. Sehen wir uns mal zwei Werte an, die besonders stark von einer Konjunkturerholung profitieren könnten: Sixt (WKN: 723132) und Deutsche Euroshop (WKN: 748020).

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Trotz Coronakrise: Sixt treibt internationale Expansion voran

Der internationale Mobilitätsdienstleister Sixt reagiert sehr sensibel auf konjunkturelle Schwankungen. Die Coronakrise hat dem Unternehmen und seinem Geschäft deshalb einen kräftigen Dämpfer versetzt. Durch die Ausgangsbeschränkungen und den Zusammenbruch des Flugverkehrs ist Sixt im ersten Quartal in die Verlustzone gerutscht. Das zweite Quartal dürfte nicht viel besser ausfallen. Laut Vorstandschef Erich Sixt wird das zweite Vierteljahr „wahrscheinlich das schlechteste Quartal in der Geschichte des Unternehmens“.

Das dürfte sich aber längst im Aktienkurs widerspiegeln, denn die Papiere des Mobilitätsdienstleisters haben sich zwar ab Mitte Mai leicht erholt, laufen aber seit einem guten Monat seitwärts. Viele Anleger warten offenbar noch ab und beobachten, wie schnell sich die Geschäfte erholen. Der Autovermieter ist „vorsichtig optimistisch“ für das zweite Halbjahr. Bei der Onlinehauptversammlung sprach der Vorstandschef davon, dass die Buchungen in den europäischen Urlaubsregionen und im amerikanischen Flughafengeschäft derzeit wieder zulegen. Insgesamt sei mit einer sukzessiven Normalisierung der Nachfrage im zweiten Halbjahr sowie einer Rückkehr zur Normalität im Jahr 2021 zu rechnen.

Positiv zu bewerten ist auch, dass Sixt trotz der Coronakrise seine internationale Expansion vorantreibt. Anfang des Monats hat der Mobilitätsdienstleister zehn strategisch wichtige Flughafenstationen in den USA erworben. Damit setzt Sixt die Erschließung des sehr lukrativen Wachstumsmarktes USA fort. Das zeigt, dass sich das Unternehmen nicht scheut, auch in der Krise zukunftsweisende Investitionen zu tätigen. Wenn eine zweite Coronawelle ausbleibt, stehen die Chancen gut, dass sich die Geschäfte weiter erholen und die Aktie wieder zu alter Stärke zurückfindet.

Deutsche Euroshop: Shoppinglaune kehrt zurück

Der Kursentwicklung nach zu urteilen machen viele Börsianer gerade einen großen Bogen um die Aktie der Deutschen Euroshop. Dass der auf Einkaufszentren spezialisierte Immobilienkonzern aus dem SDAX seine Dividende ausgesetzt hat, kam bei den Anlegern auch nicht besonders gut an. Natürlich dürften die Ausgangsbeschränkungen nicht spurlos an der Bilanz des Unternehmens vorbeigehen. Doch immer mehr Shoppingfans beginnen nun wieder, in den 21 Einkaufszentren des Deutsche-Euroshop-Portfolios ihrer Shoppinglust zu frönen. In Deutschland haben inzwischen wieder 97 % der Shops geöffnet und die Besucherfrequenz liegt in Vergleich zum Vorjahr bei 73 %. Das Geschäft scheint sich also recht zügig zu erholen.

Einziger Wermutstropfen ist die niedrige Collection Ratio, also die gesamten Mietzahlungen, bestehend aus Miete, Nebenkosten und Werbebeiträgen. In der Regel liegt diese Zahl nach Angaben des Unternehmens bei knapp 100 %. Seit März ist die Collection Ratio jedoch rückläufig. Im April lag sie nur noch bei 33 %, im Mai immerhin schon wieder bei 38 %. Mit der allmählichen Erholung des Einzelhandelsgeschäfts dürfte diese Zahl aber Schritt für Schritt wieder steigen.

Die Aktie notiert derzeit jedenfalls deutlich unter dem Net Asset Value, also dem Wert des Vermögens abzüglich der Verbindlichkeiten. Dieser lag Ende 2019 bei 42,30 Euro. Der aktuelle Aktienkurs beinhaltet damit einen sehr hohen Abschlag von rund zwei Dritteln auf den Net Asset Value. Da sich die Aktie seit dem Corona-Crash kaum erholt hat, schlummert hier in einem positiven Szenario möglicherweise noch viel Kurspotenzial.

Abwärtsrisiken bleiben hoch

Sowohl Sixt als auch der Deutschen Euroshop könnte eine Konjunkturerholung unmittelbar zugutekommen – falls sie denn kommt. Denn es ist nicht sicher, ob die Konjunkturprogramme tatsächlich ihre Wirkung entfalten. Außerdem drohen nach wie vor weitere COVID-19-Wellen. So oder so tut man als Anleger im Moment sicher gut daran, nicht alles auf eine Karte zu setzen, breit zu streuen und langfristig zu denken.

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