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Causa Wirecard – wird der Skandal zum Betrug im großen Stil?!

Der Skandal rund um die Bilanzmethoden von Wirecard (WKN: 747206) nimmt immer weiter an Fahrt auf. Mittlerweile berichten Medien ausführlich über die Hintergründe. So wie es scheint, geht es hier inzwischen um einen groß angelegten Betrugsfall, in den mehrere Führungspersonen von Wirecard involviert zu sein scheinen.

Konkret soll es dabei um gewerbsmäßigen Bandenbetrug und Marktmanipulation in mehreren Fällen gehen – so eine Sprecherin der Münchner Staatsanwaltschaft. Vor allem ein Kronzeuge soll die Ermittlungen durch seine Aussagen erheblich unterstützt haben. Um wen es sich hier im Detail handelt, wird noch unter Verschluss gehalten.

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Nachfolgend möchte ich prägnant auf die aktuellen News zum Wirecard-Skandal eingehen und abschließend noch einen Blick auf die Wirecard-Aktie werfen.

Wirecard mit Verlusten seit 2015

Neben dem Kronzeugen scheinen auch neue Unterlagen den Ermittlern in die Karten gespielt zu haben. Die neuen Erkenntnisse offenbaren, dass die Betroffenen bei Wirecard bereits seit 2015 die Bilanz mit manipulativen Methoden künstlich aufgeblasen haben.

Genauer gesagt steht im Raum, dass gezielt versucht wurde, das Umsatzvolumen künstlich hochzutreiben. Eine Schlüsselrolle bei diesem Unterfangen haben die bereits seit längerer Zeit umstrittenen Geschäfte mit Drittpartnern gespielt. Dieses Vorhaben hatte im Wesentlichen zum Ziel, attraktiver für mögliche Partner und Investoren zu wirken.

Dazu hat man augenscheinlich Luftbuchungen getätigt, die nicht vorhandene Einnahmen vorgetäuscht haben sollen. Wie wir heute wissen, sind auf diese fingierten Zahlen auch sehr viele Privatanleger reingefallen.

Laut der ermittelnden Staatsanwaltschaft wurde bei Wirecard das Ziel verfolgt, durch diese Methoden regelmäßig Kredite von Banken und anderen institutionellen Investoren zu ergattern. Diese frischen Gelder sollten dazu genutzt werden, um schlussendlich eigene Einkünfte zu generieren.

Es drängt sich die Frage auf, ob die betroffenen Personen bei Wirecard von Haus aus mit einem großen Betrug versucht haben, Profit für sich zu generieren, oder ob tatsächlich irgendwann ein profitables Unternehmen entstehen sollte – ganz nach dem Motto „fake it until you make it“.

Tatsache ist allerdings, dass die tatsächlichen Geschäfte seit 2015 defizitär waren. Laut neuesten Medienberichten sei das den Beschuldigten auch bereits seit Ende 2015 bewusst gewesen.

Neue Verhaftungen, Marsalek noch nicht auffindbar

Aus diesen neuen Erkenntnissen resultieren entsprechend neue Haftbefehle gegen ehemalige Führungskräfte von Wirecard. Davon betroffen sind der frühere CFO (Chief Financial Officer) Burkhard L. und der ehemals amtierende Head of Accounting. Der bereits vor geraumer Zeit verhaftete, aber wieder gegen Kaution frei gelassene Ex-Vorstandschef Markus Braun wurde nun erneut verhaftet.

Ex-Vorstandsmitglied Jan Marsalek ist nach wie vor nicht auffindbar. Nachdem sich seine Spur in den Philippinen verlor, tauchen inzwischen Berichte über einen möglichen Aufenthaltsort in Belarus auf. Außerdem werden dem Österreicher Verbindungen zu Geheimdiensten und Söldnertruppen nachgesagt.

Es scheinen also sowohl im eigentlichen Betrugsskandal rund um Wirecard als auch um den geheimnisvollen Jan Marsalek neue Indizien aufzutauchen. Dennoch liegt ein Nebel über den Geschehnissen – viele Zusammenhänge sind noch unklar, viele Fragen noch offen.

Wirecard-Aktie als Spekulationsobjekt

Während sich die Causa Wirecard zu einem regelrechten Krimi entwickelt hat, ist die Wirecard-Aktie zu einem Spielball für Spekulanten geworden. Für mein Empfinden hat eine Investition in die Aktie von Wirecard nichts mehr mit einer unternehmensorientierten Geldanlage zu tun, sondern würde einem Spiel im Kasino gleichkommen. Langfristig orientierte Anleger tun gut daran, sich aussichtsreichere und vor allem weniger skandalöse Alternativen am Aktienmarkt zu suchen.

Die skandalfreie Alternative zu Wirecard

Wirecard hat das Vertrauen der Anleger verspielt. Trotz vielversprechendem Geschäftsmodell hat es sich in eine große Krise geführt.

Die meisten übersehen, dass es ein skandalfreies Unternehmen aus den Niederlanden gibt, das mit großem Erfolg die Finanzwelt mit seinen stark nachgefragten Dienstleistungen in der Zahlungsabwicklung erobert. Unsere Analysten schätzen seine Zukunftschancen als sehr gut ein. The Motley Fool hat einen kostenlosen Sonderbericht zusammengestellt, der die wichtigsten Informationen zu diesem Unternehmen liefert.

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Caio Reimertshofer besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien. 

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