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Quartalszahlen besser als erwartet – knackt der DAX jetzt sein Allzeithoch?

Die DAX-Berichtssaison steht mal wieder vor der Tür und die Erwartungen sind aufgrund der Covid-Pandemie düster. Aber in den letzten Tagen sind bereits die ersten Zahlen veröffentlicht worden. Wenn Unternehmen die Markterwartungen deutlich unter- oder übertreffen, muss das schon vorher kommuniziert werden. Genau das passiert gerade beinahe täglich. Unternehmen unterschiedlichster Branchen wie die Münchener Rück (WKN: 843002), Daimler (WKN: 710000), SAP (WKN: 716460) und Continental (WKN: 543900) haben allesamt schon durchblicken lassen, dass sie die Analystenschätzungen deutlich übertreffen werden.

Gute Zahlen – gute Kurse: DAX nimmt Kurs auf Allzeithoch

Dass die Zahlen nicht so schlecht ausfallen werden, wie befürchtet, ist neuer Treibstoff für die aktuelle Kursrally. Seit dem plötzlichen Schwächeanfall im Februar und März, als der DAX innerhalb weniger Wochen mehr als 30 % verloren hat, hat er schon fast den kompletten Verlust wieder aufgeholt und setzt langsam zum Sprung über das Allzeithoch vom Anfang des Jahres an.

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Allerdings sollte man nicht vergessen, dass die Erwartungen sehr niedrig angesetzt waren. Nehmen wir das Beispiel Daimler: Erwartet wurde bei diesem DAX-Mitglied ein Verlust vor Steuern in Höhe von 2,1 Mrd. Euro. Nun konnten die Erwartungen mit einem Verlust von „nur“ 1,68 Mrd. Euro deutlich übertroffen werden. Das ändert allerdings nichts daran, dass die Zahlen eine Katastrophe sind.

Dass nun aber ein DAX-Unternehmen nach dem anderen ankündigt, die Erwartungen deutlich übertreffen zu können, regt die Fantasie der Anleger an. An der Vielzahl der Unternehmen lässt sich zudem ablesen, dass es nicht nur einzelne Branchen sind, die sich schneller als erwartet erholen. Vielmehr scheint es der Gesamtwirtschaft nicht so schlecht zu gehen, wie lange befürchtet wurde.

EU-Geldschwemme bringt die Märkte zum Jubeln

Dazu kommt auch noch der Beschluss des EU-Gipfels. Erstmals darf die EU Schulden aufnehmen und das Geld an die Mitgliedsstaaten verteilen. Insgesamt werden auf diese Weise 750 Mrd. Euro verteilt, für die die EU-Gemeinschaft haftet. Ziel ist es, die besonders betroffenen Staaten zu unterstützen. Der wichtige Punkt ist aber, dass große Mengen Geld in Umlauf gebracht werden, um die Wirtschaft anzukurbeln. Das ist für die Börsen Grund genug zu jubeln und ist einer der Gründe für die Kursrally der letzten Tage im DAX. Denn wenn nun im großen Stil staatlich geförderte Projekte anlaufen, besteht die Hoffnung, dass das Wirtschaftswachstum schneller in Schwung kommen könnte.

Rückschläge jederzeit möglich

Auch wenn der Aufstieg in der Geschwindigkeit weitergehen sollte, wird es definitiv auch Rückschläge auf dem Weg geben. Auch der Sprint von weniger als 9.000 Punkten im DAX auf inzwischen wieder mehr als 13.000 Punkte ist alles andere als linear verlaufen. Schon Anfang Juni stand er kurz davor, die 13.000-Punkte-Marke zurückzuerobern. Kurz davor hat er dann aber doch noch einen Rückzieher gemacht und ist noch einmal unter 12.000 Punkte gefallen. Von da ging es dann aber in etwas geringerem Tempo wieder nach oben und inzwischen ist auch das Allzeithoch vom Februar dieses Jahres in greifbare Nähe gerückt. Schon in den nächsten Tagen könnte diese Bestmarke wieder erreicht werden, wenn es in dem Tempo weitergeht.

Dass es aber hin und wieder zu Rückschlägen kommen wird, ist auch sicher. Solange es keinen Impfstoff gibt und die Gefahr eines weiteren Lockdowns gebannt ist, kann niemand genau sagen, wie der weitere wirtschaftliche Verlauf aussehen wird. An den Märkten scheint zumindest die Erwartung einer schnellen wirtschaftlichen Erholung zu überwiegen.

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Dennis Zeipert besitzt Aktien der Münchener Rückversicherung. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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