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Die WhatsApp Business-App birgt massives Potenzial

Foto: The Motley Fool.

WhatsApp hat jetzt 50 Millionen Nutzer auf seiner WhatsApp Business-App. Die Facebook-Tochtergesellschaft (WKN:A1JWVX) hat die App vor etwa zwei Jahren auf den Markt gebracht und innerhalb des ersten Jahres etwa 5 Millionen Nutzer gezählt. Im vergangenen Jahr ist die Nutzung der App in Indien und Brasilien mit 15 Millionen bzw. 5 Millionen Nutzern in diesen Ländern explosionsartig angestiegen.

Viele Unternehmen wechselten von der Verbraucheranwendung zur Geschäftsanwendung, um die Vorteile der einzigartigen Tools von WhatsApp Business zu nutzen, und mit mehr als 2 Milliarden aktiven Nutzern monatlich könnten noch mehr folgen.

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Es gibt zwei Kernfunktionen bei WhatsApp Business: die Bereitstellung von Kundenservice und die Vereinfachung von Transaktionen. Facebook monetarisiert den Kundendienst durch eine kostenpflichtige API, was die Business-to-Consumer-Interaktionen über die Messaging-App weiter fördert. Auf der Transaktionsseite ist WhatsApp auf einige Stolpersteine gestoßen, insbesondere bei Zahlungen. Aber WhatsApp legt jetzt den Grundstein, um davon zu profitieren, wenn sich die Gelegenheit bietet.

WhatsApp zum Ansprechpartner für Unternehmen machen

WhatsApp hat eine API für Unternehmen entwickelt, um ihnen die Kommunikation mit den Kunden zu erleichtern. Unternehmen können die API verwenden, um auf Kunden zu reagieren, die sich an sie wenden, aber sie ist nicht für Werbebotschaften gedacht. Mit anderen Worten: Der Kunde muss ein Gespräch beginnen. WhatsApp Business-Nutzer haben 24 Stunden Zeit, um kostenlos zu antworten, aber die Verwendung der API, um danach zu antworten oder Kunden erneut zu kontaktieren, ist kostenpflichtig.

Der jüngste Versuch von Facebook, Kunden dazu zu bewegen, mit Unternehmen über WhatsApp in Kontakt zu treten, ist die Aktivierung von QR-Codes, die Gespräche in WhatsApp eröffnen. Anstatt ihren Kontakten eine Telefonnummer hinzu zu fügen, können Nutzer einen QR-Code scannen, um automatisch ein Gespräch mit dem Unternehmen zu beginnen, und das Unternehmen kann sogar Text für den Kunden vorausfüllen. Die Platzierung des QR-Codes an einer Kasse, in einem Schaufenster, auf Quittungen oder auf einem Versandkarton könnte zu einem wesentlich stärkeren Engagement bei WhatsApp führen.

QR-Codes könnten mehr Unternehmen dazu ermutigen, die Business API oder zumindest die WhatsApp Business App anstelle der Verbraucheranwendung zu verwenden. Für die meisten Unternehmen wird es einfacher sein, QR-Codes über die API zu generieren. Das wird die Tür für mehr Monetarisierungspotenzial in der Zukunft öffnen.

Kunden zu WhatsApp treiben

Einkaufen war in letzter Zeit ein wichtiger Schwerpunkt für Facebook. Letztes Jahr wurde Checkout auf Instagram eingeführt und Anfang dieses Jahres kamen Shops auf Facebook hinzu. WhatsApp verfügt über Kataloge, und jetzt können Unternehmen gemeinsam nutzbare Links zu Produkten in ihren Katalogen erstellen.

Mithilfe von Katalogen können WhatsApp Business-Accounts auf einfache Weise Produktdetails und Bilder mit potenziellen Kunden austauschen. Mit den gemeinsam nutzbaren Links können Unternehmen über die anderen Facebook-Apps oder ihre eigenen Websites auf einfache Weise den Datenverkehr ankurbeln und Gespräche mit Kunden aufnehmen. Solche Links könnten die Grundlage für ein neues Anzeigenformat innerhalb von Facebook oder Instagram bilden, das Nutzer mit WhatsApp verbindet.

Die größte Herausforderung für Unternehmen, die WhatsApp in erster Linie zur Kommunikation mit Kunden nutzen, ist die Unfähigkeit, Zahlungen zu akzeptieren. WhatsApp hat daran gearbeitet, Zahlungen in Indien und Brasilien anzubieten, stößt jedoch immer wieder auf Hindernisse seitens der Regulierungsbehörden. Eine Woche nach dem Start der Zahlungen in Brasilien im vergangenen Monat zwang die brasilianische Zentralbank Facebook dazu, die Funktion auszusetzen.

Wenn es Facebook gelingt, die Regulierungsbehörden davon zu überzeugen, Zahlungen in WhatsApp zu ermöglichen, könnte das plötzlich eine sehr lukrative Einnahmequelle für WhatsApp darstellen. Vorerst sollte die Tatsache, dass sich mehr Unternehmen für WhatsApp Business und seine Business API anmelden, WhatsApp in vielen Märkten weiterhin zu einem wichtigen Bestandteil des Handels machen.

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Randi Zuckerberg, ein ehemalige Direktorin für Marktentwicklung und Sprecherin von Facebook und Schwester des CEO, Mark Zuckerberg, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.

Dieser Artikel wurde von Adam Levy auf Englisch verfasst und am 14.07.2020 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

The Motley Fool besitzt und empfiehlt Facebook. 

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