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3 Aktien mit einer Dividendenrendite von mehr als 3 %

Als Dividendenanleger muss man eine gute Balance finden. Zwar will man eine hohe Rendite, aber eben auch keine so hohe, dass die Gefahr besteht, dass die Auszahlungen gekürzt werden. Die durchschnittliche S&P 500-Aktie zahlt den Anlegern etwa 2 % Dividende. Deshalb kann es sinnvoll sein, eine höhere Dividende anzustreben: sprich 3 % oder mehr.

Hier sind drei Dividendentitel, die einerseits mehr als 3 % an Dividenden ausschütten. Andererseits bieten sie auch guten Wertzuwachs. Deshalb könnte sich hier ein Investment lohnen.

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1. Gilead Sciences

Gilead Sciences (WKN: 885823) ist dank dem Medikament Remdesivir bei Investoren sehr beliebt. Remdisivir hat großes Potenzial bei der Behandlung von an COVID-19-Erkrankten. Obwohl die bisherigen Studien ein wenig verwirrend und widersprüchlich sind, setzt man jede Menge Hoffnung in das Medikament.

Doch auch ohne Remdesivir ist das Unternehmen eine gute Investition, wenn man eine solide Dividende will. Gegenwärtig zahlt Gilead eine vierteljährliche Dividende von 0,68 USD. Bei einem Aktienkurs von etwa 75 USD bedeutet das eine Dividendenrendite von derzeit über 3,6 %.

Gilead hat in acht der vergangenen neun Quartale einen Gewinn ausgewiesen. Der freie Cashflow war in den vergangenen zwei Jahren durchweg höher als der Betrag der in dieser Zeit ausgeschütteten Dividenden. Die Dividende scheint sicher zu sein. Auch hat Gilead die Auszahlungen in den letzten Jahren erhöht. Vor drei Jahren lagen die vierteljährlichen Zahlungen bei 0,52 USD. Seitdem sind sie um 31 % gestiegen.

Die Aktie wird derzeit etwa zum 19-Fachen der Gewinne gehandelt. Das ist also eine ordentliche Value-Aktie.

2. HP

Als Tech-Unternehmen, das Computer und Drucker verkauft, kann HP (WKN: A142VP) Dividendeninvestoren eine gute Möglichkeit zur Diversifizierung bieten. Die Tech-Branche ist in der Regel nicht dafür bekannt, eine hohe Dividende zu zahlen. Mit vierteljährlichen Zahlungen von 0,1762 USD bietet HP seinen Aktionären derzeit jedoch eine Dividendenrendite von 4,3 %.

Einer der Gründe, warum HP den Anlegern einen gewissen Anreiz bieten muss, ist, dass die Verkaufszahlen nicht sonderlich gut sind. In den am 27. Mai veröffentlichten Ergebnissen für das zweite Quartal gingen die Nettoeinnahmen des Unternehmens gegenüber dem Vorjahr um 11,2 % zurück. COVID-19 wirkt sich negativ auf das Geschäft aus. Aber HP produziert – zusammen mit Partnern – unter anderem Atemschutzgeräte, Beatmungsgeräte, Gesichtsschutzschilde und Gesichtsmasken.

Doch selbst vor der Pandemie waren die Umsätze des Unternehmens im letzten Geschäftsjahr stagnierend. Wichtig ist jedoch, dass das Unternehmen nach wie vor profitabel ist und außer im letzten Quartal mehr als genug freien Cashflow erwirtschaftet hat. So werden die Dividendenzahlungen der letzten zwei Jahre gewährleistet.

Seitdem man sich von seinem Unternehmensgeschäft, das jetzt als Hewlett Packard Enterprise firmiert, abgespaltet hat, gab es jede Menge Veränderungen. Doch das Unternehmen, das sich jetzt auf Druck und Personalcomputer konzentriert, ist eine relativ einfache Investition. Und dank Corona besteht die Möglichkeit, dass der Umsatz in den kommenden Quartalen und Jahren steigen wird.

Die Aktien von HP sind zudem spottbillig und werden zu weniger als dem 8-Fachen des Gewinns gehandelt.

3. 3M

3M (WKN: 851745) erfreut sich in diesem Jahr zunehmender Beliebtheit, da die Sicherheitsprodukte des Unternehmens, insbesondere Masken, sehr gefragt sind. In den Ergebnissen des ersten Quartals am 28. April meldete 3M ein bescheidenes Umsatzwachstum von 2,7 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Allerdings verzeichnete der Mischkonzern in seinem Gesundheitssegment ein Wachstum von 21 %, und auch das Verbrauchergeschäft legte um 4,6 % zu.

Im April verlangsamte sich die Entwicklung, der Umsatz ging im Jahresvergleich um 11 % zurück. Die Gesundheitssparte war mit einem Wachstum von 5 % weiterhin ein Lichtblick.

Das Geschäft von 3M ist breit gefächert, sodass das Unternehmen auch während einer Pandemie oder Rezession stabil bleibt. Der Umsatz des Unternehmens lag in den letzten sieben Jahren bei zwischen 30 bis 33 Milliarden USD. 3M erzielte in jedem dieser Jahre auch einen Gewinn, wobei mindestens 14 % des Umsatzes übrig blieben.

Und wie die anderen Aktien auf dieser Liste ist auch der freie Cashflow von 3M stark: In jedem der letzten zehn Jahre lag er höher als die Barmittel, die das Unternehmen in Form von Dividenden ausbezahlt hat. Dies sollte jedoch für Investoren nicht überraschend sein: 3M ist ein Dividendenkönig, der seit mehr als 100 Jahren in Folge eine Dividende zahlt. Im Februar erhöhte das Unternehmen zum 62. Mal in Folge seine Auszahlungen.

Gegenwärtig zahlt 3M seinen Aktionären eine vierteljährliche Dividende von 1,47 USD, was heute eine Rendite von 3,9 % ergibt. Die jüngste Erhöhung des Unternehmens war ein Anstieg um 2 % gegenüber der vorherigen Dividendenzahlung von 1,44 USD. 

3M ist ebenfalls eine Value-Investition. Außerdem werden die Aktien des Unternehmens gerade mal zum 18-Fachen der Gewinne gehandelt.

Welcher Dividendentitel ist derzeit der beste?

Obwohl alle hier aufgeführten Dividendenaktien mehr als die durchschnittlichen S&P 500-Aktie zahlen, hat dieses Jahr nur Gilead besser als der Index abgeschnitten:

Via YCharts

Gilead ist auch die beste der drei Aktien, die man heute kaufen kann. Gilead zahlt eine solide Dividende und gibt Anlegern in Form von Remdesivir Hoffnung. Wenn das Medikament sich durchsetzt und gegen Corona hilft, könnte es den Wert der Aktie in die Höhe treiben. Und selbst wenn nicht, ist Gilead immer noch eine starke Investition.

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The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Gilead Sciences. David Jagielski besitzt keine der angegebenen Aktien. Dieser Artikel erschien am 12.7.2020 auf Fool.com und wurde für unsere deutschen Leser übersetzt.

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