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Softbank verkauft Alibaba-Aktien für 2,2 Mrd. US-Dollar: Solltest du dem Beispiel folgen?!

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Foto: Alibaba

Die Aktie der japanischen Beteiligungsgesellschaft Softbank (WKN: 891624) macht so einige Schlagzeilen. Mal geht es um die möglicherweise günstige Bewertung. Mal hingegen um eher unglückliche Beteiligungen wie zuletzt an WeWork oder auch Wirecard. Langweilig wird es im Kontext der Aktie jedenfalls nicht.

Auch interessant sind die größeren Beteiligungen des Konglomerats. Unter anderem gehört eine dreistellige milliardenschwere Beteiligung an Alibaba (WKN: A117ME) zu den Vermögenswerten. Wobei jetzt weitere Aktien an dem chinesischen E-Commerce-Akteur und Internetkonzern verkauft worden sind.

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Warum, ist hier die Frage. Werfen wir in diesem Sinne einen Foolishen Blick auf aktuelle Wasserstandsmeldungen und darauf, ob man als Foolisher Investor diesem Beispiel folgen sollte.

Softbank verkauft Alibaba-Aktien für 2,2 Mrd. US-Dollar

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, hat die Softbank ein weiteres milliardenschweres Aktienpaket seiner größten Beteiligung auf den Markt geworfen. Demnach handele es sich um Aktien im Wert von rund 2,2 Mrd. US-Dollar. Die, wiederum, sind Teil einer bedeutend größeren Maßnahme.

Wie wir mit Blick auf die aktuelle Strategie der Japaner sehen können, gehört das Liquidieren von einigen Vermögenswerten zur aktuellen Ausrichtung dazu. Unter anderem die Beteiligung an T-Mobile US ist beispielsweise zunächst reduziert worden. Auch scheint ein Börsengang von ARM, dem Chiphersteller, anvisiert zu werden. Und eben das Verkaufen von Alibaba-Aktien in Milliardenhöhe. Wobei der kolportierte Gesamtwert der verkauften Aktien bei ca. 12 bis 15 Mrd. US-Dollar liegen soll.

Die Softbank plant insgesamt, Vermögenswerte in Höhe von ca. 41 Mrd. US-Dollar zu generieren, um einerseits die Schulden zu reduzieren, sowie andererseits auch die milliardenschweren Aktienrückkäufe zu finanzieren. Insbesondere letztere Maßnahme schien zuletzt sinnvoll: Durch das Coronavirus korrigierte die Aktie der Softbank ordentlich und ist kurzfristig sehr deutlich unter ihrem inneren Wert gehandelt worden. Der ideale Zeitpunkt daher, um größere finanzielle Mittel in eigene Wertpapiere zu parken.

Sollten Investoren diesem Beispiel folgen?

Die jetzt interessantere Frage ist jedoch, ob Foolishe Investoren dem Beispiel folgen und auch Aktien von Alibaba verkaufen sollten. Grundsätzlich gilt natürlich: Nein, nicht solange man noch an die Stärke von Alibaba und die intakte Wachstumsgeschichte glaubt. Unter dieser Prämisse könnten eher sogar Gründe existieren, weshalb die Aktie noch immer ein Kauf ist.

Wie auch immer: Auch die Softbank verliert unterm Strich nicht den Glauben an Alibaba. Nein, sondern die Beteiligungsgesellschaft nutzt einfach nur diese größere Beteiligung und die guten Kurse, um Cash zu generieren. Und damit eben Aktienrückkäufe zu finanzieren und Schulden zu tilgen. Gerade durch die Aktienrückkäufe könnte so für jeden Investor sogar der Wert des Portfolios und auch der Alibaba-Aktien steigen. Das wiederum ist auf eine derzeitige Kuriosität bei der Bewertung der Softbank und der Alibaba-Aktie zurückzuführen.

Wie wir mit Blick auf den Shareholder Value jeder Aktie und mit Blick auf die Beteiligung an Alibaba feststellen können, liegt dieser momentan bei 8.908 Yen. Die Softbank-Aktie notiert hingegen bei 6.415 Yen. Sprich: Durch diesen günstigen Kauf eigener Aktien wird der Wert, den jeder Investor an Alibaba hält, konsequent größer. Die Softbank nutzt daher den günstigen Kurs definitiv, um Werte für die Investoren zu schaffen.

Kein Beispiel an der Softbank nehmen!

Wer sich daher ein Beispiel an der Softbank in Bezug auf Alibaba nehmen möchte, der könnte letztlich einem Trugschluss unterliegen: Die Japaner verkaufen vermutlich nicht deshalb, weil sie nicht mehr an den chinesischen Internetkonzern glauben. Nein, sondern weil die Beteiligung an Alibaba vergleichsweise hoch ist und günstige Aktienrückkäufe hiermit finanziert werden können. Die sogar günstiger wären, als jetzt direkt Alibaba-Aktien zu kaufen.

Das zeigt wiederum: Womöglich ist die Softbank-Aktie jetzt eher eine interessante Option. Auch weil man Aktien von Alibaba hier mit einem Discount kaufen kann. Und ein Tech-Portfolio quasi ohne Aufpreis dazubekommt.

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Vincent besitzt Aktien von Alibaba und Wirecard. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Alibaba Group Holding Ltd. und empfiehlt T-Mobile US und Softbank.

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