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Es gibt auch Nachteile: Drei Dinge, die man über ETFs unbedingt wissen sollte!

Es gibt Dinge, an denen scheiden sich einfach die Geister. Und dies betrifft alle Bereiche des Lebens und natürlich auch finanzielle Angelegenheiten. Wenn es beispielsweise ums Investieren geht, haben sich die Anleger in Deutschland auch irgendwie in zwei Gruppen aufgeteilt. Die einen schwören auf ETFs und die anderen setzen bei ihren Investitionen lieber nur auf Einzelaktien.

Die ETF-Investoren scheinen auf jeden Fall begeistert von diesem Produkt zu sein. Die Indexfonds gelten als kostengünstig und mit einer marktüblichen Rendite ausgestattet. Und relativ sicher sollen sie zudem auch noch sein. Doch bei genauerem Hinsehen gibt es meiner Meinung nach ein paar Nachteile, die nicht unbedingt für eine Investition in ETFs sprechen.

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Achtung! Mit ETFs ist man nur indirekt beteiligt

Dieser Umstand ist meines Erachtens eines der Hauptprobleme, wenn man sein Geld in Indexfonds investiert. Was den meisten Anlegern vielleicht völlig unerheblich erscheint, könnte aber durchaus in Zukunft eine sehr große Rolle spielen. Aber wie ist das mit der indirekten Beteiligung eigentlich zu verstehen?

Kauft man zum Beispiel eine Aktie, dann wird man so auch tatsächlich Miteigentümer des entsprechenden Unternehmens. Auch wenn es sich nur um ein winziges Stück handelt, ist man so aber trotzdem direkt an der jeweiligen Firma beteiligt. Bei einem ETF ergibt sich bei genauerer Betrachtung ein völlig anderes Bild. Hier bekommt man nach dem Kauf nämlich nur die von der betreffenden Investmentgesellschaft ausgegebenen ETF-Anteile in sein Depot eingebucht.

Und somit ist man auch nur indirekt an den Firmen beteiligt, die in dem Indexfonds, den man erworben hat, enthalten sind. Doch was macht das für einen Unterschied? Dies lässt sich ganz einfach erklären. Es könnte beispielsweise, vielleicht sogar schon durch die Coronakrise, zu Verwerfungen im internationalen Finanzsystem kommen. Hier wäre zum Beispiel eine Währungsreform als schlimme Folge einer ausgearteten Geldpolitik zu nennen.

Solch ein Szenario wird unter anderem von den beiden Finanzjournalisten Matthias Weik und Marc Friedrich prognostiziert. Sollte es wirklich einmal zu so etwas oder etwas noch Schlimmerem kommen, dann hätte ich lieber reale Firmenwerte in meinem Besitz. Denn die ETF-Anteile könnten dann von vielen Faktoren bestimmt werden, nur nicht mehr vom realen Wert der Firmen im zugrunde liegenden Index.

Das Risiko könnte höher sein als gedacht

Doch selbst wenn das weltweite Finanzsystem die Coronapandemie unbeschadet übersteht, könnten ETF-Anleger in der Phase einer Börsenkorrektur mehr zu leiden haben als andere Investoren. Stellt man sich zum Beispiel ein Depot mit einzelnen Aktien zusammen, kann man selbst auf die Qualität der ausgewählten Unternehmen achten. Und man kann auch darauf achten, dass die einzelnen Positionen kaum in Korrelation zueinander stehen.

Da ein ETF allerdings in der Regel immer einen Index eins zu eins nachbildet, ist mit ihm solch ein Vorgehen kaum möglich. Ganz im Gegenteil, man investiert so natürlich auch in solche Aktien, die man vielleicht aus verschiedenen Gründen gar nicht in seinem Depot haben möchte. Und man sollte auch bedenken, dass in einer Korrektur ausgerechnet die Aktien oder Branchen die größten Kursverluste einfahren könnten, die im jeweiligen Index auch am höchsten gewichtet sind. Dieser Umstand würde dann dazu führen, dass auch alle entsprechenden ETFs mit in den Abwärtsstrudel geraten.

Mit ETFs gibt es kein Trostpflaster

Wenn man als ETF-Anleger in eine Börsenkrise geraten ist, könnte es also durchaus sein, dass die erlittenen Kursverluste recht immens sind. Und so etwas verdirbt einem natürlich sehr leicht die Stimmung. Hier bleibt dann häufig nicht viel mehr übrig, als auf den „Warten, bis es wieder nach oben geht“-Modus zu schalten.

Allerdings wird auch ein Anleger, der auf Einzelwerte gesetzt hat, in solch einer Situation vermutlich auf höheren Buchverlusten sitzen. Doch sie könnten einen kleinen Vorteil haben. Denn während bei vielen ETFs die von den Firmen gezahlten Dividenden irgendwie untergehen bzw. vereinnahmt werden, bekommen Einzelaktionäre die Ausschüttung direkt auf ihr privates Konto überwiesen.

Und hat man beispielsweise viele Aktien von Unternehmen in seinem Depot, die ihre Dividenden regelmäßig anheben, können hier recht hohe Summen zusammenkommen. Auf jeden Fall aber können die Dividendenzahlungen in solchen Crash-Phasen für den Betroffenen ein schönes Trostpflaster darstellen. Dieses kann dann sehr gut über die Zeit hinweghelfen, bis die Kurse wieder zu steigen beginnen.

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