The Motley Fool

Lufthansa vs. Airbus: Welche Aktie hat das größere Potenzial?

Foto: Getty Images

Die Luftfahrtbranche steckt in einer schweren Krise. Weltweit ist der Luftverkehr nahezu zum Erliegen gekommen und erholt sich nur schleppend. Für viele Airlines wie beispielsweise die Lufthansa (WKN: 823212) führte deshalb kein Weg an staatlichen Hilfen vorbei. Aber auch die Flugzeughersteller sind natürlich massiv betroffen. Wenn die Passagiere wegbleiben, sinkt auch die Nachfrage nach neuen Flugzeugen. Trotzdem sind Lufthansa und Airbus (WKN: 938914) in zwei komplett unterschiedlichen wirtschaftlichen Situationen.

Lufthansa kämpft ums Überleben

Dass die Lufthansa in naher Zukunft in die Insolvenz rutschen wird, ist durch die staatlichen Hilfen ausgeschlossen. Mit etwa 9 Mrd. Euro an frischer Liquidität ausgestattet, ist das Überleben für einige Zeit gesichert. Trotzdem ist die Situation alles andere als rosig. Ein großer Teil des Geldes ist in Form von günstigen Krediten geflossen. Günstig sind die Kredite aber nur dieses und auch das nächste Jahr. In den folgenden Jahren werden die Zinsen schrittweise ansteigen und zu einer steigenden Belastung für die Bilanz werden. Das Management wird also alles daransetzen, das Geld so schnell wie möglich zurückzahlen zu können. Daher werden mit hoher Wahrscheinlichkeit auch einzelne Unternehmensteile verkauft werden.

3 Aktien, die jetzt von der Digitalisierung der Welt profitieren Das Coronavirus verändert nachhaltig die Welt, in der wir leben. Die Digitalisierung der Welt ist nicht mehr aufzuhalten und erfährt aktuelle eine massive Beschleunigung. The Motely Fool hat jetzt 3 Unternehmen identifiziert, die von diesem Mega-Trend in 2020 und den kommenden Jahren stark profitieren werden. Für uns Kerninvestments der neuen, digitalen Welt 2.0. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab..

Das bringt zwar einen einmaligen Betrag, mit dessen Hilfe man einen Teil des Schuldenbergs abtragen kann, schwächt aber die Ertragskraft des Konzerns. Gleichzeitig wird in den nächsten Monaten der Konkurrenzdruck weiter steigen. Denn da die Zahl der Passagiere nur langsam wieder steigt, werden sich die Airlines noch stärker als früher um die Kunden bemühen und mit günstigen Angeboten locken. Das alles führt dazu, dass die Lufthansa über Jahre damit beschäftigt sein wird, zu schrumpfen und den gigantischen Schuldenberg abzutragen. Als Aktionär wird man in der Zwischenzeit das Nachsehen haben und mit hoher Wahrscheinlichkeit über Jahre auf eine Dividende verzichten müssen. Diese Faktoren werden natürlich auch den Aktienkurs belasten, der wohl seine alten Höchststände nicht so schnell wieder sehen wird.

Airlines stornieren reihenweise Orders

Airbus befindet sich in einer deutlich besseren Situation. Zwar wird man als Flugzeughersteller auch stark von den Auswirkungen des schleppend laufenden Luftfahrtgeschäfts betroffen sein. Aber Airbus ist in vielerlei Hinsicht deutlich besser aufgestellt als die Lufthansa.

Zum Beispiel verfügt Airbus über ein gut gefülltes Auftragsbuch. Zum Stichtag 31. Mai standen 7.621 bestellte Flugzeuge in den Büchern. Im letzten Jahr wurden 863 Flugzeuge an Kunden ausgeliefert. Theoretisch hätte man also genügend Arbeit für die nächsten neun Jahre. Ein Teil der Orders wird in den kommenden Monaten und vielleicht auch Jahren mit hoher Wahrscheinlichkeit storniert werden. Aber früher oder später müssen alle Airlines ihre alternden Flugzeuge durch neue, effizientere Modelle ersetzen. Das wird von ganz allein dazu führen, dass Airbus auch weiterhin Flugzeuge verkaufen kann. Eventuell muss man sich an die neue Nachfragesituation anpassen und die Fertigungskapazitäten reduzieren. Aber aus finanzieller Sicht ist man damit meilenweit entfernt von einer handfesten Existenzkrise.

Trotz allem ist die Aktie im Jahresverlauf stärker gefallen als die der Lufthansa. Von etwa 130 Euro je Aktie ging es auf aktuell 66,31 Euro (Stand: 17.07.2020) bergab. Dabei hat Airbus im Gegensatz zur Lufthansa im ersten Quartal sogar noch einen Gewinn erzielt. Zwar ist das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr um die Hälfte eingebrochen, aber dennoch ist unterm Strich ein Gewinn geblieben.

Buffetts Mega-Milliardenwetten zum Nachahmen

Bis zu 130 Mrd. US-Dollar investiert Investorenlegende Warren Buffett in nur ein einziges Unternehmen. Das zeugt von riesigem Vertrauen in das Zukunftspotential.

Buffett hat so einige Mega-Milliardeninvestments in seinem Portfolio. Wir haben sie näher analysiert, und angesehen, inwieweit sie sich zum Nachahmen eignen.

Du kannst alle Details und unsere Tipps dazu erfahren, indem du unseren kostenlosen Spezialreport hier anforderst.

Dennis Zeipert besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Diese Aktien empfehlen wir jetzt zum Kauf

Die Post-Corona Ära: Die neue Normalität +++ Worauf du dich jetzt einstellen solltest +++ Wo die Redaktion des Stock Advisor Deutschland jetzt die größten Kaufchancen sieht+++Die 3 besten Kennzahlen für deinen Sicherheits-Depotcheck+++

Welche Aktien haben jetzt die besten Chancen , in der Post-Corona Ära zu bestehen und davon zu profitieren?

Wir sind fest davon überzeugt, dass Investoren langfristig belohnt werden, wenn sie jetzt bewährte Foolishe Kriterien beachten.

Teste jetzt 30 Tage lang Stock Advisor Deutschland und erhalten sofortigen Zugriff auf alle aktuellen Kaufempfehlungen und Inhalte!

Klick hier für alle Details!