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„Amazon wird scheitern“: Gigantische Chance für Etsy?!

Es gibt gewisse Vorwürfe, mit denen sich Amazon (WKN: 906866) konfrontiert sieht. So mancher und vermutlich eher Gewerkschafts-Nahestehender wird die Arbeitsbedingungen anprangern. Oder auch die mittelbare Verantwortung für das Aussterben von Innenstädten. All das kann man durchaus dem führenden westlichen E-Commerce-Akteur nachsagen.

Fest steht jedoch eines: Amazon hat die Art und Weise, wie wir konsumieren, grundlegend verändert. Und im westlichen Lebensraum den Onlinehandel maßgeblich mitgeprägt. Nicht umsonst ist der Konzern einer der wertvollsten, die es gibt.

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Jetzt sieht ein Analyst allerdings das Potenzial, dass Amazon scheitern könnte. Wie? Das ist eine spannende Frage. Die zweite ist, ob Etsy (WKN: A14P98) womöglich ausgerechnet hiervon profitieren könnte und dieses Szenario eine gigantische Chance beinhaltet.

Darum wird Amazon scheitern!

Genauer gesagt ist es Doug Stephens, ein Einzelhandelsexperte und Gründer von Retail Prophet, der ein solches Szenario vorhergesagt hat. Das mag einerseits auch aus Marketing-Gründen geschehen. Mit einer solchen Prognose zieht man schließlich garantiert die mediale Aufmerksamkeit auf sich. Allerdings gibt es für diese gewagte These durchaus auch einigen argumentativen Sprengstoff.

So begehe Amazon beispielsweise die Fehler, die Walmart einst gemacht hat. Die führende US-amerikanische Einzelhandelskette habe es verschlafen, auf die sich verändernden Konsumgewohnheiten zu reagieren. Dadurch sei ab dem Jahre 2015 das Geschäft zunächst rückläufig gewesen. Sofern sich der Trend umkehre und der Onlinehandel wieder der Tendenz von mehr Greifbarem und Erlebbarem weiche, wäre das ein Problem für den führenden E-Commerce-Akteur.

Dieses Problem möglicher verkrusteter Strukturen sei daher eine erste Baustelle. Eine Zweite hingegen, dass Amazon konsequent glaube zu wissen, was die Kunden wollten. Unternehmen würden immer einen Bedarf decken und dieser könne sich wandeln. Sobald Amazon diese Wandlungsfähigkeit nicht mehr wahrnehme, wäre das der Anfang vom Ende. Die schiere Größe des Konzerns könne diese Entwicklung ebenfalls fördern.

Zudem kümmere sich Amazon zu wenig um eine positive Außenwahrnehmung: Sparen und Druck auf die Arbeitnehmer würde zu einer schlechten Reputation führen. Das wiederum könne langfristig das Konsumverhalten auch tangieren. Eine spannende Prognose. Wobei man als Investor an der einen oder anderen Stelle durchaus skeptisch sein sollte.

Nicht jeder Kritikpunkt trifft ins Schwarze!

Auch wenn viele dieser Thesen für viele Unternehmen plausibel klingen, so müssen sie nicht zwingend bei Amazon zutreffend sein. Mal im Ernst: Es gibt kaum einen E-Commerce-Akteur und Onlinehändler, der derart kundenorientiert ist. Das hat schließlich dazu geführt, dass sogar der stationäre Einzelhandel teilweise ausgestochen werden konnte. Eine Zentrierung, an der noch immer festgehalten wird. Auch die Innovationskraft lässt kaum nach: Schließlich expandiert Amazon stetig in neue Bereiche, ohne jedoch das Kerngeschäft aus den Augen zu verlieren.

Die Größe könnte hingegen ein Kritikpunkt sein, der zielführender ist. Allerdings sollten Investoren nicht vergessen, dass eben mit der Größe auch die Marktstellung einhergeht. Sowie die Preissetzungsmacht und der Servicegedanke, die Amazon besitzt. Hier könnte Etsy allerdings anknüpfen, wenn es darum ginge, den Platzhirsch auszustechen.

Etsy mit seiner kleineren Nische hat sich schließlich weiterhin auf die Fahnen geschrieben, den Handel menschlich zu halten. Das impliziert natürlich nicht bloß, dass man klein bleibt. Nein, sondern auch, dass man auf die Belange von Käufern und Verkäufern eingeht und womöglich mehr Nähe zur eigenen Klientel besitzt. Ob das allerdings der Vorteil ist, um Amazon auszustechen? Zugegeben: Ich würde nicht darauf wetten, dass Etsy das langfristig ausbauen kann, um den Platzhirsch zu überrumpeln. Oder irgendwie zu düpieren.

Amazon wird scheitern? Abwarten …

Wer daher jetzt ebenfalls überzeugt ist, dass Amazon scheitern wird, der sollte lieber zweimal hinsehen. Zumindest unter dem visionären CEO Jeff Bezos wird der E-Commerce-Akteur sich stetig neu erfinden. Und eben nicht den Kunden aus den Augen verlieren. Bezos selbst ist ein großer Kritiker des eigenen Unternehmens, der das Szenario ebenfalls als Risiko erkannt hat. Das macht Mut, dass sich Stephens eben doch irren könnte.

Etsy besitzt hingegen andere spannende Aspekte, die auf eine intakte Wachstumsgeschichte hindeuten. Wer jedoch glaubt, dass der kleine E-Commerce-Akteur aufgrund eines Scheiterns von Amazon eine Chance besitzt, der sollte lieber zweimal hinsehen. Und eher andere Gründe finden, die durchaus für einen Kauf der Aktie sprechen könnten.

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Vincent besitzt Aktien von Etsy. John Mackey, CEO von Amazon-Tochter Whole Foods Market, sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon und Etsy und empfiehlt die folgenden Optionen: Short January 2022 $1940 Call auf Amazon und Long January 2022 $1920 Call auf Amazon.

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