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BASF-Aktie mit Quartalsupdate: Dividende jetzt ernsthaft in Gefahr?

Die Aktie von BASF (WKN: BASF11) wird operativ vom Coronavirus mächtig durchgewirbelt. Die Restriktionen und teilweise Produktionsschließungen haben vermutungsgemäß zu signifikanten Belastungen geführt. Ein insgesamt raues Marktumfeld für zyklische Aktien hat bereits im Vorfeld sein Übriges getan.

Nichtsdestotrotz ist die Aktie seit dem Tief im März von 38,30 Euro auf das aktuelle Kursniveau von 50,15 Euro (10.07.2020, maßgeblich für alle Kurse) gestiegen. Immerhin ein Plus von rund 31 % innerhalb dieses kurzen Zeitraums. Damit sind reichlich Vorschusslorbeeren verteilt worden. Vor allem, was die künftige Erwartung angeht.

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Jetzt hat das Management des DAX-Chemiekonzerns einen kurzen Einblick in die derzeitige operative Situation gegeben. Sowie im Rahmen eines Quartalsupdates die Ergebniszahlen veröffentlicht. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Investoren wissen müssen. Und ob die Dividende womöglich in Gefahr ist.

Das Quartalsupdate im Überblick

Wie der DAX-Konzern BASF nun im Rahmen dieses Einblicks verkündet hat, sind die Befürchtungen im Vorfeld teilweise wahr geworden. Insbesondere die Produktionsstopps und der Einbruch beim wichtigen Automobilgeschäft sind Belastungsfaktoren gewesen. Diese haben sich recht deutlich im Zahlenwerk des DAX-Chemiekonzerns widergespiegelt.

So belief sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern und vor Sondereinflüssen auf 226 Mio. Euro. Das entspricht einem enormen Einbruch um 77 % im Jahresvergleich. Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen liegt hingegen bei -878 Mio. Euro. Ein komischer Wert, der sich insbesondere dadurch erklärt, dass es signifikante Wertberichtigungen auf die Öltochter Wintershall gegeben hat. Abschreibungen haben hier zwar nichtzahlungswirksam belastet. Allerdings den Wert gehörig ins Minus gedrückt.

Der Umsatz sank hingegen im zweiten Quartal um 12,4 % auf 12,68 Mrd. Euro in diesem Dreimonatszeitraum. Insgesamt wird mit diesem operativen Einbruch ein durchwachsenes Quartal abgerundet. Aber immerhin: Es ist nicht ganz so schlimm, wie so mancher Investor womöglich erwartet hat.

Was bedeutet das für die Dividende?

Das erste Halbjahr ist jedoch insgesamt recht defizitär gewesen. Im ersten Quartal konnte zwar noch einen Gewinn je Aktie in Höhe von 0,96 Euro verkünden, nach einem Vorjahreswert in Höhe von 1,53 Euro. Auch hier hat sich bereits abgezeichnet, dass zumindest die erste Jahreshälfte durchwachsen werden wird. Wobei der Quartalsverlust jetzt womöglich den operativen Erfolg der ersten drei Monate ausradiert haben könnte.

Das Management von BASF rechnet zwar mit etwas Besserung in der zweiten Jahreshälfte. Allerdings sollten sich Foolishe Investoren so langsam Sorgen um die Dividende machen. Die übrigens bereits zuletzt für das Geschäftsjahr 2019 aus der Substanz gezahlt worden ist.

Es könnte sich daher abzeichnen, dass das Coronavirus zu einem Bruch mit der bisherigen Ausschüttungsserie führen wird. Zumindest, wenn wir als Einkommensinvestoren daran glauben, dass das Management nicht mehr weiter aus der Substanz zahlen möchte. Da das Geschäftsjahr 2020 offenbar bedeutend komplizierter wird als die letzten, besteht hier inzwischen etwas Grund zur Besorgnis.

Abwarten, was die offiziellen Zahlen bringen!

Im Endeffekt haben wir als Investoren jetzt einen kurzen Einblick in wesentliche Kennzahlen bekommen. Und, wie gesagt: Es hat sich gezeigt, dass das Coronavirus den operativen Alltag massiv tangiert hat. Eine Katastrophe ist jedoch glücklicherweise ausgeblieben. So weit zu den Basics.

Wenn es ein Thema gibt, das jetzt jedoch vor Schwierigkeiten stehen könnte, dann ist es die Dividende. Hier sollten Investoren besser im Folgenden horchen, was das Management diesbezüglich bekannt gibt, da sie formal gesehen nicht mehr nachhaltig erscheint. Vielleicht werden die offiziellen Zahlen am 29. Juli ja diesbezüglich schon etwas mehr Klarheit schaffen.

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Vincent besitzt Aktien von BASF. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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