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Langfristiger Aufwärtstrend intakt: Warum die SAP-Aktie auch auf Rekordniveau interessant bleibt!

Viele Anleger erwarten, dass es an den Aktienmärkten bald noch einmal turbulent zugehen wird. Die nächste Berichtssaison steht nämlich ins Haus und könnte durchaus für etwas Unruhe sorgen. Denn das letzte Quartal war ja maßgeblich von der Coronapandemie geprägt. Und viele Unternehmen, die demnächst ihre Bücher öffnen, werden wohl eine erschreckende Bilanz ziehen müssen.

Aber es gibt natürlich auch Ausnahmen. Einige Firmen haben unter der aktuellen Krise anscheinend wesentlich weniger zu leiden, oder profitieren sogar von ihr. Schauen wir einmal auf den deutschen Konzern SAP (WKN: 716460), dessen Software Unternehmen jeder Größe und Branche dabei hilft, ihre Ziele bestmöglich zu erreichen. Trotz des derzeit relativ schlechten Umfelds hat das Unternehmen heute, am 09.07.2020, gute vorläufige Ergebnisse für das zweite Quartal vorgelegt.

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Auch in der Krise stark

Es ist erstaunlich, aber obwohl gerade das zweite Quartal 2020 absolut von den Maßnahmen gegen das Coronavirus bestimmt war, konnte SAP dennoch starke Zahlen präsentieren. Der Vorstandssprecher des Konzerns Christian Klein meinte unter anderem dazu: „Ich bin sehr stolz darauf, dass unsere Teams das sehr schwierige Umfeld erfolgreich gemeistert haben und ein besseres Quartalsergebnis erreichten als erwartet.“

Hauptsächlich das Betriebsergebnis, die operative Marge und die Clouderlöse sind stark angestiegen. Hier sehen die Zahlen auf Non-IFRS-Basis folgendermaßen aus. Die operative Marge erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr im zweiten Quartal um 29,1 % bzw. währungsbereinigt um 28,9 %. Und das Betriebsergebnis konnte man gegenüber dem Vorjahresquartal um 8 % auf 1,96 Mrd. Euro steigern. Währungsbereinigt konnte es um 7 % zulegen. Aber auch die Clouderlöse weisen mit 19 % eine hohe Steigerung gegenüber dem Vorjahr aus.

Einziger Wermutstropfen sind die Softwarelizenzerlöse. Hier muss SAP ein Minus von 18 % hinnehmen. Doch was auf den ersten Blick nicht so gut aussieht, stellt trotzdem eine deutliche Verbesserung gegenüber dem ersten Quartal des laufenden Jahres dar. Dort waren sie nämlich im Vergleich zum Vorjahr noch um 31 % gesunken.

SAP setzt sich Ziele

Aber auch wenn die vorläufigen Zahlen überzeugen konnten, ist die aktuelle Situation natürlich auch für SAP eine Herausforderung. Um auch in Zukunft erfolgreich zu sein, will man gegensteuern und hat dafür hauptsächlich zwei Ziele ins Auge gefasst. Zum einen soll der Kunde und nicht der Wettbewerb in den Mittelpunkt gerückt werden. Hierfür sollen die Prozesse der SAP-Kunden agiler, flexibler und intelligenter gestaltet und vor allem stärker automatisiert werden.

Zum anderen soll das Produktportfolio weiter vereinheitlicht und einzelne Unternehmensteile stärker in das Gesamtgefüge integriert werden. Aber man möchte noch mehr erreichen. Auch das Cloudgeschäft will SAP weiter stärken und ausbauen. Und das wird dringend nötig sein, da man hier mit Amazon (WKN: 906866) und Microsoft (WKN: 870747) gegen zwei starke Konkurrenten in diesem Bereich ankämpfen muss. Aber hier könnte dem Konzern die Coronapandemie vielleicht sogar in die Hände spielen. Denn viele Unternehmen werden jetzt wahrscheinlich noch mehr auf Digitalisierung setzen und könnten dabei auf die Produkte von SAP zurückgreifen.

Aktie prescht nach oben

Die SAP-Aktie reagierte äußerst positiv auf die Bekanntgabe der vorläufigen Quartalszahlen und erreichte heute im Tagesverlauf mit 139,64 Euro (09.07.2020) ein neues Rekordhoch. Damit ist auch ihr langfristiger Aufwärtstrend weiter intakt. Alleine in den letzten zehn Jahren konnten Investoren mit der Aktie von SAP einen Kursgewinn von 260 % verbuchen.

Aufgrund seines Geschäftsmodells ist SAP meiner Meinung nach bestens aufgestellt und für die Zukunft gerüstet. Und nach Aussage des Konzerns ist es auch geplant, weiterhin nachhaltige Wertsteigerungen für die Aktionäre zu realisieren. Für mich sind dies genug Gründe, die für den Kauf der SAP-Aktie sprechen könnten. Auch wenn sie gerade auf Rekordniveau notiert. Wer derselben Meinung ist, könnte sich also durchaus einmal etwas näher mit SAP beschäftigen.

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Andre Kulpa besitzt keine der erwähnten Aktien. John Mackey, CEO von Amazon-Tochter Whole Foods Market, sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. Teresa Kersten arbeitet für LinkedIn und sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. LinkedIn gehört zu Microsoft. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon und Microsoft und empfiehlt die folgenden Optionen: Short January 2022 $1940 Call auf Amazon und Long January 2022 $1920 Call auf Amazon, Long Januar 2021 $85 Calls und Short January 2021 $115 Call auf Microsoft.

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