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Nordex-Aktie: Großaufträge beflügeln den Kurs. Trend oder Strohfeuer?

Foto: Getty Images

Die Nordex-Aktie (WKN: A0D655) wurde von den Kursturbulenzen Anfang des Jahres schwer getroffen. In das laufende Jahr ist sie mit einem Kurs von mehr als 12 Euro gestartet. Dann ging es kurzzeitig bis auf unter 6 Euro bergab. Langsam arbeitet sie sich wieder auf das alte Kursniveau hoch und liegt inzwischen wieder bei 9,17 Euro (Stand 10.07.2020).

In den letzten Tagen hat sie riesige Schritte nach vorne gemacht. Auslöser dafür war erst eine allgemeine kurzzeitige Euphorie an den Märkten, die praktisch allen Aktienkursen geholfen hat. Dann kam aber bei Nordex im Speziellen dazu, dass man riesige neue Aufträge an Land ziehen konnte. Generell ist Nordex dabei, sich von den trüben Geschäftszahlen der letzten Jahre zu erholen und wieder in den Wachstumsmodus zu schalten. Schauen wir uns daher einmal an, was in den letzten Monaten passiert ist.

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Aufträge in Milliardenhöhe beflügeln die Nordex-Aktie

Nordex hat in diesem Jahr schon einige große Aufträge an Land gezogen. Damit konnte man einen Trend fortsetzen, der die Auftragsbücher im letzten Jahr schon prall gefüllt hat. Im ersten Quartal konnte der Auftragsbestand weiter ausgebaut werden und hat nun ein Volumen von 8,4 Mrd. Euro erreicht. Gegenüber dem Vorjahresquartal war das schon ein Sprung um 27 %! Seitdem sind noch einige milliardenschwere Deals bekannt gegeben worden, sodass diese Zahl voraussichtlich im zweiten Quartal noch weiter gestiegen sein dürfte.

Von den 8,4 Mrd. Euro an Aufträgen sind 5,8 Mrd. Euro für Projekte, also den Bau von Windkraftanlagen. Der Rest in Höhe von 2,6 Mrd. Euro betrifft bestellte Serviceleistungen, also die Wartung der installierten Anlagen. Diese Zahl ist für die Profitabilität sehr viel wichtiger, da die Serviceleistungen hochprofitabel sind. Zudem werden die Wartungsverträge über sehr lange Zeiträume, häufig in der Größenordnung von 20 Jahren, geschlossen. Je mehr Serviceaufträge, desto besser wird sich der Gewinn entwickeln. Das dürfte Nordex in der nahen Zukunft sehr gelegen kommen.

Gewinne scheinen in greifbare Nähe zu rücken

In den Geschäftsjahren 2018 und 2019 ist Nordex nämlich tief in die roten Zahlen gerutscht. Auslöser dafür war im Wesentlichen die Umstellung des Marktes von festen Subventionen auf einen Bieterprozess. Das hat dazu geführt, dass der Preisdruck extrem zugenommen hat und Firmen wie Nordex ihre Preise senken mussten. 2018 war aber bereits der Tiefpunkt erreicht. In dem Geschäftsjahr ist der Umsatz auf weniger als 2,5 Mrd. Euro gefallen. Im Geschäftsjahr 2019 konnte aber schon Boden gutgemacht und der Umsatz auf knapp 3,9 Mrd. Euro hochgeschraubt werden. Das hat dem Gewinn allerdings kaum geholfen. Man konnte lediglich den Verlust von 83,9 Mio. Euro im Jahr 2018 auf 72,6 Mio. Euro eindämmen. Kein riesiger Fortschritt also, aber immerhin ein Schritt in die richtige Richtung.

Das EBITDA, also der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, lag 2019 bei 123,8 Mio. Euro. Und hier kommt die gute Nachricht für das laufende Jahr. Denn in der letzten Prognose, die Nordex allerdings inzwischen aufgrund der Krise zurückgezogen hat, wurde ein EBITDA in der Spanne von 160 bis 240 Mio. Euro angekündigt. Gleichzeitig soll der Umsatz weiter massiv steigen und bis zu 4,8 Mrd. Euro erreichen. Das wäre ein Anstieg um sehr gute 23 %!

Mit einem solchen Anstieg dürfte dann auch endlich wieder die Gewinnschwelle in greifbare Nähe rücken und der Nordex-Aktie zu neuer Stärke verhelfen.

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Dennis Zeipert besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

 

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