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Commerzbank-Aktie: Das Personalroulette offenbart tiefgreifende Probleme

Die Aktie der Commerzbank (WKN: CBK100) befindet sich nicht erst seit dem Coronavirus in einer schwerwiegenden Krise. Nein, im Grunde genommen hat das Geldhaus seit der letzten Finanzkrise rund 99 % seines Börsenwertes vernichtet. Dass der Aktienkurs seit Mitte Februar von 6,74 Euro auf das derzeitige Niveau von 4,35 Euro gefallen ist, wirkt daher gar nicht so schlimm.

Unter der Oberfläche der Bank brodelt es jedoch weiter. Mithilfe von mehreren strategischen Neurausrichtungen und Konzernumbauplänen will das Geldhaus seit einiger Zeit zurück in die Spur finden. Zumindest die Aktie hat in den letzten Jahren kaum auf mögliche Fortschritte reagiert.

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Jetzt zeichnet sich jedoch womöglich ein tiefergehendes Problem bei dem Geldhaus ab, ausgelöst durch ein angestoßenes Personalroulette, wobei niemand so richtig Verantwortung übernehmen will. Schauen wir im Folgenden einmal, was Investoren wissen sollten!

Die schwierige Frage der Nachfolge

Wie viele Investoren mit Blick auf die aktuelle Nachrichtenlage wohl wissen dürften, gibt es zwei personelle Baustellen, wie bei der Commerzbank jetzt nach einer Antwort gieren: Zum einen tut sich wird durch den geplanten Weggang von CEO Zielke eine Lücke in der operativen und strategischen Führung des Geldhauses auf. Zielke wird bis maximal Ende Dezember noch der Lenker der Commerzbank bleiben.

Doch auch im Aufsichtsrat ist jetzt ein Stühlerücken angestoßen worden: Demnach wird auch hier Aufsichtsratschef Schmittman gehen. Die bemerkenswerte Gemeinsamkeit bei den beiden Angelegenheiten: Offenbar ist die Klärung der Nachfolge alles andere als einfach.

Wie jetzt die Nachrichtenagentur dpa einen Beobachter zitiert, gibt es offenbar keinen, der kann oder will. Bei beiden Personalien. Es sei wie beim Elfmeterschießen. Keiner traue sich zu schießen, aber keiner will ausgewechselt werden, so die metaphorische Zusammenfassung. Das zeigt sehr deutlich: Die Regelung der Nachfolge scheint womöglich ein schwieriges Unterfangen zu werden. Das wiederum offenbart tiefergehende Probleme.

Warum will denn keiner?

Foolishe Investoren sollten sich schließlich fragen, warum niemand will. Warum Zielke geht, das ist eine Fragestellung, die diskutiert werden dürfte. Zumal sich das Geldhaus weiterhin im Konzernumbau und Strategieschwenk befindet. Die viel wichtigere Frage dürfte allerdings sein: Warum will keiner das operative und strategische Ruder übernehmen? Oder die Verantwortung?

Traut es sich keiner zu? Oder sieht niemand wirklich eine Perspektive und will sich in die Schusslinie der Verantwortung stellen? Kann niemand das Geldhaus in eine bessere Zukunft führen? Zumindest niemand Internes? Oder will es einfach nicht? Oder ist ein großer Teil der bisherigen Führungsriege, die potenziell infrage käme, zu lethargisch und mit dem jetzigen Status quo zufrieden? All das sind Frage, die zumindest ein Geschmäckle haben. Egal, welche Antwort es letztlich auch für die momentane Situation wird.

Immerhin: Eine externe Lösung könnte in der nächsten Aufsichtsratssitzung Anfang August diskutiert werden. Allerdings wird hier voraussichtlich der Chefaufseher Schmittmann sein Mandat niederlegen. Es scheint auch hier noch kaum Optionen zu geben, wie die dpa berichtet. Obwohl der Aufsichtsrat immerhin aus 19 Mitgliedern besteht.

Ist die Commerzbank etwa kopflos?

Unterm Strich stellt sich für Foolishe Investoren daher die Frage, ob die Commerzbank kopflos ist. Oder weiterhin so agieren wird: Dass es scheinbar kaum Kandidaten für die Spitzenämter gibt, ist jedenfalls eine recht ungewöhnliche Baustelle. Das wiederum sollte Investoren zu der Frage führen, warum das so ist.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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