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Muss es immer ein ETF-Sparplan sein? Deswegen könnte ein Sparplan auf Aktien besser sein

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Wenn man in Aktien investieren möchte, kann man entweder auf Direktinvestitionen setzen oder auf einen Sparplan. Dabei ist vor allem der ETF-Sparplan bei Börsenneulingen beliebt, da dieser eine breite Streuung verspricht und der Zeitaufwand zudem nicht so hoch ist.

Denn wenn man direkt in Aktien investiert, sollte man sich intensiv mit den dahinterstehenden Unternehmen beschäftigen. Nur so kann man gewährleisten, dass man möglichst gute Investitionen tätigt und nicht einfach auf „gut Glück“ irgendwelche Aktien kauft.

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Der ETF-Sparplan kann also durchaus eine gute Option sein, wenn man vornehmlich passiv in Aktien investieren möchte. Sucht man hingegen nach einer Möglichkeit, direkt in Aktien zu investieren, aber das Risiko zumindest etwas zu vermindern, könnte ein Aktien-Sparplan möglicherweise eine gute Idee sein.

Die Vorteile eines ETF-Sparplans

Zunächst möchten wir uns die Vorteile ansehen, die ein ETF-Sparplan zu bieten hat. Die bereits erwähnte Diversifikation ist ein großer Pluspunkt, den man hierbei nennen muss. Denn wenn man einen Sparplan auf einen passiven Aktienfonds aufsetzt, kauft man üblicherweise kleine Anteile an ganz vielen verschiedenen Unternehmen. Somit reduziert man die Gefahr bereits erheblich, einem möglichen Klumpenrisiko ausgesetzt zu sein. Das ist ein grundlegender Unterschied zu einem Sparplan auf Aktien – doch dazu gleich mehr im Detail.

Sobald man die für sich geeigneten ETFs ausgewählt und den Sparplan dazu angelegt hat, muss man im Prinzip nicht mehr viel machen. Monat für Monat wird das Geld automatisch in den gewünschten Sparplan investiert. Dabei entsteht ein gewisser Automatismus, der auch dafür sorgt, dass man konstant am Ball bleibt. Ohne einen Sparplan könnte man dazu geneigt sein, mal einen (oder dann mehrere) Monate „nur dieses eine Mal“ nicht investieren zu wollen.

Ein weiterer Vorteil, der sich durch diesen Automatismus ergibt, ist, dass man durch die Konstanz beim Kauf von ETF-Anteilen vom sogenannten Durchschnittskosteneffekt profitiert. Das heißt, dass man mit seiner monatlichen Sparrate bei hoch stehenden Kursen wenige Anteile einsammelt, jedoch bei niedrig stehenden Kursen dafür mehr. Im Depot bildet sich dadurch ein solider Durchschnitt. Außerdem vermeidet man so, zu versuchen, den Markt zu timen, da man einfach immer Anteile kauft.

Wieso ein Sparplan auf Aktien besser sein könnte

Ein Aktien-Sparplan kann meiner Meinung nach in vielen Fällen besser geeignet sein, als ein ETF-Sparplan. Allerdings muss man sich dessen bewusst sein, dass man auch bei einem Sparplan auf Aktien in Einzelwerte investiert und daher das Risiko eines Totalverlustes wesentlich höher ist als bei einem ETF.

Jedenfalls hat man bei einem ETF, wie bereits erwähnt, sehr viele Aktien auf einmal. Je nach Breite des gewählten Index, den der ETF abbildet, können schon einige Unternehmen enthalten sein, in die man so vermutlich niemals investieren würde. Mit anderen Worten: In breit gestreuten ETFs gibt es auch einiges an Ramsch.

Zwar wird ein Pleitekandidat irgendwann automatisch vom Index ausgeschlossen und ersetzt, ohne dass man bei diesem einzelnen Wert dem Risiko eines Totalverlustes ausgesetzt ist. Allerdings verschlechtert so ein Ereignis natürlich die Gesamtperformance des ETF, was wiederum schlecht für die Rendite des ETF-Sparers ist.

Es wäre also für viele Investoren möglicherweise sinnvoller, sich selbst mit Sorgfalt 10 bis 15 Aktien rauszusuchen, von denen man denkt, dass großartige Unternehmen dahinterstehen. Auf diese setzt man einen Aktien-Sparplan auf und hat somit ein viel konzentrierteres und möglicherweise deutlich besseres Sparplan-Portfolio als mit einem ETF.

Je nach Geschmack kann man auch mehr als 15 Aktien besparen. Doch mit jeder neuen Aktie, die man im Sparplan aufnimmt, steigt natürlich der Aufwand, die Unternehmen im Auge zu behalten.

Nichtsdestotrotz halte ich einen Aktien-Sparplan persönlich für eine sehr gute Alternative zu einem ETF-Sparplan. Vor allem, weil man hier genauso vom Durchschnittskosteneffekt profitiert und (im besten Fall) keinen Ramsch ins Depot gebucht bekommt.

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