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Lufthansa-Aktie: Die erste 1.000.000.000 € sind da – die Verwässerung beginnt!

Bild: Lufthansa Group

Mensch, was war das doch für eine Zitterpartie, die die Aktie der Lufthansa (WKN: 823212) in den letzten Wochen und Monaten durchlebt hat. Zunächst war es das Coronavirus, das den operativen Alltag zum Erliegen gebracht hat. In zähen Verhandlungen mit Behörden ist ein Rettungspaket geschnürt worden. Das wiederum stieß bis zuletzt auf reichlich Kritik.

Die Hauptversammlung brachte endlich die finale Erlösung. Wobei es im Endeffekt an Großinvestor Heinz Hermann Thiele zu hängen schien, ob der Deal angenommen wird oder eben nicht. Doch glücklicherweise konnte ein Konsens gefunden und die Insolvenz doch noch abgewendet werden.

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Jetzt jedoch gibt es einen weiteren Meilenstein in dieser Wendung: Die erste Milliarde ist eingetroffen beziehungsweise abgerufen worden. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was das für Investoren bedeutet.

Die erste Milliarde ist da, aber nicht nur das!

Wie die Nachrichtenagentur dpa zum Wochenende berichtete, ist die erste Milliarde des Rettungsdeals inzwischen bei der Lufthansa eingetroffen. Beziehungsweise die Kranich-Airline selbst hat die Mittel aus dem KfW-Fonds abgerufen. Hierbei handelt es sich um eine erste Tranche, die ca. eine Woche nach der Hauptversammlung benötigt worden ist.

Weitere zwei Milliarden Euro stehen noch bereit. Wobei der Zeitpunkt des Abrufs der Mittel noch nicht feststehe, wie die Förderbank mitgeteilt hat. Vielmehr liege es an der Kranich-Airline selbst, wann die weiteren Mittel abgerufen werden, so ein Sprecher. Allerdings werden mit diesem Schritt jetzt harte Fakten geschaffen, und das recht kurzfristig nach der Hauptversammlung.

Allerdings ist das nicht alles: Auch die Beteiligung des Bundes ist offenbar auf dem Weg. Demnach seien die neuen Aktien am Freitag der letzten Woche ausgegeben worden. Zu Beginn dieser Woche soll das Aktienpaket der Bundesregierung in Höhe von 20 % eingebucht werden. Damit wird auch bei der Verwässerung ernst gemacht. Sehr zum Leidwesen der Altaktionäre.

Es zeigt sich: Rettung, aber um einen hohen Preis

Doch warum ist das für Foolishe Investoren jetzt wichtig? Eine sehr berechtigte Frage, zumal die Details des Rettungsdeals bereits im Vorfeld durchgesickert sind. Die Hauptversammlung hat das im Grunde ebenfalls bloß abgesegnet. Der Abruf der Mittel und die Beteiligung des Bundes beziehungsweise das Einbuchen der Aktienpakete sind bloß Formalitäten. Eine sehr plausible Frage, grundsätzlich.

Nun, es sollte für Investoren vielleicht einfach noch einmal ein Reminder sein, was hier eigentlich passiert: Die Lufthansa erhält Milliarden an Staatshilfen per Kredit, die in den nächsten Jahren und Quartalen zurückgezahlt werden. Zudem steigt der Bund bei der Kranich-Airline ein und erhält jede fünfte aller ausstehender Aktien. Eine signifikante Verwässerung.

Das Rückzahlen des Kredites und diese Verwässerung werden auf absehbare Zeit die Ergebnisse der Kranich-Airline deutlich reduzieren. Für Renditen für Investoren scheint daher weniger Raum vorhanden zu sein. Das sollte jeder bedenken, der sich weiterhin für die Aktien der Lufthansa interessiert.

Kein Ende, aber …

Im Endeffekt zeigen die aktuellen Schlagzeilen daher: Ja, die Lufthansa ist gerettet. Die erste Milliarde an Liquiditätshilfen ist jetzt eingetroffen. Weitere Mittel stehen bereit. Das wiederum dürfte dem Kranich-Konzern durch die schwierige Zeit des Coronavirus helfen.

Es wird allerdings auch die Verwässerung und die hohe Verschuldung besiegelt. Faktoren, die Foolishe Investoren kritisch sehen sollten. Ob die Aktie jetzt noch ein Kauf ist, das sollte daher womöglich kritisch hinterfragt werden.

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