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Der Wirecard-Skandal geht in die nächste Runde!

Foto: Wirecard AG

Neueste Medienberichte über den Skandal rund um Wirecard (WKN: 747206) sorgen immer mehr für Erstaunen und Kopfschütteln. Nicht nur die Tatsache, dass offensichtlich bei einem DAX-Konzern ein groß angelegter Betrug stattgefunden hat, der vor allem durch angebliche Luftbuchungen in Höhe von 1,9 Mrd. Euro seinen Höhepunkt erreicht hat, sorgt mittlerweile für Empörung.

Auch die Ermittlungen der Behörden scheinen immer mehr skurrile Details aufzudecken. Im Mittelpunkt dabei der ehemalige CEO Markus Braun und Ex-Vorstandskollege Jan Marsalek. Während Markus Braun sich zuletzt kooperativ gezeigt und den Ermittlungsbehörden gestellt hat, scheint Jan Marsalek, ähnlich wie Leonardi Di Caprio im Kultfilm „Catch me if you can“, eine groß angelegte Flucht rund um den Globus einzuleiten.

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Indes tauchen neue Verwirrungen bezüglich des Kerngeschäfts von Wirecard auf, das laut einem neuen Bericht der „Financial Times“ wohl seit Jahren defizitär gewesen ist. Nachfolgend die Details zu den neuesten Ereignissen und ein Blick auf die Wirecard-Aktie.

Wirecard-Vorstand auf der Flucht

Was nach dem Inhalt eines Freitagabend-Blockbusters klingt, ist in Wirklichkeit Realität. Als die Ermittlungen gegen Vorstände von Wirecard losgegangen sind, schien es noch so, als ob sich Jan Marsalek wie sein ehemaliger Kollege Markus Braun den Behörden stellen wollte.

Daraus ist allerdings nichts geworden. Jüngsten Medienberichten zufolge ist Jan Marsalek auf den Philippinen abgetaucht, um am nächsten Tag in Richtung China weiterzureisen. Mittlerweile geben die philippinischen Behörden aber an, dass die entsprechenden Dokumente gefälscht seien. Darauf haben bereits Aufzeichnungen des Flughafens hingewiesen, auf denen Jan Marsalek nirgends zu sehen gewesen ist. Auch gegenwärtige Coronarestriktionen im Reiseverkehr lassen darauf schließen, dass diese Reiseaktivitäten nicht stattgefunden haben können.

Wenn man den offiziellen Stellungnahmen der philippinischen Behörden Glauben schenkt, ist es nicht ausgeschlossen, dass sich Jan Marsalek im Land befinden könnte. Das allerdings ohne das Wissen der offiziellen Behörden. Grund dafür seien „Schlupflöcher“, die man als Ausländer im Inselstaat für sich nutzen könne. Zuvor waren zwei philippinischen Banken bereits 1,9 Mrd. Euro durch die Bücher „geschlüpft“. Inzwischen verweist man auch hier auf gefälschte Unterlagen zu den Luftbuchungen von Wirecard.

Während auf dem Inselstaat offenbar keiner wirklich weiß, was im eigenen Land passiert, verdichtet sich immer weiter der Verdacht, dass Jan Marsalek sowohl den Betrug als auch seine mögliche Flucht minutiös geplant haben könnte. Es bleibt spannend, ob der Österreicher in naher Zukunft gefunden werden kann. Teilweise wird bereits gemutmaßt, dass der Ex-Wirecard-Vorstand eine neue Identität haben könnte.

Wirecard erneut im Fokus der Financial Times

Während sich ein Wirecard-Vorstand auf der Flucht befindet, berichtet die „Financial Times“, die vor etwa einem Jahr mit der Berichterstattung über einen möglichen Betrug bei Wirecard begonnen hat, erneut über den DAX-Konzern.

Nun geht es um das operative Geschäft des Zahlungsdienstleisters, das offenbar seit Jahren defizitär ist. Laut dem Bericht sollen die groß angelegten Luftbuchungen in Asien dazu gedient haben, Verluste in Europa und den USA zu kaschieren.

Sollten diese Behauptungen der Wahrheit entsprechen, würde das heißen, dass der Skandal rund um Wirecard ein noch größeres Ausmaß erreicht. Somit würden nicht nur 1,9 Mrd. Euro in der Bilanz fehlen, sondern auch die Geschäftsentwicklung wäre von Haus aus eine Lüge gewesen.

Eine weitere sehr traurige Entwicklung, die hier ihren Lauf nimmt. Vor allem, da über Jahre hinweg viele Privatanleger auf die Wirecard-Aktie gesetzt und dem Management vertraut haben.

Die Aktie: ein heißes Eisen

Trotz der sich überschlagenen Ereignisse rund um Wirecard wird nach wie vor reger Handel mit der Aktie betrieben. Foolishe Investoren sollten sich hiervon nicht beeindrucken lassen und im Hinterkopf behalten, dass dieses Unternehmen offenbar eine große Scheinprojektion ist.

Als langfristig orientierter Anleger tut man gut daran, sich attraktivere Alternativen zur Wirecard-Aktie zu suchen. Ich persönlich werde mich hüten, nur einen Cent in dieses Unternehmen zu investieren. Das Vertrauen ist dahin und mittlerweile bin ich mir nicht einmal mehr sicher, ob Wirecard wirklich jemals ein echtes Unternehmen gewesen ist.

Die skandalfreie Alternative zu Wirecard

Wirecard hat das Vertrauen der Anleger verspielt. Trotz vielversprechendem Geschäftsmodell hat es sich in eine große Krise geführt.

Die meisten übersehen, dass es ein skandalfreies Unternehmen aus den Niederlanden gibt, das mit großem Erfolg die Finanzwelt mit seinen stark nachgefragten Dienstleistungen in der Zahlungsabwicklung erobert. Unsere Analysten schätzen seine Zukunftschancen als sehr gut ein. The Motley Fool hat einen kostenlosen Sonderbericht zusammengestellt, der die wichtigsten Informationen zu diesem Unternehmen liefert.

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Caio Reimertshofer besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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