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Du brauchst 850 € pro Monat, um nach 30 Jahren mit ETFs 1.000.000 € zu erreichen: Mit 25.000 € zum Start wird’s viel leichter!

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Du willst innerhalb von 30 Jahren mithilfe von kostengünstigen ETFs eine Million Euro erreichen? Das ist im Grunde genommen bloß eine Frage der Mathematik. Wie man mithilfe von Sparplanrechnern herausfinden kann, würde man unter diesen Prämissen und einer fiktiv angenommenen, durchschnittlichen Rendite von 7 % pro Jahr 850 Euro im Monat benötigen. Das ist gewiss nicht wenig.

Das stellt einen wiederum vor ganz andere Probleme: Über einen Zeitraum von 30 Jahren Monat für Monat 850 Euro zu sparen könnte durchaus zu viel sein. Vor allem, weil man über drei Jahrzehnte hinweg nicht weiß, welche anderen Kosten anfallen.

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Es könnte allerdings einen starken Katalysator geben, den die meisten auf ihrem Weg zunächst gar nicht auf dem Schirm haben: Nämlich den der Einmalinvestitionen zu Beginn ihres Millionärs-Wegs. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was beispielsweise ein Betrag von 25.000 Euro ausmacht, wenn man ihn zu Beginn in seine ETFs investieren würde.

Den Sparplanrechner anders gedacht!

Glücklicherweise können gängige Sparplanrechner auch so etwas berücksichtigen: eine Einmalinvestition. Und wie wir gleich sehen werden, sollte man als potenzieller Investor auf dem Weg zur ersten Million dieser Spalte ein wenig Beachtung schenken. Denn sie könnte die durchschnittliche Sparrate bedeutend reduzieren.

Wer nämlich direkt zu Beginn 25.000 Euro investiert, der wird lediglich noch einen Betrag in Höhe von rund 688 Euro pro Monat benötigen, um sein Ziel zu erreichen. Das entspricht immerhin einer Ersparnis in Höhe von 162 Euro jeden Monat. Oder über die gesamte Dauer der 30 Jahre einem Einsparpotenzial in Höhe von 58.320 Euro, die nicht via Sparpläne in ETFs investiert werden müssen. Sprich, der Renditeanteil wird hier um ca. 33.300 Euro unterm Strich größer.

Wer hingegen 50.000 Euro direkt zu Beginn investieren kann, der verringert die monatlichen Sparraten noch erheblicher. Unter dieser Prämisse müsste man jeden Monat lediglich 526,50 Euro investieren, um Millionär zu werden. Das würde monatlich eine Ersparnis von 323,50 Euro bedeuten. Beziehungsweise über den gesamten Zeitraum gerechnet einem Wert von 116.460 Euro. Auch hier zeigt sich daher: Ein solcher Schritt zu Beginn hätte sich nicht nur gelohnt. Nein, sondern auch den Eigenanteil an der Million bedeutend verringert sowie den Renditeanteil bedeutend erhöht.

Woran das im Endeffekt liegt

Die Preisfrage dürfte jetzt natürlich sein, woran das liegt. Die Antwort ist relativ simpel: am Zinseszinseffekt. Viele assoziieren diesen Begriff lediglich mit einer Zeitdauer und einem konsequent ansteigenden Vermögen über Zeiträume hinweg. ETF-Investoren sehen hingegen den Vorteil häufig bei Sparraten und langfristig steigenden Renditen, die irgendwann die Sparraten übersteigen. Allerdings sollte man eines nicht vergessen: Der Zinseszinseffekt wird auch größer, je mehr Vermögen vorhanden ist. Idealerweise von Anfang an.

Durch die Einmalinvestition zu Beginn startet die Vermögensbasis direkt größer. Sprich, es gibt über einen Zeitraum von 30 Jahren mehr Masse, die sich Jahr für Jahr verzinsen und verzinseszinsen kann. Das wiederum ist die Magie hinter diesen Zahlen beziehungsweise der Grund dafür, weshalb die Eigenleistung geringer wird und der Renditeanteil konsequent steigt.

Es könnte für Foolishe Investoren, die Millionär werden wollen, daher ein cleverer Schachzug sein, mithilfe von Einmalinvestitionen einen Grundstein zu legen. Gewissermaßen handelt es sich hierbei um einen Katalysator, der dich deinem Ziel der eins mit den sechs Nullen näher kommen lässt.

Es müssen keine 850 Euro pro Monat sein!

Wie wir letztlich sehen können, ist dein Weg nicht zwingend der der 850 Euro pro Monat, um Millionär mit ETFs zu werden. Nein, bei 25.000 investierten Euro zu Beginn schrumpft die monatliche Summe auf 688 Euro. Bei 50.000 zu Beginn investierten Euro hingegen auf 526,50 Euro. Das ist bereits bedeutend weniger.

Wichtig ist allerdings auch zu sehen, dass dein Eigenanteil an deiner ersten Million insgesamt geringer wird. Und dass der Renditeanteil durch den Zins- und Zinseszinseffekt und die Einmalinvestition sich vergrößert. Das sind bemerkenswerte Erkenntnisse, die du als Investor zu würdigen wissen solltest.

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