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Wirecard-Aktie: Weiter geht’s in Großbritannien, weiter geht’s mit der Rallye?!

Foto: Wirecard AG

Die Aktie von Wirecard (WKN: 747206) hat in den letzten Tagen wieder einen ordentlichen Satz nach oben gemacht. Nach dem Bilanzskandal, der Insolvenz und dem Bekanntwerden erster operativer Auswirkungen korrigierten die Anteilsscheine bis zu einem Aktienkursniveau von 1,15 Euro, wobei ein solches am Freitag der letzten Woche markiert worden ist.

In den letzten Tagen stieg der Aktienkurs jedoch wieder deutlich auf derzeit rund 6,40 Euro (30.06.2020, maßgeblich für alle Kurse). Damit hat sich die Aktie fast versechsfacht. Für viele Investoren zeigt sich daher: Das große Zocken mit der inzwischen günstigen und volatilen Aktie hat begonnen. Allerdings hat es auch einige fundamentale Gründe gegeben. Zumindest wäre das möglich.

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Werfen wir in diesem Sinne jetzt einen Foolishen Blick auf die momentanen Entwicklungen in Großbritannien, wo es zuletzt ebenfalls eher kriselte. Und ordnen diese aktuelle Wasserstandsmeldung ebenfalls in den größeren Kontext ein.

FCA gibt grünes Licht!

Es war ein weiterer Höhepunkt, als die britische Finanzaufsicht FCA zum Ende der letzten Woche verkündet hat, dass Wirecard zunächst keine Zahlungen mehr in Großbritannien abwickeln dürfe. Ein Verbot, das außerdem mit der Auflage verbunden gewesen ist, keinerlei Gelder mehr zu verschieben. Offensichtlich ging es der Aufsichtsbehörde darum zu verhindern, dass Kundengelder woanders hin geparkt würden. Wie gesagt: Ein weiterer Höhepunkt.

Ein Verbot, von dem sich die britische Finanzaufsicht jetzt allerdings zunächst wieder distanziert hat. Wie die Nachrichtendienste Reuters und dpa-AFX unter anderem berichtet haben, dürfe Wirecard zunächst wieder in Großbritannien Zahlungen abwickeln. Kunden könnten Karten wieder wie üblich nutzen, so die Behörde weiterhin. Allerdings gibt es dennoch eine Einschränkung: Die FCA wolle die Geschäfte des DAX-Zahlungsdienstleisters nämlich weiterhin im Auge behalten, so die Meldungen weiter.

Das könnte ein kleinerer Befreiungsschlag gewesen sein, zumal das Management von Wirecard inzwischen ebenfalls erklärt hat, dass man die Geschäfte zunächst fortführen wolle. Allerdings sollten Investoren hieraus besser keine fatalen Konsequenzen ziehen.

Nicht die einzige Belastung in letzter Zeit

Das Verbot der FCA ist schließlich nicht die einzige Belastung gewesen, die Wirecard im operativen Alltag hinnehmen musste. Nein, denn auch mit Visa und Mastercard haben sich zuletzt zwei prominente Kreditkartenunternehmen vom Zahlungsabwickler distanziert. Das könnte die Aussichten im operativen Alltag weiterhin trüben.

Zudem könnte das operative Geschäft von Wirecard auch defizitär sein. Es ist noch immer unklar, inwieweit die Umsätze der letzten Jahre plausibel gewesen sind. Die Kosten hingegen schienen es zu sein. Das bestätigte anscheinend auch zuletzt ein nicht namentlich genannter Insider. Mitsamt der insgesamt sich eintrübenden Aussichten im operativen Alltag zeigt sich, dass die Aufhebung des Verbots von britischer Seite eben kein Befreiungsschlag ist.

Die Aktie von Wirecard bleibt außerdem eine, bei der das böse Wörtchen Insolvenz bereits gefallen ist. Auch das sollte Investoren zu denken geben, wenn sie über das weitere Schicksal Wirecards nachdenken.

Eine Zocker-Aktie

Zu guter Letzt zeigt die Volatilität der letzten Tage, was aus der einstigen Wachstumsrakete des DAX geworden ist. Eine Zocker-Aktie, bei der eher das Tagesvolumen in die eine oder andere Richtung das Schicksal bestimmt. Foolishe, unternehmensorientierte Investoren sollten hier sehr vorsichtig sein. Selbst wenn sich an der einen oder anderen Front womöglich etwas Besserung abzeichnen sollte.

Die skandalfreie Alternative zu Wirecard

Wirecard hat das Vertrauen der Anleger verspielt. Trotz vielversprechendem Geschäftsmodell hat es sich in eine große Krise geführt.

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Mastercard und Visa.

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