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Wirecard-Aktie: Was würde passieren, wenn die 1,9 Mrd. Euro jetzt noch auftauchen?

Die folgende Frage ist eigentlich bloß noch hypothetischer Natur. Immerhin hat das Management des DAX-Konzerns Wirecard (WKN: 747206) inzwischen selbst davon gesprochen, dass die 1,9 Mrd. Euro mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit weg sind. Außerdem haben die Wirtschaftsprüfer inzwischen erklärt, dass man davon ausgeht, dass es sich bei dem fehlenden Betrag um einen gigantischen Betrug handeln könnte.

Nichtsdestrotrotz mag es vielleicht noch vereinzelte Investoren geben, die hoffen, dass sich die Causa Wirecard noch aufklären lässt beziehungsweise dass die fehlenden 1,9 Mrd. Euro noch auftauchen könnten.

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Lass uns im Folgenden daher einmal schauen, was in einem solchen Szenario wohl passieren würde. Kleiner Spoiler: In Ordnung dürfte die Welt selbst in diesem unwahrscheinlichen Fall nicht mehr sein.

Die Banken würden anfangen, sich zu retten!

Wie gesagt: Es ist ein sehr unwahrscheinliches Szenario. Doch selbst wenn es zu einem Quasi-Wunder käme und die 1,9 Mrd. Euro würden plötzlich zum Beispiel bei dem Treuhänder in einem sehr, sehr großen Koffer gefunden, so hätte auch das mit Sicherheit Folgen. Eine erste dürfte dabei die Bankenseite beziehungsweise die der Gläubiger betreffen. Und die würden vermutlich bloß ein Credo kennen: Retten, was zu retten ist!

Ein großer Teil der 1,9 Mrd. Euro dürfte in diesem Fall entsprechend für die Kredite aufgewendet werden, die Wirecard im jetzt aktuellen Insolvenzfall womöglich nicht mehr bedienen kann. Die vermutlich, im Nachgang der letzten Tage, jetzt doch gekündigt würden.

Ein Insider hat außerdem davon gesprochen, dass das gesamte Geschäft von Wirecard defizitär sei. Die Umsätze existierten zum Großteil nicht, die Kosten seien hingegen korrekt ausgewiesen. Was an der Einschätzung dran ist, das können wir nicht verifizieren. Allerdings zeigt das sehr deutlich: Die 1,9 Mrd. Euro dürften das Ruder nicht herumreißen. Nein, sondern womöglich bloß dazu führen, dass der DAX-Konzern seine Schulden an die Gläubiger zurückzahlen kann.

Der Reputationsschaden ist da!

Außerdem: Selbst wenn die 1,9 Mrd. Euro jetzt plötzlich über Nacht auftauchen würden, so wäre zumindest ein Schaden beim Ansehen da. Das würde schließlich weitere kritische Fragen aufwerfen, wie das passieren konnte. Zudem ist das Insolvenzverfahren eröffnet. Wirecard bliebe in Erklärungsnot.

Des Weiteren dürften sich auch Auswirkungen auf den operativen Alltag abzeichnen. Würden die Kooperationspartner noch an Wirecard glauben? Eine Frage, der man zumindest kritisch gegenüberstehen sollte.

Zudem haben die meisten Investoren inzwischen auch das Vertrauen in Wirecard verloren. Nach dem Bilanzskandal und der Insolvenz wird die Welt auch an dieser Front vermutlich nicht mehr dieselbe sein. Zu hoffen, dass sich der Skandal aufklären wird, scheint daher aus mehreren Gründen nicht das Wunder-Allheilmittel zu sein. Das sollten Investoren generell bedenken.

Wie gesagt: Es ist unwahrscheinlich

Dass die fehlenden 1,9 Mrd. Euro wie durch ein Wunder doch noch auftauchen werden, das wird vermutlich nicht mehr passieren. Es scheint sich um Luftbuchungen zu handeln, die die Börsenwelt weiter beschäftigen werden. Selbst wenn die Hoffnung zuletzt stirbt, so scheint sie in diesem Falle zumindest schon künstlich beatmet zu werden.

Da sich Wirecard allerdings inmitten eines Skandals befindet und ein Insolvenzverfahren eröffnet hat, scheint selbst dieses Wunder kein Befreiungsschlag zu sein. Das sollte Investoren ein weiteres Mal verdeutlichen, dass die Risiken die Chancen überwiegen. Und man eigentlich auch nicht auf eine wundersame Aufklärung des ganzen Sachverhaltes zu hoffen braucht.

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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