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Deutsche Telekom sichert Rechte, weitere Softbank-Anteile am US-Geschäft zu kaufen!

Deutsche Telekom Edge Computing
Foto: Getty Images

Der Deal der Deutschen Telekom (WKN: 555750) und der Softbank (WKN: 891624) bezüglich des US-Geschäfts konnte in diesem Jahr perfekt gemacht werden. Die beiden ehemaligen Konkurrenten T-Mobile US und Sprint haben im Rahmen dieser Übereinkunft fusioniert. Auch, um den Wettbewerbern AT&T und Verizon Communications ein wenig Druck im Markt zu machen.

Ruhig wird es allerdings dennoch nicht rund um diesen Deal: Einerseits sind die Konditionen nach der Gerichtsentscheidung und dem „Go“ der US-Behörden noch einmal nachverhandelt worden. Es zeichnet sich allerdings auch ab, dass die Softbank ihren Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen verringern möchte.

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Jetzt deutet sich an, dass es offenbar eine Übereinkunft gibt, wonach die Deutsche Telekom weitere Anteile kaufen könnte. Oder zumindest die Option dazu besitzt. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Investoren jetzt wissen müssen.

Option zum Mehrheitsanteil

Wie der Nachrichtendienst dpa am Dienstag dieser Woche berichtete, scheint es eine Übereinkunft bei der Deutschen Telekom und der Softbank gegeben zu haben. Demnach besitzt der DAX-Konzern jetzt die Option, einen Mehrheitsanteil an dem US-Ableger zu kaufen. Ein womöglich richtungsweisender Deal.

Insgesamt sieht die Übereinkunft vor, dass die japanische Beteiligungsgesellschaft demnach rund 198 Mio. Aktien an T-Mobile US im Wert von 21 Mrd. US-Dollar verkaufen dürfe. Die Deutsche Telekom erhält demnach allerdings  vorrangige Kaufoptionen für 101 Mio. Anteile an dem Gemeinschaftsunternehmen, die bis zum Juni des Jahres 2024 gezogen werden können. Bei einer vollständigen Ausführung dieses Kaufvolumens würde der Anteil, den die Deutsche Telekom hält, von zuletzt 43 auf rund 51 % steigen. Damit wäre die Telekom der Mehrheitsaktionär an dem US-Ableger.

Man arbeite sehr vertrauensvoll mit den Kollegen der Softbank zusammen, wie das Management der Deutschen Telekom noch vor einigen Tagen erklärt habe. Es scheint, als sei das ein finaler Durchbruch, bei dem beide Parteien etwas bekommen könnten, was sie wollten: Nämlich mehr Kontrolle beziehungsweise Fokus auf das Kerngeschäft und einen Wachstumsmarkt. Beziehungsweise Cash, wenn es um die Seite der Softbank geht.

Ein für beide Seiten wichtiger Deal

Dabei könnte der Deal insbesondere für die Deutsche Telekom perspektivisch wichtig werden. Seit einiger Zeit betont das Management schließlich, dass der US-amerikanische Markt als klarer Wachstumsmarkt erkannt worden ist. Sich hier weiter mit einer erhöhten Beteiligung zu stärken, könnte für die Zukunft entsprechend wichtig werden. Zumal der US-Ableger jetzt durch die Fusion mit Sprint womöglich über eine Chance verfügt, sich auch größentechnisch mit Konzernen wie AT&T und Verizon zu messen. Das könnte den Markt etwas aufwirbeln und ein gewisses Wachstumspotenzial beinhalten.

Die Softbank hingegen erhält jetzt Cash. Nach einigen schwierigeren Investitionsentscheidungen, unter anderem bei WeWork, und nach einem erneut hohen Quartalsverlust hat man zuletzt angekündigt, sich restaurieren zu wollen. Dazu werde ein Teil des Portfolios abgebaut. Offenbar gehört die Beteiligung an dem US-Ableger von T-Mobile nun dazu.

Mithilfe des Bargelds werden einerseits Aktienrückkäufe finanziert, andererseits Schulden abgebaut. Unterm Strich könnte sich die Softbank durch die Trennung von dieser größeren Mobilfunkbeteiligung jedoch auch vermehrt auf das konzentrieren, was langfristig eigentlich der Kern ist: Wachstumsstarke, dynamischere Tech-Beteiligungen.

Ein bemerkenswerter Deal!

Unterm Strich zeichnet sich daher ein starker Deal ab. Die Deutsche Telekom könnte im wichtigen US-Markt weiter erstarken. Beziehungsweise künftig noch bedeutend mehr vom operativen Erfolg profitieren. Die Softbank hingegen baut weiter um und erlöst Milliarden an Cash. Ein interessanter Deal für beide Seiten!

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Vincent besitzt Aktien von AT&T. The Motley Fool empfiehlt Softbank und Verizon Communications.

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