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BMW, Daimler und VW: Wie sicher sind die beliebten Autoaktien?

Foto: Getty Images

Die Automobilindustrie steht vor einem Scherbenhaufen. Dass sich die Zeiten des ungebremsten Wachstums dem Ende zuneigen, zeichnete sich bereits im letzten Jahr ab. Inzwischen scheint bei den Autoaktien aber komplett die Luft raus zu sein. Daimler (WKN: 710000) beispielsweise musste im letzten Geschäftsjahr gleich mehrmals die Prognose für das Gesamtjahr nach unten korrigieren.

Einerseits ist die Zahl der verkauften Fahrzeuge nicht wie erwartet gestiegen, sondern nur gegenüber dem Vorjahr konstant geblieben. Das hat den Gewinn bereits belastet, da den gestiegenen Kosten kein gestiegener Umsatz gegenüber stand. Dazu kamen auch noch hohe Strafzahlungen wegen Abgasmanipulationen. Aber nicht nur Daimler steht vor enormen Herausforderungen.

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Rekordzeiten für Autoaktien sind vorbei

Die gesamte Branche hat über die letzten zehn Jahre davon profitiert, dass der Fahrzeugabsatz in China geradezu explodiert ist. Die Hauptprofiteure waren die deutschen Autoaktien. Denn der steigende Absatz hat für gleichzeitig steigende Gewinne und Dividenden gesorgt.  Inzwischen ist China für BMW (WKN: 519000), Daimler und auch VW (WKN: 766400) der mit Abstand wichtigste Markt weltweit. Doch im letzten Jahr wurde der Wachstumstrend gebrochen. Der chinesische Automobilmarkt musste den ersten Absatzrückgang seit Jahrzehnten verkraften. Das hat die drei Konzerne schwer getroffen und die Gewinne belastet.

Ab dem kommenden Jahr droht sogar noch eine weitere Katastrophe, denn dann gelten die strengeren Abgasgrenzwerte in der EU. Bislang sieht es so aus, als würden Bußgelder in Millionenhöhe auf die Konzerne zukommen, da sie die 95 Gramm CO2 je Kilometer nicht einhalten können. Das belastet die ohnehin strapazierten Bilanzen dann noch zusätzlich.

Die Dividenden sind die ersten Opfer

Das macht sich inzwischen auch in den Dividenden bemerkbar. Die Auszahlungen werden inzwischen drastisch gekürzt, um das wertvolle Kapital beisammenzuhalten. BMW etwa hat die Dividende um 1 Euro auf 2,50 Euro je Aktie gekürzt. Seit dem Rekordjahr 2017 wurde die Auszahlung damit schon um fast 40 % gekürzt. Damals wurden noch satte 4 Euro je Anteilsschein gezahlt. Aber noch dramatischer ist der Absturz bei Daimler ausgefallen. Auch hier war 2017 der Zenit erreicht. 3,65 Euro je Aktie wurden den Aktionären damals ausgezahlt. Inzwischen ist davon nicht mehr viel übrig. Gerade einmal 0,90 Euro wurden für das letzte Geschäftsjahr noch gezahlt.

Einzig VW tanzt in dieser Hinsicht noch aus der Reihe. Bei den Wolfsburgern lief das letzte Geschäftsjahr eigentlich ziemlich gut. Umsatz und Gewinn sind gestiegen und die Dividende wurde überproportional stark angehoben. Ganze 6,56 Euro wurden je Aktie ausgezahlt.

Zu allem Unglück für die Branche kam nun aber auch noch die Coronakrise hinzu, der sich auch VW nicht entziehen kann. Erst mussten die Fabriken über Wochen geschlossen bleiben und nun, da die Produktion wieder gestartet ist, fehlt die Nachfrage. Das wird weiteren Druck auf die Gewinne ausüben und die Investitionen in die Zukunft erschweren. Gerade jetzt ist aber jeder Cent an Investitionen bitter nötig. Um die Vorgaben der EU in naher Zukunft einhalten zu können, ist ein gewaltiger Kraftakt notwendig. Denn bisher mangelt es an attraktiven Elektrofahrzeugen.

Die Aussichten sind alles andere als rosig

Für die nahe Zukunft sieht es also danach aus, als würde sich die trübe Performance der letzten Jahre fortsetzen. Zu groß sind die Belastungen aus der Coronakrise und dem schrumpfenden Automarkt in China. Aktuell hätten Anleger mit keiner der drei Autoaktien über die letzten 5 Jahre Geld verdient. Ganz im Gegenteil … der Wert der Aktien hat sich durch die Bank nahezu halbiert!

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Dennis Zeipert besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool empfiehlt BMW.

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