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Die E.ON-Aktie zahlt 4,59 % Dividendenrendite! Wird es nächstes Jahr viel mehr sein?!

Die E.ON (WKN: ENAG99)-Aktie hat es innerhalb dieser Dividendensaison getan: Der DAX-Energiekonzern hat eine solide Dividende ausgezahlt. Im Nachgang der Ende Mai stattfindenden Hauptversammlung sind mit 0,46 Euro sogar 3 Cent mehr als im Vorjahr ausgezahlt worden. Bei einem momentanen Aktienkursniveau von 10,02 Euro (19.06.2020, maßgeblich für alle Kurse) entspräche dieser Wert einer Dividendenrendite von 4,59 %.

Nach der Ausschüttung ist vor der Auschüttung. Und entsprechend gilt es jetzt für smarte Einkommensinvestoren zu überlegen, was man im nächsten Jahr erwarten kann. Schauen wir im Folgenden daher einmal, ob womöglich eine bedeutend höhere Rendite lauern könnte. Oder aber ob es etwas gibt, das dagegensprechen könnte.

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Eine interessante Ausgangslage!

Die Ausgangslage der E.ON-Aktie ist dabei zunächst sehr interessant. Rein historisch gesehen gibt es zwar wenig, was auf ein hohes Maß an Zuverlässigkeit schließen lässt. Der DAX-Energiekonzern hat schließlich erst das vierte Mal in Folge eine konstante und jährlich wachsende Dividende ausgezahlt. Aber immerhin, das könnte der Beginn eines attraktiven Laufs sein.

Zumal E.ON schwierige Jahre zu meistern hatte. Der Atomausstieg ist teuer geworden, inzwischen ist der DAX-Konzern jedoch an einem ganz anderen Punkt. Mit einem Gewinn in Höhe von 0,68 Euro im letzten Jahr hat man ein weiteres Mal gezeigt, dass man profitabel ist. Das Ausschüttungsverhältnis beläuft sich derzeit auf 67,6 %, was Raum für weitere Erhöhungen lassen könnte.

Keine Frage: E.ON ist kein historisch stabiler Zahler, könnte es jetzt jedoch werden. Zumindest wenn der operative Alltag mitspielt, was wir im nächsten Prüfpunkt einmal abchecken wollen.

Ein Knick 2020?

Leider müssen wir für das erste Quartal dieses Geschäftsjahres festhalten, dass das Zahlenwerk von E.ON eher gemischt ausgefallen ist. Der Grund dafür lässt sich eigentlich sehr klar formulieren: Die innogy-Übernahme hat die Quartalszahlen mächtig durcheinandergewirbelt.

Der Konzernumsatz stieg um 94 % auf 17,66 Mrd. Euro. Das bereinigte EBITDA und das EBIT stiegen hingegen um 24 beziehungsweise 31 %, was ebenfalls starke Zuwächse sind. Allerdings musste E.ON für das erste Quartal unterm Strich einen Verlust je Aktie in Höhe von 0,13 Euro vorweisen. Nach einem Vorjahresergebnis in Höhe von 0,18 Euro.

Für das Jahr 2020 könnte operativ und vor allem ergebnisseitig ein kleinerer Einbruch bevorstehen. Eben aufgrund der innogy-Übernahme. Bereinigt hat der Konzernüberschuss jedoch 6 % über dem Vorjahreswert gelegen sowie bei einem Ergebnis in Höhe von 0,27 Euro. Das sollte womöglich eine Perspektive sein, die man als Investor langfristig wählen sollte.

Solide langfristige Aussichten

Außerdem besitzt E.ON langfristig starke Aussichten. Wobei es die innogy-Übernahme ist, die eine solide Wachstumsperspektive schafft. Das Umsatzwachstum von 94 % zeigt das sehr deutlich, genauso wie die signifikanten Zuwächse bei den Ergebnissen vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Der DAX-Konzern scheint daher auf Wachstumskurs zu sein. Zumal hier auch weitere Synergien geborgen werden können.

Das wiederum könnte langfristig zu einem stetigen Ergebniswachstum führen, das wiederum für ein solides Dividendenwachstum spricht. Zumal E.ON durch seine strategische Neuausrichtung und seinen Fokus auf den Handel mit Elektrizität und dem Schwerpunkt auf Netzwerke insgesamt eine defensivere Aktie geworden ist. Das könnte langfristig die Zuverlässigkeit der Aktie weiter unterstützen.

Kurzfristig vieles möglich, langfristig Wachstum

Die Aktie von E.ON wird in Anbetracht des momentanen Quartalsverlustes womöglich dividendentechnisch vor einigen Fragezeichen stehen. Ob die Ausschüttung ein weiteres Mal erhöht werden kann oder sogar konstant gehalten wird, das dürfte am operativen Erfolg in den nächsten Quartalen liegen. Der Verlust im ersten Quartal könnte das Geschäftsjahr allerdings belasten.

Langfristig scheinen die Zeichen jedoch auf (Ergebnis-)Wachstum zu stehen. Das dürfte zu steigenden Dividenden führen und das wiederum lässt die Aktie grundsätzlich interessant werden.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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