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DAX korrigiert 9 % in 6 Tagen: 3 Qualitätsaktien, die jetzt auf jede Watchlist gehören!

Foto: Getty Images

Unser heimischer Leitindex, der DAX, hat in den letzten Handelstagen vermehrt die Reise rückwärts angetreten. Ausgehend vom letzten Hoch bei 12.847 Punkten korrigierte das Börsenbarometer bis auf ca. 11.607 Punkte am Dienstag dieser Woche. Das entspricht einem Minus von ca. 9 % innerhalb von lediglich sechs Tagen.

Für Foolishe Investoren könnte das eines bedeuten: Vielleicht beginnt eine zweite Welle des Ausverkaufs. Und vielleicht wird man wieder einige günstige Schnapper machen können, die langfristig solide Renditen abwerfen.

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Werfen wir in diesem Sinne heute einen Foolishen Blick auf drei starke Qualitätsaktien, die interessant und günstig sein könnten. Und auf jede Watchlist gehören, vor allem wenn der DAX weiterhin korrigiert.

1. Fresenius

Eine erste echte Qualitätsaktie ist dabei zunächst die von Fresenius (WKN: 578560). Der DAX-Dividendenaristokrat wird schon heute auf einem Aktienkursniveau von 41,76 Euro (15.06.2020, maßgeblich für alle Kurse) und einem 2019er-Gewinn je Aktie von 3,38 Euro mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von lediglich 12,35 bepreist. Bei einem 2019er-Umsatz je Aktie in Höhe von über 63 Euro beläuft sich das Kurs-Umsatz-Verhältnis auf deutlich unter 1. Die Dividendenrendite hat bei einer geplanten Ausschüttung in Höhe von 0,84 Euro die Marke von 2 % hinter sich gelassen. Wenn auch bloß knapp. Teuer sieht die Bewertung jedenfalls nicht aus.

Zumal der operative Verlauf weiterhin konstant ist: Fresenius hat im ersten Quartal die Umsätze ein weiteres Mal um 7 % auf währungsbereinigter Basis gesteigert. Die Ergebnisse blieben hingegen konstant. Das könnte unterm Strich eine spannende, günstige und zugleich stabile Aktie für den Corona-Crash sein. Zumal mittelfristig außerdem ein moderateres Wachstum (auch ergebnisseitig!) sehr wahrscheinlich ist.

2. Münchener Rück

Wenn es um das Thema Dividendenqualität im DAX geht, so ist die Aktie der Münchener Rück (WKN: 843002) sehr weit vorne mit dabei. Die Gründe sind recht einfach: Eine seit dem Jahr 1969 ungekürzte Dividende. Eine Schwankungsrückstellung, die bloß dem Erhalt der Dividende gilt. Und ein Geschäftsmodell, das vom Grundsatz her gefragt bleibt, solange es Vermögenswerte zum Versichern gibt. Ein Mix, der sehr konservativ ist. Was jedoch nicht heißt, dass es nicht vereinzelt schwierige Jahre gibt.

Das Geschäftsjahr 2020 gehört dazu. Das Coronavirus führt zu Ausfällen von Events, die versichert sind. Das wird die Ergebnisse belasten. Genauso wie in Teilen ein schlechteres Anlageergebnis. Eine gewisse Zyklizität lässt sich innerhalb der Versicherungsbranche einfach nicht leugnen.

Mit dem Wissen, dass auch wieder bessere Jahre kommen, könnte die Aktie zu günstigeren Konditionen jedoch wieder ein Kauf sein: Insbesondere, da die Aktie bei einem Aktienkursniveau von 222,50 Euro und einem 2019er-Gewinn je Aktie in Höhe von 18,96 Euro auf ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 11,7 kommt. Sowie bei einer zuletzt gezahlten Ausschüttung in Höhe von 9,80 Euro auf eine Dividendenrendite von 4,40 %.

Kleiner Hinweis noch zum Schluss: Das Coronavirus könnte außerdem zu einem stärker nachgefragten Pandemie-Versicherungsmarkt führen. Das wiederum könnte operatives Wachstum für den DAX-Rückversicherer bedeuten.

3. Vonovia

Eine dritte Aktie, die man mit Fug und Recht als vergleichsweise defensiv, besonders in Zeiten des Coronavirus, einstufen kann, ist außerdem die von Vonovia (WKN: A1ML7J). Der Wohnimmobilienkonzern hat im Rahmen der Quartalszahlen nämlich zeigen können, wie sehr das operative Geschäft auf einem soliden Fundament ruht.

Unterm Strich stiegen die Mieterlöse um 12 % im ersten Quartal. Die Funds from Operations je Aktie legten hingegen um 5 % je Aktie zu. Ein grundsätzlich solides Wachstum, das eindeutig zeigt: Wohnen ist im Bereich der Immobilien vermutlich auch weiterhin die defensivste Ausrichtung.

Die Bewertung ist jedenfalls nicht günstig: Derzeit werden die Anteilsscheine mit einem Kurs-FFO-Verhältnis von ca. 20 bewertet. Gemessen an einer geplanten Dividende in Höhe von 1,57 Euro und einem momentanen Aktienkursniveau von 53,38 Euro beläuft sich die Dividendenrendite auf 2,94 %. Das ist zumindest eher moderat.

Sollte der Markt jedoch ein weiteres Mal korrigieren, so könnte die Aktie von Vonovia einen näheren Blick verdient haben. Insbesondere bei einer günstigeren Bewertung und mit Blick auf die solide Performance in Zeiten des Coronavirus.

Mach dich bereit!

Der DAX ist jedenfalls leicht korrigiert. Wird es zu mehr Volatilität kommen? Das weiß ich natürlich nicht. Und das wird dir auch niemand mit Sicherheit sagen können. Wichtig ist bloß, dass du vorbereitet bist und entsprechend weißt, in welche Aktien du investieren möchtest, sobald die Bewertungen wieder günstiger werden.

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Vincent besitzt Aktien von Fresenius und der Münchener Rück. The Motley Fool empfiehlt Fresenius.

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