The Motley Fool

Hast du deine ETFs im März verkauft? Dann mache diesen Fehler jetzt nicht, wenn du nicht arm werden willst!

Mal ehrlich und Hand aufs Herz: Hast du deine ETFs im März oder vielleicht sogar im Februar dieses Jahres verkauft? Falls ja, dann warst du mit Sicherheit nicht alleine. Wie wir mit Blick auf damalige Meldungen in Zeiten der hohen Volatilität und des Crashs gesehen haben, ist in dieser Phase teilweise eine rekordverdächtig hohe Menge an Volumen aus den Passivfonds geflossen.

Tatsächlich haben die kostengünstigen Indexfonds vermutlich als Katalysator dieses rekordverdächtig schnellen Crashs fungiert. Dass es so einfach und bequem ist, schnell einen ganzen Index zu handeln, das hat sich hier scheinbar gerächt. Und wird vielleicht dafür gesorgt haben, dass sich so mancher Passivinvestor ein für alle Mal die Finger verbrannt hat.

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Falls du zu diesem Kreis dazugehört hast, könnte es jetzt ein cleverer Schachzug sein, nicht einen weiteren Fehler zu begehen. Nämlich genau jetzt erneut in ETFs zu investieren und vielleicht in einigen Wochen wieder einmal einen Verlust einzufahren.

Wo genau der Fehler liegt

Versteh mich nicht falsch: Ich möchte hiermit auf keinen Fall sagen, dass es generell ein Fehler ist, in ETFs zu investieren. Ganz im Gegenteil! Gerade kostengünstige Indexfonds können auf Jahre und Jahrzehnte eine hervorragende Option sein, um eine marktübliche Performance und auch Rendite einzufahren.

Auch möchte ich nicht sagen, dass der nächste Crash oder eine nächste Korrektur schon in den Startlöchern steht. Wobei die Volatilität allmählich beginnt, wieder etwas heftiger zu werden. Das könnte zumindest ein Indikator dafür sein. Ein Crash-Prophet bin ich allerdings bei Weitem nicht.

Nein, der Fehler liegt potenziell woanders, nämlich in einem generell falschen Vorgehen. So mancher Investor, der kalte Füße in der Korrektur bekommen hat, könnte nämlich auch noch an einer anderen „Investor-Krankheit“ leiden, an der Fear of Missing out. Sprich der Angst, an der Börse etwas zu verpassen.

Wenn das auf dich zutrifft, könnte mit der Angst vor Volatilität ein Teufelskreis warten, der stets immer weiteres Geld von dir vernichtet: Aus Angst, etwas zu verpassen, kaufst du stets teuer ein. Und steigst ungünstig wieder aus, um in einer volatilen Phase zu retten, was noch zu retten ist. Zwei ungünstige Handlungen, die dich teuer zu stehen kommen können. Diesen Fehler gilt es jetzt tunlichst zu vermeiden. Wie gesagt: Vor allem, wenn du im Februar oder März einer derjenigen Investoren warst, die damals das Handtuch geworfen haben.

Was du jetzt tun solltest

Anstatt daher jetzt erneut zu investieren, solltest du womöglich besser zunächst an deiner Einstellung zum Investieren arbeiten. Dabei kann es zunächst auch ratsam sein, sich mit den Chancen und den Risiken zu beschäftigen, die selbst mit den diversifizierten ETFs verbunden sind. Marktbreite Risiken wie eine Korrektur oder auch ein Crash gehören definitiv dazu.

Das Mindset und die Einstellung, dass man auch eine Korrektur aussitzen wird, sind jedoch ebenfalls wichtige Dinge, an denen es zu feilen gilt. Bewältigungsmechanismen im Fall von Angst und Panik können dabei hilfreich sein. Oder eben auch Texte, die du lesen kannst, wenn die Volatilität einsetzt, und die dir zeigen, dass all das zwar eine extreme Situation ist. Allerdings auch Teil eines normalen Börsenalltags.

Erst wenn du diese Dinge getan hast und dich besser vorbereitet hast, könnte es ein cleverer Schachzug sein, erneut zu investieren. Wobei du besser auch darauf achten solltest, vergleichsweise günstig einzusteigen und deine ETFs Jahre und Jahrzehnte zu halten. Anstatt teuer zu kaufen und schnell günstiger zu verkaufen.

Arbeite zuerst an dir selbst!

Wenn du dich in der eingangs genannten Beschreibung wiederfindest, gilt es, zunächst an deiner inneren Einstellung zum Investieren, den Ausloten der Chancen und Risiken und dem Umgang mit Verlusten zu arbeiten. Sobald du das getan hast, kannst du natürlich auch wieder in ETFs investieren. Die richtige Haltung und das Verstehen von Chancen und Risiken sind allerdings essenziell, um mit ETFS wirklich ein Vermögen aufzubauen.

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