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7 US-Aktien, die auch deutschen Rentnern mehr Wohlstand bescheren könnten

Wir leben länger und gesünder. Wenn du ein 62-jähriger Mann bist, dann hast du eine 50%ige Chance, das Jahr 2040 noch zu erleben. Für Frauen kann man sogar noch ein paar Jahre hinzurechnen, und was Ehepaare angeht, besteht eine 25%ige Wahrscheinlichkeit, dass zumindest einer von beiden bis zum 95. Lebensjahr unter uns sein wird.

Dies sind natürlich Durchschnittswerte und die Zahlen zur Lebenserwartung könnten sich mit einem gesünderen und sozialeren Lebensstil verbessern. Angesichts der Tatsache, dass viele Rentner noch mehrere Jahrzehnte im Ruhestand vor sich haben, ist der ausschließliche Rückgriff auf defensive Aktien mit hoher Dividendenrendite vielleicht nicht der beste Ansatz für jedermann.

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Aktien, die eine solide Dividende und gleichzeitig eine gesunde Wachstumskomponente zu bieten haben, könnten eine großartige Option für einen Teil eines Rentnerportfolios sein. Lass uns einen Blick auf sieben Unternehmen werfen, die diese Kriterien in drei verschiedenen Branchen – Einzelhandel, Finanzwesen und Technologie – erfüllen.

Einzelhandel: Bewährte Ketten sind dabei, sich an die neuen Umstände anzupassen

Drei Einzelhändler, die nicht nur die Coronaviruspandemie überstanden haben, sondern auch das jahrelange erbarmungslose Voranschreiten des E-Commerce-Giganten Amazon, sind Home Depot (WKN: 866953), Tractor Supply Company (WKN: 889826) und Target (WKN: 856243). Diese herausragenden Ketten haben robuste Onlineshopping-Erlebnisse für Kunden aufgebaut und gleichzeitig eine „Omnichannel“-Erfahrung geschaffen, die die Vorteile ihrer Filialinfrastruktur nutzt.

Da 40 % der Häuser in Amerika mehr als 50 Jahre alt sind, hat Home Depot eine vielversprechende Zukunft, da es sowohl Profis als auch Heimwerker mit Werkzeugen und Zubehör versorgt, um die Orte, die wir unser Zuhause nennen, zu erhalten oder umzugestalten. Die Serviceleistungen von Tractor Supply werden ausgebaut, indem das Management Anpassungen vorgenommen hat, um seine treue Kundschaft von Landwirten und Viehzüchtern während der Zeit des Coronavirus besser bedienen zu können. Und schließlich verzeichnet das digitale Geschäft von Target einen enormen Anstieg der Nutzung. Die Kunden nehmen diesen wichtigen Einzelhändler für Lebensmittel und Alltagsbedarf gern in Anspruch.

Alle drei Aktien haben seit mindestens zehn Jahren ihre Dividenden erhöht und können gleichzeitig auf gute Kurssteigerungen über die letzten Jahre verweisen dank der Expansion, die die einbehaltenen Gewinne ermöglichten. Das scheint mir ein guter Mix zu sein, weshalb diese Einzelhändler eine nette Ergänzung für das Portfolio eines diversifizierten Rentners darstellen.

Finanzdienstleister: Bargeld ist nicht mehr cool

Kunden von Visa (WKN: A0NC7B) und Mastercard (WKN: A0F602) besitzen über 5,5 Milliarden Kredit- und Debitkarten mit diesen beiden Firmenlogos. Im vergangenen Jahr haben diese Kunden ihre Karten über 800 Millionen Mal pro Tag benutzt, um Waren und Dienstleistungen im Wert von 13 Billionen Dollar zu kaufen. Diese beiden digitalen Zahlungskraftwerke haben Multimilliarden-Dollar-Geschäfte aufgebaut, indem sie von jeder Transaktion einen kleinen Teil für sich abzweigen. Visa ist mit 23,0 Milliarden Dollar an Einnahmen in den letzten zwölf Monaten größer als Mastercard mit 16,3 Milliarden Dollar. Aber Mastercard wächst mit einem währungsbereinigten Wachstum von 17 % pro Jahr schneller als Visa mit 13 % für sein am 30. September 2019 endendes Fiskaljahr.

Die Dividendenrendite der beiden erreicht kaum 1 %, aber dafür steigen die Ausschüttungen seit neun bzw. zehn Jahren. Außerdem sorgen auch hier die einbehaltenen Gewinne für kontinuierliches Wachstum. Beide Aktien haben sich über die letzten drei Jahre mehr als verdoppelt. Da sich der Trend zu kontaktlosen Zahlungen im E-Commerce aufgrund des Coronavirus beschleunigt, werden diese beiden gewaltigen Zahlungsverarbeiter ihre Reichweite vergrößern und in den kommenden Jahren noch mehr wachsen.

Technologie: Hightech bedeutet nicht zwingend hohe Risiken

Es gibt wahrscheinlich fast niemanden, der noch nie von den Technikgiganten Microsoft (WKN: 870747) oder Apple (WKN: 865985) gehört hat. Aber was du vielleicht nicht weißt, ist, dass diese beiden seit mehr als neun Jahren Dividenden zahlen. Diese Tech-Spezialisten wurden vor über 40 Jahren gegründet und haben sich zu regelrechten Geldmaschinen entwickelt.

Das Geschäft des Software-Riesen Microsoft erzielte einen Umsatz von 130 Milliarden US-Dollar in den letzten zwölf Monaten und einen operativen Cashflow von 52 Milliarden US-Dollar im gleichen Zeitraum. Mit den iPhones und Mac-Computern sowie den umfangreichen Software- und Dienstleistungsgeschäften von Apple gelang es, Umsätze von 260 Milliarden US-Dollar in den letzten zwölf Monaten zu erwirtschaftet, bei einem jährlichen operativen Cashflow von über 69 Milliarden US-Dollar.

Apple hat zuletzt drei Viertel seiner Gewinne einbehalten und Microsoft zwei Drittel. Somit blieb nur eine Dividendenrendite von etwa 1 % für Anleger. Doch die Ausschüttungen steigen seit neun bzw. 18 Jahren und der Aktienkurs überzeugen durch regelmäßige Zugewinne. Bei Microsoft steht sogar ein Plus von 158 % über drei Jahre zu Buche.

Diese Technologieunternehmen sind alles andere als riskant, mit niedrigen Ausschüttungsquoten, einer langen Geschichte steigender Dividenden und einem soliden Aktienwachstumstrend. Diese beliebten Unternehmen werden weiterhin davon profitieren, da die Technologie immer mehr zu einer festen Größe in unserem Leben wird.

Es geht nicht nur um die Dividende

Wenn dich die Dividendenrenditen von unter 2,5 % zögern lassen, dann könnte es sich lohnen, das folgende Diagramm zu studieren. Vielleicht ändert sich deine Meinung damit. In den letzten drei Jahren sind nicht nur die Aktienkurse gestiegen, sondern auch die Dividenden, die zwischen 6 und 82 % angehoben wurden. Diese Gewinne erhöhen die Hebelwirkung der ursprünglichen Investition und versorgen Rentner folglich jedes Jahr mit mehr Geld.


Diagramm erstellt mit YCharts, prozentuale Entwicklung der Dividenden der sieben betrachteten Aktien seit 2017

Die Zukunft sieht rosig aus für diese gut geführten Unternehmen mit wachsenden Dividenden und ständig expandierenden Geschäften, die das langfristige Aktienwachstum vorantreiben. Wenn dein Anlagehorizont ein Jahrzehnt oder mehr beträgt, könntest du erwägen, einige oder alle dieser Aktien in dein Portfolio aufzunehmen – es könnte dir auf einfache Weise helfen, die Reichweite deines Portfolios um einige Jahre zu verlängern.

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Dieser Artikel wurde von Brian Withers auf Englisch verfasst und am 06.06.2020 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.
John Mackey, CEO von Whole Foods Market, einer Tochtergesellschaft von Amazon, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. Teresa Kersten, eine Angestellte von LinkedIn, einer Microsoft-Tochtergesellschaft, ist Mitglied des Vorstands von The Motley Fool. Brian Withers besitzt Aktien von Amazon, Apple, Mastercard und Target. The Motley Fool besitzt Aktien von und empfiehlt Amazon, Apple, Home Depot, Mastercard, Microsoft, Tractor Supply und Visa.

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