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Finanziell frei mit 40: 2 Optionen, 1 Königsweg

Foto: Getty Images

„Finanzielle Freiheit“ – ein Ziel und schier unendlich viele Möglichkeiten, um dorthin zu gelangen. Aktien? ETFs? Bitcoin? Jede Anlageklasse verspricht das Blaue vom Himmel!

Wer bereits in jungen Jahren möglichst schnell – gerne ab 40 – finanziell frei sein möchte, hat aus meiner Sicht nur zwei Optionen: Entweder man dreht die Sparquote auf Askese oder man nutzt den unfairen Vorteil, den man als jüngerer Mensch ohnehin im Alltag pflegt.

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Option Numero 2 ist in meinen Augen der absolute Königsweg. Nichts gegen den asketischen Sparmönch – aber warum nicht nutzen, was man hat?

Der Weg des Sparmönchs

Langfristig betrachtet sind Aktien schon immer eine exzellente Wahl für den Vermögensaufbau gewesen. Selbst dann, wenn man einfach blind den gesamten Markt gekauft hat.

Ob DAX, S&P 500 oder Dow Jones – nur stabile Gewinner bekommen ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht im Index. Was nach einem Sechser im Lotto klingt, ist in Wahrheit nur Mittelklasse. Im Durchschnitt darf man vom Gesamtmarkt eine Rendite von etwa 8 % pro Jahr erwarten (Stand: 09.06.2020).

Das ist nicht viel, aber auch nicht wenig. Richtig explosiv wird diese Strategie erst, wenn die geheime Zutat hinzugefügt wurde: Zeit, so viel wie möglich! Erst nach einigen Jahren entfaltet der berühmt-berüchtigte Zinseszinseffekt seine Magie und verwandelt eine – oberflächlich betrachtet – lahme Rendite in eine unschlagbare Marsrakete.

Der asketische Sparmönch macht sich dieses Wissen zunutze und buttert in jungen Jahren 60 % seines Einkommens in ein Sammelsurium an Aktien-ETFs, um möglichst früh den Grundstein für eine explosive Rendite zu legen, die ihn mit spätestens 40 finanziell frei machen kann. Bis zur Entnahmephase stecken nicht selten zwischen 80 % und 100 % des gesamten Vermögens im ETF-Depot. Erst wenn das Sparziel erreicht ist, wird die Sparbüchse langsam geleert. Finanziell frei – endlich!

Ein solider Plan, der prinzipiell von vorne bis hinten durchdacht ist. Ausfallrisiko? Wird durch die Diversifizierung abgefedert! Inflation? Wird (hoffentlich) durch Rendite und Zinseszins überholt!

Der Königsweg

Aber ist der Weg des Sparmönchs wirklich der einzig wahre Weg? Selbst die beste Strategie hat ihre Nachteile. Der Sparmönch darf für gute 20 Jahre nur ein Ziel haben: die finanzielle Freiheit. Sobald er sich diesem Ziel nur noch halbherzig widmet, geht der Plan nicht auf.

Volle Konzentration für 20 Jahre und danach ist Ruhe – das mag für viele nach einem guten Deal klingen. Aber die Jugend ist meiner Erfahrung nach hochdynamisch und voll mit Chancen, die man entweder ergreift oder für immer ruhen lässt. Eine konstante Sparquote über Jahrzehnte durchzuhalten könnte nicht so einfach und auch nicht so sinnvoll sein, wie sich das viele heute vorstellen!

Aber woher Rendite nehmen, wenn nicht stehlen? Als junger Mensch steht man bei dieser Frage zu Recht vor einem Rätsel. Als jemand, der nicht mehr ganz so jung ist, kann ich mit einiger Erfahrung behaupten: Jüngere Investoren haben einen gigantischen, unfairen Vorteil am Aktienmarkt.

Die Verwicklungen, die man im reiferen Alter mit den etablierten Strukturen hat, ist oft so groß, dass eine objektive Trend- und Marktanalyse sehr schwierig ist. Das ging mir in jungen Jahren deutlich leichter von der Hand. Beim Börsengang von Facebook (WKN: A1JWVX) war mir seinerzeit intuitiv klar, welches Potenzial die Aktie hat.

Als Generation, die das Internet mit der Muttermilch aufgesogen hatte, war die Erfahrung aus dem Alltag enorm. Über Analysten, die Zuckerbergs Social-Media-Plattform mit zuvor gescheiterten Projekten verglichen, konnte ich nur den Kopf schütteln. Für mich war seinerzeit glasklar: Die Netzwerkeffekte, die diese Plattform entfalten kann, werden alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen.

Es kam, wie ich es intuitiv und völlig ohne analytischen Aufwand geahnt hatte: Nach einer kurzen zweistelligen Phase kletterte das gute Stück um mehrere 100 % nach oben und ist heute satte 200 Euro wert (Stand: 09.06.2020).

Du weißt, dass du es weißt

Kurzum: Wer in jungen Jahren seine alltäglichen Erfahrungen – die sich oft an den Grenzen der technologischen Entwicklung befinden – für gezielte Aktienkäufe nutzt, kann leicht ein unschlagbares Hammer-Depot mit klar marktschlagenden Renditen aufbauen.

Das macht nicht zwangsläufig reich. Doch wer die Marktrendite schlagen kann, braucht keine asketische Sparquote und muss dem Gott der finanziellen Freiheit nicht volle 20 Jahre seines Lebens opfern.

Mit dem Königsweg gelingt die finanzielle Freiheit nicht mit Hoffnung auf die Zukunft, sondern mit Ressourcen, die man in jungen Jahren tatsächlich besitzt: ein Auge für Trends, verrostete Strukturen und gesellschaftliche Relevanz. Warum sollte man diese Goldgrube nicht nutzen?

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Stefan Naerger besitzt keine der erwähnten Aktien. Randi Zuckerberg, eine frühere Leiterin der Marktentwicklung und Sprecherin von Facebook sowie Schwester von CEO Mark Zuckerberg, sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Facebook.

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