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DAX über 12.800 Punkten: 5 Aktien, die jetzt noch fundamental günstig erscheinen!

Der DAX hat in den letzten ein, zwei Monaten, Wochen, ja sogar Tagen noch einen ordentlichen Satz nach oben gemacht. Am Montag dieser Woche ging unser heimischer Leitindex beispielsweise nach einer kurzfristigen Korrektur bei einem Zählerstand von 12.819 Punkten aus dem Handel. Die derzeitige Euphorie-Phase geht damit ungebrochen weiter.

Gibt es momentan noch günstige Aktien? Eine knifflige Frage, die sich viele Investoren derzeit stellen. Werfen wir jedoch im Folgenden einen Blick auf fünf günstig wirkende Anteilsscheine aus unserem heimischen Leitindex. Vielleicht wirst du im Nachgang ja die eine oder andere Fährte einer preiswerten Gelegenheit aufnehmen.

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1. HeidelbergCement

Eine erste Aktie, die zunächst fundamental preiswert wirkt, ist die von HeidelbergCement (WKN: 604700). Der DAX-Baustoffkonzern kommt gegenwärtig auf ein Aktienkursniveau in Höhe von 51,96 Euro (08.06.2020, maßgeblich für alle Kurse). Bei einem 2019er-Gewinn je Aktie in Höhe von 5,50 Euro beträgt das Kurs-Gewinn-Verhältnis moderate 9,44. Ein vergleichsweise niedriger Wert, der mit einem Jahresumsatz von 95,01 Euro abgerundet wird. Dadurch beläuft sich das Kurs-Umsatz-Verhältnis auf lediglich 0,55. Ein historisch günstiger Wert.

Eigentlich versteckt sich hinter der Aktie von HeidelbergCement auch eine starke Dividendenaktie. Der DAX-Baustoffriese hat ursprünglich geplant, in diesem Jahr die Dividende auf 2,20 Euro anzuheben, wodurch die Dividendenrendite bei über 4 % läge. Der neue Vorschlag sieht jedoch bloß eine Dividende in Höhe von 0,60 Euro vor. Zumindest mit der Dividende ist jetzt zunächst erst mal Schluss, die Bewertung könnte jedoch aussichtsreich sein. Vor allem, wenn HeidelbergCement mittelfristig an die 2019er operative Stärke anknüpfen kann.

2. Fresenius

Eine zweite Aktie, die derzeit noch immer fundamental preiswert wirkt, ist die von DAX-Dividendenaristokrat Fresenius (WKN: 578560). Selbst bei einem inzwischen deutlich gestiegenen Aktienkursniveau von 44,60 Euro und einem 2019er-Gewinn je Aktie in Höhe von 3,38 Euro kommt der Gesundheitskonzern auf ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 13,2. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis liegt bei einem Jahresumsatz von über 63 Euro bei ca. 0,7. Die Dividendenrendite ist bei einer geplanten Ausschüttung von 0,84 Euro mit 1,88 % eher niedrig. Ein moderates Ausschüttungsverhältnis von 25 % sind Investoren jedoch inzwischen gewohnt.

Fresenius ist dabei weiterhin operativ auf Spur: Der Gesundheitskonzern hat das Coronavirus ohne operativen Einbruch überstanden. Das Geschäftsmodell mit Schwerpunkten auf Krankenhäusern, Dialysen und anderen medizinischen Leistungen ist und bleibt unzyklisch. Die 2020er-Bewertung dürfte daher ähnlich aussehen, weshalb die Aktie weiterhin interessant erscheint.

3. Allianz

Nicht so konstant ist zwar der operative Geschäftsverlauf der Allianz (WKN: 840400). Mit der Rekordzeit ist es in diesem Jahr vorbei, wie das Management bereits vor einigen Wochen erklärt hat. Dennoch wird der DAX-Versicherer profitabel bleiben. Es könnte sich bei dem Ergebniseinbruch außerdem um einen kurzfristigen Knick handeln.

Die 2019er-Bewertung, die mittelfristig wieder im Bereich des Möglichen erscheint, sieht dabei ziemlich attraktiv aus. Bei einem Aktienkursniveau von 191,42 Euro und einem 2019er-Gewinn je Aktie von 18,90 Euro beläuft sich das Kurs-Gewinn-Verhältnis knapp über 10. Die Dividendenrendite liegt gemessen an der 2020er-Ausschüttung in Höhe von 9,60 Euro noch immer knapp über 5 %. Zudem liegt das Kurs-Buchwert-Verhältnis mit einem Buchwert je Aktie von über 177 Euro knapp über 1. Alles Faktoren, die preiswert erscheinen. Vor allem, wie gesagt, wenn nach einem durchwachsenen Geschäftsjahr 2020 wieder die Rückkehr in die operative Erfolgsspur lauern wird.

4. E.ON

Auch die Aktie von E.ON (WKN: ENAG99) kann man erneut zu den konstanteren DAX-Werten zählen. Der Versorger, der vermehrt in Richtung Stromdienstleister- und -händler geht, kommt derzeit auf ein Aktienkursniveau von 10,32 Euro. Bei einem 2019er-Gewinn je Aktie von 0,68 Euro beläuft sich das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf 15,2. Zugegeben, das wirkt eher moderat bewertet. Allerdings wird die Aktie gemessen an einem Jahresumsatz von 17,88 Euro mit einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von knapp 0,6 eher günstig bewertet.

E.ON könnte zudem Ansätze einer spannenden Dividendenperle besitzen. Insbesondere, wenn das wenig zyklische Geschäftsmodell Bestand hat und die seit drei Jahren jedes Jahr angehobene Dividende hält, könnte der Mix attraktiv erscheinen. Zumal es hier gegenwärtig eine Dividendenrendite von 4,45 % zu ergattern gibt.

5. Henkel

Zu guter Letzt ist auch noch die Aktie von Henkel (WKN: 604840) eine eher defensive und günstig bewertete Aktie, die einen näheren Blick verdient haben könnte. Keine Frage: Der DAX-Konsumgütergigant spürt ebenfalls die Auswirkungen des Virus. Mit einem organischen Umsatzeinbruch von 0,8 % allerdings vergleichsweise gering.

Henkel kam im letzten Geschäftsjahr 2019 auf einen Gewinn je Aktie in Höhe von 4,80 Euro. Bei einem derzeitigen Aktienkursniveau von 77,35 Euro entspricht das einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von vergleichsweise moderaten 16,1. Bei einem Jahresumsatz in Höhe von 46,32 Euro beträgt das Kurs-Umsatz-Verhältnis 1,66. Das ist zwar nicht wirklich fundamental preiswert. Allerdings jedoch im Peer-Vergleich eine eher günstige Alternative für die defensive Klasse.

Henkel könnte noch einige schwierige Quartale oder auch Jahre vor sich haben. Mittel- bis langfristig erscheint jedoch eine Rückkehr in einen moderaten Wachstumskurs möglich. Das kann die Aktie ebenfalls preiswerter erscheinen lassen.

Ist die Zeit der Schnapper vorbei?

Wie gesagt: Der DAX notiert über 12.800 Punkten und die Zeit der richtig günstigen Bewertungen scheint zunächst vorbei. Allerdings existieren noch immer preiswerte Aktien, die einen näheren Blick wert sein könnten. Ob sie jetzt jedoch interessant für dich sind, das ist eine andere Frage. Zumindest einen Watchlist-Platz könnten einzelne Aktien jedoch verdient haben.

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Vincent besitzt Aktien der Allianz, von Fresenius und Henkel. The Motley Fool empfiehlt Fresenius.

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