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Gazprom-Aktie: Neben Nord-Stream-2-Chaos jetzt auch weniger „Power of Siberia“?

Die Aktie von Gazprom (WKN: 903276) hat derzeit einige größere Baustellen. Neben den niedrigen Öl- und Erdgaspreisen, die zuletzt das gesamte Segment belasteten, war das insbesondere die EU-Pipeline Nord Stream 2, die immer mal wieder in die Schlagzeilen geraten ist. Die US-Politik hat in den vergangenen Tagen den Druck noch einmal drastisch erhöht, um das Projekt auf der Zielgeraden zu boykottieren.

Allerdings scheint es, als wäre Nord Stream 2 jetzt nicht die einzige Sorgen-Pipeline. Nein, auch bei einem wichtigen Großprojekt mit China scheint sich etwas weniger Elan abzuzeichnen. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Investoren wissen müssen. Und ob der Röhre jetzt womöglich die Power ausgeht.

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Power of Siberia mit enttäuschendem Jahresstart

Wie jetzt berichtet wird, konnte die China-Pipeline Silas Siberia, was übersetzt so viel bedeutet wie Kraft Sibiriens (oder auch Power of Siberia) bislang nicht die gewünschten Erfolge liefern. Die Pipeline ist zwar formal gesehen per Ende des vergangenen Jahres offiziell in Betrieb genommen worden. Die Staatschefs von Russland und China haben die Pipeline eingeweiht. In der Zwischenzeit hat jedoch das Coronavirus mächtig zugeschlagen.

Gemäß Daten der chinesischen Zollbehörden sei dabei weniger Erdgas transportiert worden, als geplant. Bedingt durch das Coronavirus sei die Nachfrage der chinesischen Wirtschaft zunächst eingebrochen, was dazu geführt habe, dass die Leitung sogar einige Wochen stillstand. Offiziell ist dieser Stopp allerdings mit Wartungsarbeiten begründet worden.

Direkt nach der Coronakrise habe es hingegen auf russischer Seite einige Probleme gegeben. Als die chinesische Wirtschaft wieder hochgefahren ist, hätte sich mehr als jeder dritte Mitarbeiter beim Gasfeld Tschajanda mit Corona infiziert. Das hätte wiederum weitere Baustellen nach sich gezogen. Verliert Gazprom daher auch bei diesem wichtigen Projekt jetzt seinen Mojo?

Die langfristige Perspektive zählt

Kurzfristig, so könnte man jetzt natürlich denken, hat der russische Erdgasriese einige Probleme einzustecken. Das hat sich allerdings auch im Vorfeld abgezeichnet: Das Coronavirus hat schließlich weite Teile des Öl- und Erdgasmarktes lahmgelegt. Eine wegbrechende Nachfrage von chinesischer Seite aus hat zudem die Ölpreise stark belastet. Faktoren, die eigentlich hinlänglich bekannt gewesen sind und entsprechend eingepreist erscheinen.

Mittel- bis langfristig geht es allerdings weiterhin um die Perspektive, die Gazprom sich aufbaut: China ist und bleibt ein wichtiger Absatzmarkt für das eigene Erdgas und die Volksrepublik bleibt hungrig, was den Verbrauch von Ressourcen angeht. Hier dürfte daher ein grundsätzlich attraktiver Wachstumsmarkt für den russischen Konzern entstehen.

Gleichzeitig dürften sich auch die Probleme bei Nord Stream 2 in den kommenden Wochen und Monaten relativieren. Selbst wenn die USA jetzt noch einmal den Druck erhöhen, so ist es die russische Regierung selbst, die jetzt die Federführung beim Bau der EU-Pipeline übernommen hat. Ein starker Indikator dafür, dass dieses Projekt jetzt nicht mehr vom Druck der US-Regierung abhängig ist. Auch diese Perspektive hält somit die mittel- bis langfristige Perspektive hier auf.

Eine turbulente Zeit!

Im Endeffekt zeigen die aktuellen Wasserstandsmeldungen aus China daher ebenfalls bloß, dass wir uns gegenwärtig in einer turbulenten Zeit befinden. Dass das Reich der Mitte weniger nachgefragt hat, dürfte den meisten Investoren im Öl- und Erdgasmarkt bewusst gewesen sein. Und auch, dass das Coronavirus Teile der Produktion lahmlegen kann.

Jetzt geht es darum, in die Zukunft zu schauen. In eine Zeit nach dem Coronavirus. Die mit deutlich mehr fertigen Pipelines bessere Aussichten beinhalten dürfte.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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