The Motley Fool

Warren Buffett mit 137 Mrd. US-Dollar in Cash: Wird es etwa eine Berkshire-Hathaway-Dividende geben?

Es ist noch immer ein großes Rätsel, was Warren Buffett letztlich mit seinem gigantischen Berg an Cash plant. Investieren, so viel scheint jedenfalls sicher, möchte das Orakel von Omaha in der aktuellen Situation nicht. Keine Chance erscheint ihm als langfristig aussichtsreich. Sicherheit ist hingegen ein höher bewertetes Gut. So in etwa der Tenor, den wir vom Starinvestor hinter der legendären Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway (WKN: A0YJQ2) vernehmen können.

Steckt dahinter womöglich ein Plan? Vielleicht sogar ein Masterplan in Form von gigantischen Aktienrückkäufen? Oder plant das Orakel von Omaha etwas anderes? Ja, vielleicht sogar eine Dividende? All das sind Fragen, die ich in den letzten Wochen erneut gelesen habe.

3 Aktien, die jetzt von der Digitalisierung der Welt profitieren Das Coronavirus verändert nachhaltig die Welt, in der wir leben. Die Digitalisierung der Welt ist nicht mehr aufzuhalten und erfährt aktuelle eine massive Beschleunigung. The Motely Fool hat jetzt 3 Unternehmen identifiziert, die von diesem Mega-Trend in 2020 und den kommenden Jahren stark profitieren werden. Für uns Kerninvestments der neuen, digitalen Welt 2.0. Fordere die kostenlose Analyse jetzt hier ab..

Eines steht für mich jedoch fest: Nein, Warren Buffett wird vermutlich auch mit einem Rekordbetrag an Cash keine Dividende an die Investoren auszahlen. Was wiederum auf einige vom Grundsatz her plausible Gründe zurückzuführen ist.

Warren Buffett investiert das Geld lieber selbst

Auch wenn das in der aktuellen Situation fast schon komisch klingen mag, aber Warren Buffett wird seinen Investoren vermutlich weiterhin keine Dividende auszahlen, weil er andere Pläne mit den Mitteln hat. Grundsätzlich hat das Orakel von Omaha bereits mehrfacht erklärt, dass man die eigenen Mittel nicht auszahlen möchte, weil sie bei Berkshire Hathaway besser aufgehoben sind. Er könne langfristig mit Cash generell weitere Entscheidungen treffen, die den Wert des Portfolios und der Beteiligungsgesellschaft erhöhen. Und entsprechend zu besseren Renditen, auch für Investoren, führen.

Zudem ist Buffett kein Fan der Steuerpraktik hinter der Dividende. Da der Gewinn seiner Beteiligungsgesellschaft sowieso versteuert wird und die Dividende an die Investoren ebenfalls ein weiteres Mal, ist das Orakel von Omaha eher abgeneigt, freie Mittel auszuzahlen. All das spricht vom Grundsatz dagegen, dass es dieses Mal und selbst mit 137 Mrd. US-Dollar in Cash eine Dividende geben wird.

Warren Buffett bevorzugt Aktienrückkäufe

Aber dennoch: Häufig kommen Spekulationen auf, dass es womöglich eine Sonderdividende geben könnte, um das Cash-Polster ein wenig abzuschmelzen. Doch auch hier sollten Investoren nicht allzu viel Hoffnung auf eine kurze, hohe Ausschüttung besitzen. Denn sollte es zum Vernichten eines gewissen Teils überschüssigen Kapitals kommen, so dürfte es für das Orakel von Omaha einen anderen bevorzugten Weg geben: Aktienrückkäufe.

Warren Buffett sieht in dieser Maßnahme einerseits den oben skizzierten Steuervorteil. Andererseits jedoch auch einen langfristigen Effekt. Dadurch, dass ausstehende Aktien gekauft und eingezogen werden, verringert sich schließlich die Basis der ausstehenden Aktien. Oder anders ausgedrückt: Der Teil jeder noch übrig gebliebenen Aktie wird größer. Das wiederum kann langfristig über Jahre hinweg das Renditepotenzial erhöhen.

Aktienrückkäufe scheinen daher auch weiterhin das Mittel für Warren Buffett und Berkshire Hathaway zu sein, um Kapital an die Investoren zurückzuführen. Für eine Dividende dürfte da wenig Raum vorhanden sein.

Ich bin mir sicher: Warren Buffett plant etwas!

Zu guter Letzt bin ich mir überdies sicher, dass Warren Buffett einen gewissen Plan verfolgt und nicht einfach so 137 Mrd. US-Dollar an Cash hält. Wie genau der Plan aussieht, welche Investitionen folgen oder ob es womöglich wirklich ein gigantisches Aktienrückkaufprogramm in schweren Zeiten wird, das bleibt natürlich noch offen.

Unterm Strich wird das Orakel von Omaha jedoch auch weiterhin eine bessere Verwendung für seine liquiden Mittel haben als für eine Dividende. Wer daher auf eine Ausschüttung spekuliert, der könnte womöglich aus den falschen Gründen in die Aktie von Berkshire Hathaway investieren.

Ist das die „nächste Netflix“ (und ein Corona-Gewinner)?

Wegen Corona-Isolation nimmt zurzeit ein Trend doppelt an Fahrt auf, der frühe Investoren so glücklich machen könnte wie die Netflix-Investoren der ersten Stunde: Gaming. Netflix hat seine Aktionäre bereits auf diese Entwicklung vorbereitet „Wir konkurrieren mit diesem disruptiven Trend… und wir werden ihn vermutlich verlieren…!“. Dieses Unternehmen könnte Netflix als König des Next-Gen-Entertainment entthronen. Wir möchten dir gerne alle Einzelheiten über dieses Unternehmen an die Hand geben.

Fordere unseren neuen kostenlosen Spezialreport „Die Gaming-Industrie steht vor einem neuen Schub – Das ist unsere Top-Empfehlung“ jetzt an!

Vincent besitzt Aktien von Berkshire Hathaway. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Berkshire Hathaway (B-Aktien) und empfiehlt die folgenden Optionen: Long January 2021 $200 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien), Short January 2021 $200 Put auf Berkshire Hathaway (B-Aktien) und Short June 2020 $205 Call auf Berkshire Hathaway (B-Aktien).

Diese Aktien empfehlen wir jetzt zum Kauf

Die Post-Corona Ära: Die neue Normalität +++ Worauf du dich jetzt einstellen solltest +++ Wo die Redaktion des Stock Advisor Deutschland jetzt die größten Kaufchancen sieht+++Die 3 besten Kennzahlen für deinen Sicherheits-Depotcheck+++

Welche Aktien haben jetzt die besten Chancen , in der Post-Corona Ära zu bestehen und davon zu profitieren?

Wir sind fest davon überzeugt, dass Investoren langfristig belohnt werden, wenn sie jetzt bewährte Foolishe Kriterien beachten.

Teste jetzt 30 Tage lang Stock Advisor Deutschland und erhalten sofortigen Zugriff auf alle aktuellen Kaufempfehlungen und Inhalte!

Klick hier für alle Details!