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So legst du 1.000 Euro richtig an, um mit einer Aktie reich zu werden!

Es mag beim ersten Lesen unrealistisch klingen, aber man kann durchaus mit einer vergleichsweise kleinen Summe in Höhe von 1.000 Euro reich werden. Dabei kommt es vor allem darauf an, wie man mit dieser Summe umgeht und diese investiert. Die Rede ist nicht von einem spekulativen, schnellen Gewinn im Kasino bei einem „Alles oder nichts“-Spiel. Das kann zwar gut gehen, aber wir wissen doch, dass im Grunde genommen immer nur die Bank gewinnt.

Vielmehr könnte man diese Summe in eine Aktie investieren, von der man überzeugt ist. Dabei sollte es sich nach Möglichkeit um die Aktie eines Unternehmens handeln, dass noch relativ am Anfang seiner Karriere steht. Ein sogenanntes Small Cap. Small Cap steht hier für „kleine“ oder „geringe“ Marktkapitalisierung. Diese Unternehmen erkennt man oft daran, dass sie ein Produkt oder eine Dienstleistung anbieten, die noch nicht am Markt etabliert ist. Damit verdienen sie meistens auch noch kein Geld. Im Gegenteil: Meistens wird noch ordentlich Cash pro Jahr verbrannt, um das Produkt zu entwickeln und zu wachsen.

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Wie man also bereits erahnen kann, ist eine Investition in ein solches Unternehmen keineswegs risikofrei. Allerdings investiert man nach wie vor Geld in ein echtes Unternehmen. Das Unternehmen schafft echten Wert und echte Menschen arbeiten dort. Dafür ist das Potenzial, einer Vervielfachung des Marktwertes bei einem Small Cap einfach wesentlich größer als bei anderen, etablierten Unternehmen.

Das richtige Unternehmen finden

Es gibt keine exakte Anleitung, wie man Small Caps findet, die in den kommenden 10, 20 oder sogar 30 Jahren die neuen Big Player sein werden. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle, wovon wir einige nicht in der Hand haben, wie die aktuelle Coronakrise deutlich macht.

Doch es hilft durchaus, sich vor der Investition intensiv mit dem Unternehmen zu beschäftigen. Man sollte sich genau anschauen, was dort gemacht wird. Kurzum, man sollte das Geschäftsmodell begreifen. Dabei sollte man am besten ein Gefühl für das Management bekommen. Wie denkt der Vorstand? Welche Visionen werden verfolgt? Besitzen die Unternehmensführer Anteile am Unternehmen?

Wenn einem etwas unklar ist, kann man sich an das Investor-Relations-Team einer jeden Aktiengesellschaft wenden. Dort erhält man benötigte Informationen und kann auch schon etwas darüber erfahren, wie das Unternehmen mit (potenziellen) Privatinvestoren umgeht.

Neben diesen subjektiven Faktoren sollte man natürlich auch objektiv in die Bilanz des Unternehmens gucken. Wie sieht die Verschuldung aus? Wie viel Cash hat das Unternehmen bzw. wie lange können sie damit überleben, ohne neue Schulden machen zu müssen?

Großartige Renditen brauchen Zeit

Wenn man ein oder mehrere Unternehmen gefunden hat, von denen man überzeugt ist und sich eine großartige Wachstumsstory erhofft, ist die Zeit gekommen, um zu investieren. Sobald man investiert ist, braucht man Geduld und Zeit. Denn erst mit der Zeit wird sich das Unternehmen (hoffentlich) entwickeln, expandieren und zu einem Marktführer in seinem Bereich emporsteigen.

Bei vielen Unternehmen, die heute führend sind, hat diese Entwicklung ebenfalls lange gedauert. Man denke dabei an Amazon oder Netflix. Beiden Unternehmen ist am Anfang ihrer Geschichten nicht viel zugetraut worden. Immer wieder haben die Unternehmen und ihre Unternehmenslenker Kritik einstecken müssen und wurden belächelt. Doch heute sehen wir, wohin die Reise gegangen ist.

Daher gehört zu einer wahren Multibagger-Investition auch Mut. Mut, an ein Geschäftsmodell zu glauben, dass anfangs ungewöhnlich aussieht. Doch wer weiß, vielleicht ist das in ein paar Jahren schon ganz anders? Und eines sollte man immer im Hinterkopf haben: Der Verlust geht maximal bis 0 Euro. Nach oben sind allerdings bei Aktien keine Grenzen gesetzt.

Ist das die „nächste Netflix“ (und ein Corona-Gewinner)?

Wegen Corona-Isolation nimmt zurzeit ein Trend doppelt an Fahrt auf, der frühe Investoren so glücklich machen könnte wie die Netflix-Investoren der ersten Stunde: Gaming. Netflix hat seine Aktionäre bereits auf diese Entwicklung vorbereitet „Wir konkurrieren mit diesem disruptiven Trend… und wir werden ihn vermutlich verlieren…!“. Dieses Unternehmen könnte Netflix als König des Next-Gen-Entertainment entthronen. Wir möchten dir gerne alle Einzelheiten über dieses Unternehmen an die Hand geben.

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Caio Reimertshofer besitzt keine der erwähnten Aktien. John Mackey, CEO von Amazon-Tochter Whole Foods Market, sitzt im Board of Directors von The Motley Fool. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Amazon und Netflix und empfiehlt die folgenden Optionen: Short January 2022 $1940 Call auf Amazon und Long January 2022 $1920 Call auf Amazon.

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