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Plötzlich Stille bei Wirecard: Hat diese Horroranalyse etwa recht?

Foto: Wirecard AG

Die Aktie von Wirecard (WKN: 747206) kämpft sich in einem freundlicheren Gesamtmarkt wieder etwas zurück: Das derzeitige Kursniveau beläuft sich auf 94,26 Euro (03.06.2020, maßgeblich für alle Kurse). Damit konnten die Anteilsscheine einen Teil der Verluste wieder hereinholen.

In den letzten Tagen gab es häufig gemischte Nachrichten. Einerseits konnten bis Ende Mai weitere Kooperationen verkündet werden. CEO Braun hat außerdem mit einem Millionenbetrag weitere Aktien gekauft. Allerdings gab es aufgrund dieser Käufe weitere Ermittlungen der BaFin. Zudem schwingt der KPMG-Bericht noch immer ein wenig nach. Vor allem, was die Kritiker anbelangt.

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Generell ist es in den letzten zwei Wochen vergleichsweise ruhig auf den Investor-Relations-Seiten des Zahlungsdienstleisters gewesen. Zeichnet sich hier womöglich ab, dass die Horrorprognose einer Rating-Gesellschaft recht behalten wird?

Die Prognose von Moody’s auf dem Prüfstand

Genauer gesagt ist es die Ratingagentur Moody’s, die in dieser Woche für Aufsehen gesorgt hat. Demnach könne Wirecard hinsichtlich der Kreditwürdigkeit vor dem Absinken aufs Ramschniveau stehen. Das bisherige Rating von Baa3, das einen Investment-Grade rechtfertigt, könnte auf ein Rating aus dem sogenannten Junk-Bereich fallen.

Allerdings ist es die Begründung, die Investoren aufhorchen lassen sollte: Wie Moody’s nämlich sinngemäß dargelegt hat, könnten die turbulenten letzten Wochen eine Auswirkung auf die Reputation des DAX-Konzerns haben. Das könne wiederum andere Unternehmenskunden dazu bewegen, nach Alternativen im Markt der Zahlungsdienstleister zu suchen. Das Wachstum könnte dadurch etwas ins Stocken geraten.

Wie wir jedenfalls in den letzten Wochen erkennen konnten, gab es wenige operative Neuigkeiten. Zumindest in den letzten zwei Wochen: Die aktuellste Neuigkeit umfasst eine vergleichsweise kleinere Kooperation mit websms, die jedoch bereits auf den 20. Mai datiert. Hat Moody’s mit seiner Einschätzung daher heute schon recht?

Noch gilt: Füße stillhalten!

Für den Moment sollten Investoren die Füße stillhalten. Wir befinden uns schließlich in einer herausfordernden Zeit. Das Coronavirus bewegt noch immer die Märkte. Prominente größere Kooperationen, insbesondere im Einzelhandel, der Gastronomie oder im Reisesegment, dürften daher keine Priorität bei den potenziellen Kunden besitzen. Die schließlich andere Probleme haben als die Suche nach einem Zahlungsdienstleister.

Entsprechend könnte jetzt eine Sondersituation eingetreten sein, die das Wegbleiben von prominenten Kooperationen rechtfertigen kann. Aber dennoch: Zwei Wochen ohne größere Unternehmenskooperation sind recht ungewöhnlich für den Zahlungsdienstleister. Entsprechend gilt es, das im Auge zu behalten.

Zumal Moody’s ein solch schwierigeres Szenario in seinem Ausblick skizziert hat. Für Foolishe Investoren gilt es daher, die kommenden Wochen und Monate genauer zu überprüfen. Allerdings nicht bloß, was die reine Menge der Kooperationen angeht, die zweifellos wohl wiederkehren werden. Nein, sondern auch, was die Qualität anbelangt. Eigentlich hat der DAX-Konzern Wirecard hier in letzter Zeit schließlich ebenfalls von der Reichweite her zulegen können.

Eine Baustelle, die es im Auge zu behalten gilt!

Dass Wirecard jetzt seit ca. zwei Wochen keinerlei nennenswerte Kooperation zu verkünden hatte, das sollte zunächst nicht überbewertet werden. Gerade in Zeiten des Coronavirus kann das normal sein. Zumal es Branchen und Unternehmen gibt, die einfach andere Baustellen zu bewältigen haben.

Der Ausblick von Moody’s sollte Investoren hier jedoch generell etwas sensibilisieren: Die künftigen Partnerschaften könnten schließlich offenbaren, ob an dieser Prognose etwas dran ist. Das Wachstum mithilfe von Kooperationen ist eine wichtige Säule der Erfolgsgeschichte von Wirecard. Wobei die Reputation ein wichtiger Aspekt ist.

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Moody´s.

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