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Lufthansa-Aktie nach Staatsrettung: Noch immer Kursziel von 0,50 €?

Quelle: Thomas Brantl

Die Lufthansa (WKN: 823212) scheint jetzt die wirklich finalen Schritte zu gehen, um sich vom Staat retten zu lassen. So hat der Aufsichtsrat, der zuletzt eine Einigung blockierte, den Bedingungen und Auflagen doch noch zugestimmt. Eine weitere Hürde, um nicht in die Insolvenz in Eigenregie zu schlittern.

Damit scheint eine Krise nun vorbei zu sein und die Kranich-Airline zunächst gerettet. Womöglich fangen die Probleme mittel- bis langfristig jedoch gerade erst an. Für Aktionäre drohen eine bedeutende Verwässerung und eine gewisse politische Einflussnahme, die operativ womöglich einige Prozesse ausbremsen könnte.

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Außerdem ist das Coronavirus natürlich auch noch nicht vorbei. Ein Analyst hat das entsprechend nun quittiert. Mit einem Kursziel von lediglich 0,50 Euro. Schauen wir im Folgenden daher einmal, was Investoren wissen müssen und wie wahrscheinlich diese Prognose ist.

Die Einschätzung im Überblick

Es ist weiterhin die US-Bank Citigroup, die jetzt ein solches Kursziel von 0,50 Euro herausgegeben beziehungsweise bestätigt hat. So gebe es gewissermaßen zwei Faktoren, die zwar zunächst teilweise auch positive Impulse setzen könnten. Unter anderem die Kleinanlegergemeinde, die glaube, dass das Schlimmste überstanden sei. Sowie Leerverkäufer, die theoretisch und fundamental richtig lägen. Generell scheint der Analyst jedoch skeptisch zu sein.

Auch andere Analysten bewerten die Ausgangslage ähnlich. Die Credit Suisse beispielsweise verweist auf die Verwässerung für die bisherigen Investoren durch die Staatsbeteiligung, die das Kursziel reduzieren würde. Zudem geht man hier in diesem Jahr von einem Verlust in Höhe von 5,2 Mrd. Euro aus. Ein Wert, der jedoch im kommenden Jahr wieder zu einem Gewinn in Höhe von knapp über 400 Mio. Euro werden könnte.

Generell viel Skepsis, die derzeit die Aktie der Lufthansa belastet, wobei ein Kursziel von 0,50 Euro womöglich übertrieben sein könnte. Aber was ist vom Grundsatz her dran an der pessimistischen Einschätzung zur Kranich-Aktie?

Es könnte nicht übertrieben sein …

Die Euphorie scheint im Moment groß zu sein, dass eine Insolvenz vom Tisch ist. Die Aktie könnte dadurch womöglich kurzfristig sogar steigen. Eine Performance, die jedoch trügerisch sein könnte.

Im Endeffekt ist und bleibt die Ausgangslage durchwachsen: Das Coronavirus bremst derzeit noch immer die operative Performance. Das Geschäftsjahr 2020 wird verlustträchtig. Zudem drohen eine Verwässerung und eine signifikante Verschuldung der Airline, die die Ergebnisse die kommenden Jahre belasten wird. Und die Rendite durch mehr ausstehende Anteilsscheine zusätzlich verwässert.

Darüber hinaus könnten sich mittel- bis langfristig staatliche Einflussnahmen durch die zwei Aufsichtsratsmandate abzeichnen. Zwar möchte die jetzige Regierung wohl nicht direkt auf die Airline einwirken. Nach einer neuen Wahl auf Bundesebene mit einer womöglich neuen Regierungskoalition könnte sich das auch ändern. Selbst wenn jetzt eine Insolvenz kein Thema ist, hat jetzt im Endeffekt erst ein langwieriger Prozess begonnen, bei dem die Lufthansa vielleicht in vielen Jahren mal wieder an die alte Stärke anknüpfen können wird.

Denke unternehmensorientiert!

Potenzielle Investoren, die jetzt auf das günstige Kursniveau spekulieren wollen, sollten daher besser unternehmensorientiert denken. Mit einem solchen Blick fallen einige Probleme auf, die mittel- bis langfristig die Renditen schmälern dürften. Ein Mix, der für Foolishe Investoren dann womöglich nicht mehr interessant sein könnte, egal ob ein Kursziel von 0,50 Euro erreicht wird oder nicht. Die Probleme sind jedenfalls noch nicht aus der Welt geschafft.

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Vincent besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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