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Dividenden, ETFs & Co.: Warum die Angst beim Investieren ausgerechnet jetzt dein größter Feind sein kann!

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Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass das erfolgreiche Investieren eigentlich kein emotionaler Prozess ist. Gefühle sind in der Welt von Aktien und Börse häufig kontraproduktiv. Rationale Entscheidungen hingegen das Mittel der ersten Wahl.

Allerdings weiß jeder Investor, der mindestens eine Krise oder eine Panik mitgemacht hat, dass es eine wirkliche Herausforderung ist, die Angst im Zaum zu halten. Gerade wenn die Börsen volatil sind, ist Angst ein stetiges und großes Thema.

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Es gibt jetzt allerdings auch eine andere Angst, die vermehrt wichtig werden dürfte. Und sie könnte aktueller denn je sein, je weiter die Börsen steigen: die Angst, etwas zu verpassen.

Die Fear of Missing out ist zurück

Bist du mit dem Begriff der sogenannten FoMo vertraut? Falls ja, wirst du mit Sicherheit wissen, dass es sich dabei ausgeschrieben um die Fear of Missing out handelt. Oder eben die Angst, an der Börse etwas zu verpassen. Eine andere Form der Panik, die ebenfalls in vielen Fällen auftritt. So wie vermutlich auch jetzt.

Neben einzelnen Aktien oder Unternehmen, auf die man zu spät aufspringt, können beispielsweise ETF-Investoren vermehrt befürchten, die beste Performance zu verpassen. Der DAX konnte am Mittwoch dieser Woche schließlich die Marke von 11.600 Zählern hinter sich lassen und hat seit dem Tiefpunkt bei knapp über 8.000 Punkten reichlich Boden gutgemacht. Wer auf „ruhigere“ Zeiten gehofft hat, der hat einiges liegen gelassen.

Das wiederum führt jetzt zu einem gewissen Handlungsdruck: Die Börsen könnten schließlich noch immer preiswert sein, gemessen an den alten Rekordwerten. Besser jetzt aufspringen, bevor man die weitere Rallye verpasst. Und, tata, die Fear of Missing out in Reinkultur ist geboren. Wobei gerade ETF-Investoren, die in Zeiten des Crashs abgesprungen sind, jetzt wieder aufspringen können.

Das Gleiche könnte außerdem für Dividendenaktien gelten. Oder für REITs. Viele noch zuverlässige und starke Ausschütter steigen ebenfalls und werden in der Bewertung teurer. Das wiederum führt zu niedrigeren Dividendenrenditen, die sich Investoren womöglich noch sichern wollen. Auch hier ist die FoMo entsprechend vorhanden. Oder der Handlungsdruck, jetzt noch auf solche Aktien zu setzen.

Was tun bei Fear of Missing out?

Die jetzt interessantere Fragestellung ist, was man als Investor bei der FoMo machen sollte. Allerdings ist die Beantwortung dieser Frage eine, die man nicht bloß aus dem Hier und Jetzt treffen kann. Sondern eigentlich eine Veränderung der inneren Einstellung zum Investieren voraussetzt.

Es kann jetzt natürlich noch ein smarter, langfristiger Schachzug sein, auf dividendenstarke Aktien oder ganze Märkte mithilfe eines ETF zu setzen. Bloß nicht aufgrund der Angst, etwas zu verpassen. Tatsächlich könnte gerade jetzt der Markt vor einer weiteren Korrektur stehen. Die Aussichten haben sich bislang kaum verändert, allerdings steigen die Kurse wieder. Das führt unentwegt zu teureren Bewertungen.

Wer jetzt investiert, der sollte dies mit dem Ziel tun, über Jahre und Jahrzehnte hinweg zu profitieren. Das umfasst einerseits jedoch auch das Nicht-Verkaufen während volatiler Phasen. Sowie das günstige Nachkaufen, sollten die Kurse einbrechen. Wer jedoch einfach bloß ausschließen will, etwas zu verpassen, der wird vermutlich enttäuscht verkaufen, sobald die Märkte korrigieren. Und immer wieder zu teuer einsteigen, wenn die Rendite bereits zurückgekehrt ist. Ein Teufelskreis, der die Fear of Missing out nach sich zieht.

Jetzt eine akute Gefahr?

In meinen Augen könnte die Fear of Missing out jetzt gerade eine Gefahr sein. Die globalen Börsen steigen eben ohne ersichtlichen Grund einfach weiter. Diese Angst könnte einer der Treiber sein. Wenn auch du daher überlegst, jetzt noch nachzukaufen, sollte die Angst nicht dein Wegbegleiter sein. Genauso wenig wie andere Emotionen, wobei speziell die Gier eine ebenfalls größere Rolle spielen dürfte.

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