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1 gute und 2 schlechte Nachrichten für die Wirecard-Aktie

Foto: Wirecard AG

Wenn es nicht besondere Umstände verhindern würden, spräche heute alles für die Wirecard (WKN: 747206)-Aktie. So ist sie vom Hoch fast 57 % gefallen (26.05.2020) und deshalb wieder günstig bewertet. Hinzu kommt ein Geschäft, dass fast ohne Sachinvestitionen wächst und dessen Aussichten nicht besser sein könnten.

Es gibt also offensichtlich keine Mängel an der Wirecard-Aktie, wenn das Unternehmen in der Vergangenheit nicht den Fehler begangen hätte, unter allen Umständen bei gleichzeitigem Eingehen hoher Risiken (hiermit ist der dominante Geschäftsanteil des Drittpartnergeschäfts gemeint) stark wachsen zu wollen.

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Im Nachhinein könnte man also sagen, für das Unternehmen wäre es besser gewesen, zunächst auf Geschäft zu verzichten und langsam eigene Lizenzen zu erwerben, um weltweit aktiv zu werden. Dieser Fehler wurde jetzt offensichtlich erkannt. Wirecard möchte innerhalb der nächsten zwei Jahre das Drittpartnergeschäft zum Großteil durch eigene Lizenzen ersetzen.

Doch aktuell ist das Unternehmen noch nicht über dem Berg. Zuletzt gab es eine gute, aber auch weiterhin zwei schlechte Nachrichten.

1. Wieder einen Kunden gewonnen

Wirecard zählt bereits sehr viele namhafte Unternehmen zu seinen Kunden, was für den Konzern und seine Produkte spricht. Zuletzt konnte er die Videospielplattform Xsolla für seine Dienste gewinnen. Ab sofort wird Wirecard alle Kreditkartenzahlungen für die Plattform in Europa abwickeln. Auf der Xsolla-Plattform sind einige der größten Spieleanbieter präsent, die so wiederum mehr Endkunden erreichen.

Da diese weltweit verteilt sind und ganz unterschiedliche Zahlungsmethoden nutzen, kann Xsolla nun in Zusammenarbeit mit Wirecard mehr von ihnen gewinnen und gleichzeitig die Bindung und Zufriedenheit erhöhen. Dies ist die gute Nachricht: Wirecard gewinnt trotz kritischem KPMG-Bericht weitere Kunden. Aber genau dieser war wie ein Erdbeben, das nun weitere Erschütterungen auslöst.

2. Investoren fühlen sich betrogen

Viele Investoren haben den Bericht zur zweiten Sonderprüfung durch KPMG sehr genau gelesen und sind mit den Ergebnissen ganz und gar nicht zufrieden. Dies entlädt sich nun in Klagen. So hat der britische Hedgefonds TCI mit dem Manager Christopher Hohn nun Strafanzeige gegen Wirecard gestellt, weil er es für erwiesen ansieht, dass es ableitend aus der KPMG-Untersuchung in den Abschlüssen der Jahre 2016 bis 2018 Unregelmäßigkeiten gegeben hat.

Der Manager fordert zudem den Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden Dr. Markus Braun. Gleichzeitig besitzt der Fonds allerdings eine Shortposition auf Wirecard-Aktien, setzt also auf fallende Kurse. Diese Kombination ist ebenfalls sehr fraglich. Sie gleicht einem Nachhelfen der eigenen Performance, was ebenfalls rechtlich umstritten ist.

Und dann gab es zuletzt noch diese schlechte, das Image nicht fördernde Nachricht.

3. Jahresbericht 2019 verzögert sich

Zwar könnte es für die aktuelle Verzögerung von Wirecards 2019er-Geschäftsbericht, dessen Veröffentlichung aktuell vom 4. auf den 18. Juni verschoben wurde, nachvollziehbare Gründe geben, etwa die Auswirkungen der Coronaviruskrise, aber für die Kritiker und Investoren ist es wieder Wasser auf die Mühlen und sorgt für weitere Unruhe.

Ein offizieller Verzögerungsgrund wurde nicht genannt, was ebenfalls Unsicherheit auslöst. Wirecard erwartet jedoch keine Abweichungen zu seinen vorläufig veröffentlichen Zahlen. Aktuell ist die Wirecard-Aktie also einerseits unterbewertet und andererseits mit unkalkulierbaren Risiken verbunden. In jedem Fall sollten sich engagierte Anleger also nicht in sie verlieben und nur darauf hoffen, dass es wieder besser wird.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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