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Vorsicht, ETF-Investoren: Wenn es jetzt eine Passiv-Falle gibt, dann diese!

Das Investieren in ETFs könnte in diesen Tagen wieder etwas beliebter werden. Gängige Indizes wie DAX und Co. steigen schließlich konsequent weiter. Wobei unser heimischer Leitindex zuletzt wieder die Marke der 11.500 Zähler hinter sich gelassen hat. Ja, sogar ein Quäntchen darüber hinaus steigen könnte.

Das macht Mut, dass mit den Passivfonds wieder Renditen möglich sind. Und wer selbst als passiver Investor in der Coronakrise Mut bewiesen hat, der dürfte inzwischen ordentlich profitiert haben: Seit dem Tiefpunkt bei ca. 8.000 Zählern hat unser Leitindex schließlich inzwischen wieder mehr als 44 % an Rendite gebracht. Ein stolzer Wert!

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Dennoch könnte die Gefahr für ETF-Investoren gerade jetzt besonders hoch sein: Denn es besteht die Möglichkeit, dass viele mit einer falschen Erwartungshaltung investieren. Das wiederum könnte in einer Passiv-Falle enden, die teuer werden könnte. Zumindest, wenn man eben nicht mit dem richtigen Mindset agiert.

Das falsche Mindset!

Generell könnten Investoren so beispielsweise denken, dass es mit DAX und Co. einfach immer weiter nach oben geht. Die letzten Wochen werden kategorisch weitergedacht und es wird beispielsweise davon ausgegangen, dass die Börsenbarometer hin zu ihren alten Bestwerten klettern. Immerhin, das würde noch eine deutlich zweistellige Rendite bedeuten, die man hier einsacken kann.

Prinzipiell kann das natürlich passieren. Muss es jedoch nicht: Die weltweite Wirtschaft befindet sich schließlich noch immer im Sog des Coronavirus. Man kann zwar grundsätzlich anführen, dass die Börse die Zukunft handelt und sich wieder mit einer besseren Perspektive beschäftigt. Doch selbst für die kurz- bis mittelfristige Zukunft heißt es hier: Viele Unternehmen des DAX haben mit Ergebniseinbrüchen zu kämpfen. Das führt mitsamt Kursen zu einer deutlich teureren Bewertung, was wiederum das Kurspotenzial geringer werden lassen könnte.

Gleichzeitig ist ein solcher Gedanke überdies alles andere als Foolish. Wer in ETFs investiert, um einfach etwas Momentum und Rendite abzugreifen, der hat das Potenzial und die Wirkweise der Indexfonds nicht verstanden. Die Passivfonds sind schließlich alles andere als risikolos und ebenfalls volatil. Wie der Marktcrash gezeigt hat, haben kurzfristige Investitionen auf marktbreiter Basis nichts zu suchen. Eben, weil die kurzfristige Entwicklung unvorhersehbar bleibt.

Wie man dieser Passiv-Falle entgeht

Grundsätzlich heißt das jedoch nicht, dass man jetzt nicht in ETFs investieren sollte. Nein, ganz im Gegenteil. Nur, dass man, wenn man es tut, mit der richtigen Einstellung vorgehen sollte. Und eben mit dem richtigen zeitlichen Horizont, um auch wirklich langfristig eine Rendite zu erhalten. Wobei das wichtige Stichwort eben langfristig ist.

Das erfolgreiche Investieren in ETFs setzt voraus, dass man idealerweise viele Jahre, ja, sogar Jahrzehnte investiert. In dieser Zeit mögen die weltweiten Börsen zwar schwanken. Allerdings finden sie früher oder später auch wieder in eine bessere Spur zurück. Und werden in solideren Jahren Gewinne einfahren, die zu Renditen für Investoren werden.

Gleichzeitig profitiert man über lange Zeiträume hinweg vom Zinseszinseffekt, der wiederum die Renditen in späteren Jahren signifikant größer werden lässt. Ein Mechanismus, der mit kurzfristigen Gedanken wenig zu tun hat. Jedoch langfristig einen gigantischen Unterschied machen kann.

Meide die Passiv-Falle!

Die größte Passiv-Falle, in die man daher hineintappen kann, ist im Endeffekt mit einem selbst verbunden: Denn eine falsche Erwartungshaltung und ein daraus resultierender falscher Ansatz können teuer werden. Während die grundsätzlich langfristige Chance bei einem ETF-Ansatz unverändert bleibt. Bloß, dass man mit dem richtigen Mindset und den richtigen Erwartungen investieren sollte. Und eben über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg.

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