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Dividenden-Aktie Allianz: Verspäteter Frühjahrsputz in der Korrektur!

Die Aktie der Allianz  (WKN: 840400) hat sich inzwischen wieder ein wenig erholt von der Coronakrise. Mit den Anteilsscheinen des europäischen Versicherungsbranchenprimus ging es dabei zuletzt auf bis zu 170,94 Euro (28.05.2020, maßgeblich für alle Kurse) hinauf. Seit dem Coronatief bei ca. 117 Euro beträgt das Plus inzwischen rund 46 %.

Dabei wird dem Versicherer in weiten Teilen die Stabilität geholfen haben: Die Quartalszahlen für das erste Quartal sind so weit recht solide und eher von moderaten Ergebnisrückgängen geprägt gewesen. Zudem hat der DAX-Versicherungskonzern gezeigt, dass die eigene Dividende und das Einhalten der Dividendenpolitik wichtig sind. Ja, sogar über das Jahr 2020 hinaus.

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Diese operative Verfassung und die günstige Bewertung dürften daher entsprechend Kurstreiber gewesen sein. Zumal die Allianz auch weiterhin das Fundament für eine langfristig erfolgreiche Zukunft legt, wie aktuelle Meldungen offenbaren:

Ein verspätetes Aufräumen!

Wie Bloomberg in diesen Tagen berichtet, scheint die Allianz in einem Frühjahresputzmodus zu sein. Demnach möchte sich der Direktversicherer insbesondere im Lebensversicherungssegment etwas verschlanken. Wobei insbesondere teure Altverträge das Portfolio des Versicherers verlassen könnten.

Kolportiert wird demnach ein Volumen von bis zu 9 Mrd. Euro, das zur Disposition steht. Unter anderem in Italien sei ein regionaler Fokus erkennbar. Allerdings sei die US-Bank Morgan Stanley damit betraut worden, das Portfolio einmal auf den Prüfstand zu stellen und weitere beziehungsweise konkretere Optionen auszuloten.

Diskutiert würde demnach ein Verkauf. Bis zu einer halben Milliarde Euro könnte der DAX-Versicherer womöglich durch das Herauslösen der besagten Lebensversicherungen erlösen, wobei auch einige Konkurrenten scheinbar ähnliche Pläne entwickelten. Potenzielle Käufer sind auf die Abwicklung von komplizierteren Altfällen spezialisierte Unternehmen, beispielsweise die Phoenix Group. Grundsätzlich eine interessante Wendung, wobei das jeweilige Volumen für einen DAX-Konzern mit einer Marktkapitalisierung in Höhe von rund 72,5 Mrd. Euro natürlich vergleichsweise gering sein dürfte.

Weichen für eine bessere Zukunft

Doch auch diese Maßnahme zeigt, dass die Allianz den aktuellen Status quo nicht als gegeben hinnimmt. Nein, sogar die Krise wird dafür genutzt, um den Münchener Versicherer weiter auf Vordermann zu bringen. Wobei es jetzt eben wenig lukrative Altverträge sind, die das breitere Portfolio der Allianz verlassen könnten.

Die dadurch resultierenden Erlöse können der Allianz einerseits zum Ausbau der sowieso bereits ausgezeichneten Liquidität helfen. Oder andererseits auch, um strategische Entscheidungen wie Zukäufe oder Aktienrückkäufe zu finanzieren. Maßnahmen eben, die langfristig die Aussichten des Versicherungskonzerns deutlich verbessern könnten.

Ein solcher Schritt, auch wenn er klein ist, kann sich daher in doppelter Hinsicht lohnen. Zum einen durch das Trennen von operativen Bremsen. Zum anderen aber auch, um die frei werdenden Mittel effizienter nutzen zu können. Eine Perspektive, die Investoren gefallen dürfte. Selbst wenn der jetzt kolportierte Schritt vergleichsweise klein sein sollte.

Allianz: Eine attraktive Aktie?

Das Management der Allianz beweist daher gerade in der Krise Weitsicht und bereitet die bessere operative Zukunft weiterhin vor. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von knapp 9 und einer Dividendenrendite von über 5,5 % ist die Aktie außerdem preiswert bewertet. Sofern die Allianz mittel- bis langfristig daher wieder zurück in die alte operative und vor allem rekordverdächtige Spur findet, könnte das ein preiswertes Bewertungsmaß sein.

Vor allem, da das Management zeigt, dass man um Verbesserungen bemüht ist. Selbst wenn es bloß um ein vergleichsweise kleineres (aber dennoch milliardenschweres) Portfolio an Lebensversicherungspolicen geht.

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Vincent besitzt Aktien der Allianz. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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