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Dividendenaktie BASF: Wie schlägt sich der DAX-Chemiekonzern eigentlich in der Corona-Erholung?

Die Aktie von BASF (WKN: BASF11) konnte in letzter Zeit und in einem insgesamt wieder freundlicheren Gesamtmarkt wieder etwas zulegen. Dabei stieg sie bis auf das aktuelle Kursniveau von 49,66 (27.05.2020, maßgeblich für alle Kurse) Euro, was einem Plus von 29,6 % entspricht. Zumindest im Vergleich zum Tief im Corona-Crashs bei 38,30 Euro.

Aber welche Neuigkeiten gibt es eigentlich aus operativer Sicht? Und wie ist es um die weiteren Aussichten des DAX-Chemiekonzerns bestellt? Spannende Fragen, denen wir uns im Folgenden einmal aus einer Foolishen, unternehmensorientierten Perspektive widmen wollen.

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Die Horror-Quartalszahlen, die keine gewesen sind

Zum jetzigen Zeitpunkt sind wir zumindest ein kleines bisschen schlauer, was den operativen Verlauf in Zeiten des Coronavirus anbelangt. Denn BASF hat inzwischen seine Zahlen für das erste Quartal präsentiert, die eigentlich so weit solide gewesen sind. Oder zumindest kein blanker Horror.

Aus Sicht der Umsätze konnte der DAX-Chemieriese dabei sogar seine Erlöse um 8 % im Jahresvergleich auf 16,75 Mrd. Euro steigern. Allerdings ist das der einzige Zuwachs gewesen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern vor Sondereinflüssen lag bei 1,64 Mrd. Euro und ca. 6,5 % unter dem Vorjahreswert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern auf unbereinigter Basis knickte sogar um mehr als 300 Mio. Euro auf 1,45 Mrd. Euro ein. Je Aktie blieb unterm Strich ein Ergebnis in Höhe von 0,96 Euro übrig, nach einem Vorjahreswert in Höhe von 1,53 Euro.

Die Zahlen zeigen zwar, dass das Coronavirus einen Effekt auf die Aktie von BASF hat und den operativen Alltag etwas beeinflusst. Zumindest im ersten Quartal allerdings nicht so stark, wie viele Investoren es womöglich erwartet hätten.

Das zweite Quartal könnte schlimmer sein

Dabei sollte man als Investor jedoch keinem Trugschluss unterliegen: Das erste Quartal, das im Endeffekt bloß bis Ende März ging, hatte kaum mit den Einschränkungen des Coronavirus zu kämpfen. Erst im Februar ist das Thema an der Börse hochgekocht, erst im März haben die Börse und die Politik realisiert, wie schlimm es werden könnte. Und entsprechende Maßnahmen eingeleitet.

Die weiter anhalten und in den Monaten April und Mai zu weiteren starken Einschränkungen geführt haben werden. Das zweite Quartal könnte also noch einmal schlechter ausfallen. Allerdings könnte auch das zwischenzeitlich eingepreist gewesen sein.

In einem zunehmend freundlicheren Gesamtmarkt scheinen die Investoren auch bei der BASF-Aktie vermehrt wieder eine bessere, langfristige Perspektive einzupreisen. Sowie eine Rückkehr zu mehr operativer Normalität, die durchaus noch in diesem Jahr eintreten könnte.

Ein weiteres Zeichen der Stabilität: Die Dividende!

Trotz alledem existiert jedoch ein weiterer Indikator, der in dieser operativ schwierigen Phase Zuversicht ausstrahlt: die Dividende. Denn anders als Konkurrent Covestro, der jetzt doch kurzerhand die Dividende gekürzt hat, wird BASF weiterhin eine stabile Dividende auszahlen. Ja, sogar eine erneut um 0,10 Euro höhere Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2019, so wie es die Dividendenpolitik vorsieht.

Das Management scheint diesen Liquiditätsverlust nicht kritisch zu sehen und ebenfalls mittelfristig optimistisch zu sein. Ansonsten dürfte die Auszahlung vermutlich auch auf einer Streich- oder Kürzliste gestanden haben.

Für den Moment: Die BASF-Aktie schlägt sich wacker!

Auch wenn wir natürlich zunächst abwarten sollten, wie sich das zweite Quartal entwickelt, so scheint ein Zwischenfazit doch möglich zu sein: Die Aktie von BASF schlägt sich derzeit wacker. Die Dividende bleibt stabil und die Zahlen für das erste Quartal sind eigentlich recht positiv gewesen. Zwei Blickwinkel, die Foolishen Investoren durchaus gefallen könnten.

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Vincent besitzt Aktien von BASF. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

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